Abo
  • Services:

Gigabit-Breitband: Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

Offenbar ist dem Google-Mutterkonzern Alphabet das eigene FTTH-Angebot Google Fiber viel zu teuer, weshalb der Anbieter Kosten einsparen soll. Dazu könnten massive Entlassungen zählen und das erklärt den Wechsel hin zu Drahtlos-Technik.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Glasfaserausbau von Google Fiber wird wohl weniger.
Der Glasfaserausbau von Google Fiber wird wohl weniger. (Bild: woodleywonderworks, flickr.com/CC-BY 2.0)

Von den ursprünglich geplanten 5 Millionen Kunden ist Google Fiber offenbar auch fünf Jahre nach seinem Start noch sehr weit entfernt, weshalb der Google-Mutterkonzern Alphabet seinen eigenen Breitbandanbieter nun wohl dazu auffordert, die Kosten für den Dienst massiv zu senken. Das berichtet das US-Magazin The Information unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen bei Alphabet.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Darüber hinaus heißt es, dass Alphabet-Chef und Google-Gründer Larry Page, den derzeitigen Chef von Google Fiber, Craig Barratt, dazu angewiesen habe, die Zahl der Angestellten von zurzeit 1000 auf etwa 500 zu halbieren. Das hätte wohl aber auch massive negative Auswirkungen auf bisher geplante Expansionen und Neuerschließungen des Breitbanddienstes.

Dass Google Fiber für Alphabet vergleichsweise hohe Kosten verursacht ist seit längerem bekannt. Darauf hat das Unternehmen sogar in seinem letzten Quartalsbericht von Ende April explizit hingewiesen. Zudem erfolgte die Umstrukturierung von Google hin zu dem neuen Mutterkonzern Alphabet vor allem deshalb, um das profitable Kerngeschäft mit der Suchmaschine von anderen Bereichen wie dem Hersteller vernetzter Heimgeräte Nest oder eben Google Fiber besser trennen zu können.

Zudem hatte Google Fiber seinen bereits begonnen Glasfaser-Ausbau für ein Fiber-to-the-Home-Netzwerk (FTTH) im kalifornischen San Jose ausgesetzt. Das könnte an den mit den Tiefbauarbeiten verbundenen hohen Kosten liegen. Ersatz bieten sollen wohl Drahtlos-Technologien. Immerhin hatte Fiber erst im Juni den Provider Webpass übernommen, der Datenübertragungsraten von bis zu 1 GBit/s über Point-to-Point-Wireless-Verbindungen bereitstellt. In Kansas City arbeitete Google Fiber bereits zuvor mit sogenanntem Fixed Wireless im 3,5-GHz-Band.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Niko 2, Willkommen bei den Sch'tis, Der Mann aus dem Eis)
  2. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, NFL 19)
  3. (u. a. New Super Mario Bros. U Deluxe, Super Mario Party, Pokemon)
  4. 39,99€ (Release am 23.01.)

Ovaron 31. Aug 2016

Ich auch nicht. Allerdings hat Telekom letztes Jahr 4,7 Mio. Anschlüsse Vectoring-fähig...

Ovaron 29. Aug 2016

Du würdest die Lizenz zum Gelddrucken eintauschen gegen die vage Option auf "blühende...

emuuu 26. Aug 2016

..noch mehr Dienste/Systeme die die (in Ballungszentren) schon eh völlig überladenen...


Folgen Sie uns
       


LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019)

LGs neuer Signature OLED TV R ist ausrollbar. Der 65-Zoll-Fernseher bietet verschiedene Modi, unter anderem kann der Bildschirm auch nur teilweise ausgefahren werden.

LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /