AVM und TP-LINK: Kabelmodem und WLAN-Router selbst betreiben

Erste Hersteller haben Kombigeräte mit Kabelmodem und WLAN-Router angekündigt, denn der Routerzwang ist endlich vorbei. Wir haben uns die Funktionen angesehen, Preise zusammengetragen und Fragen zur Sicherheit beantwortet.

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Der Archer CR700v
Der Archer CR700v (Bild: TP-Link)

Ab dem 1. August 2016 können Nutzer selbst bestimmen, welchen Router sie an ihrem Anschluss nutzen - Bundestag und Bundesrat hatten im Herbst 2015 die Abschaffung des Routerzwangs beschlossen. Wir geben eine Übersicht über die Auswahl an Routern, die Haltung der verschiedenen Kabelnetzbetreiber und die Sicherheit. Nur die Hersteller AVM und TP-Link bieten dabei offenbar Geräte an, die Kabelmodem und komfortable WLAN-Router in einem sind.

Archer CR700v kommt noch

Inhalt:
  1. AVM und TP-LINK: Kabelmodem und WLAN-Router selbst betreiben
  2. Kommt noch was von Netgear?
  3. Routerfreiheit und die Sicherheit

Der Archer CR700v des chinesischen Herstellers TP-Link ist sowohl Kabelmodem als auch WLAN-Router: Das Eurodocsis-3.0-Kabelmodem schafft eine Downstream-Rate von bis zu 900 MBit/s und unterstützt den WLAN-Standard 802.11ac. Zwei RJ11-Schnittstellen ermöglichen den Anschluss analoger Geräte an die VoIP-Telefonie, zwei USB-Ports für Netzwerkspeicher und Drucker sowie vier LAN-Ports gibt es ebenfalls. Das Gerät unterstützt IPv6.

Beamforming-Technologie soll bei Bedarf die sechs Antennen nur Signale in bestimmte Richtungen senden lassen. Verschlüsselung ist per WPS-Taste möglich. Weitere Funktionen sind die Kindersicherung und die Zugangskontrolle, außerdem lässt sich ein Gäste-WLAN einrichten. Bei Bedarf lässt sich das WLAN auch über einen Schalter am Gerät abschalten. Der Archer CR700v ist voraussichtlich im vierten Quartal 2016 verfügbar. Preisangaben in Euro gibt es noch nicht. Bei Amazon.com kostet die US-Version 179 US-Dollar.

Fritzbox 6490 Cable ist schon da

Der Berliner Hersteller AVM stellt sein Gerät als erster bereit: "Mit Beginn der Routerfreiheit ab 1. August wird es eine Fritzbox 6490 Cable im Handel geben. Sie enthält alle Leistungsmerkmale einer Fritzbox 7490. Hinzu kommt das DVB-C-Streaming, also die Möglichkeit, Free-TV über DVB-C per WLAN/LAN überall im Heimnetz zu schauen", kündigte AVM-Sprecherin Doris Haar Golem.de im Juni 2016 an. Weitere Möglichkeiten seien das Einrichten von SIP-Accounts für Voice over IP, immer aktives WLAN und Internetzugang über LAN 1. Alle Informationen und Funktionen eines Routers beziehungsweise Endgeräts seien auf der Benutzeroberfläche einsehbar und nutzbar.

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Im Heimnetz werden die Daten mit WLAN ac (5 GHz) sowie WLAN n mit (2,4 GHz) verteilt. Zur weiteren Ausstattung gehören vier Ethernet-Anschlüsse und zwei USB-2.0-Anschlüsse. Eine integrierte Telefonanlage unterstützt Analog-, ISDN-, DECT- und IP-Telefone. Smart-Home-Anwendungen und Fritz-Apps werden unterstützt. Die Fritzbox 6490 Cable bietet fünf Jahre Garantie, die Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.

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Kommt noch was von Netgear? 
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DanielGraf123 20. Aug 2016

Als ich im Rahmen meines Blogs (www.wlan-router--test.de) die Fritz Boxen getestet habe...

sibbl 05. Aug 2016

Ich hätte da als Vodafone-Kabel-Kunde so einige Gründe: 1) selbst den DNS-Server...

treysis 04. Aug 2016

Öhm, in Deutschland jeder. Solange das Gerät die Spezifikationen einhält, die von den...

My1 02. Aug 2016

ja voice over cable geht nicht dafür gibts ja dann voip mit dem SIP protokoll.



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