Abo
  • Services:

WLAN-Router mit Fremdfirmware: TP-Link zahlt hohes Bußgeld für Regelverstöße

WLAN-Router-Hersteller TP-Link hat sich mit der US-Regulierungsbehörde FCC auf die Zahlung einer Geldbuße geeinigt, weil das verkaufte WLAN-Equipment gegen Funkregulierungen durch Fremdfirmware verstieß. Die Möglichkeit von Drittentwickler-Firmware soll aber nicht gesperrt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
TP-Link verpflichtet sich, mit den Entwicklern von Open-Source-Firmware zusammenzuarbeiten.
TP-Link verpflichtet sich, mit den Entwicklern von Open-Source-Firmware zusammenzuarbeiten. (Bild: TP-Link)

Netzwerkhersteller TP-Link und die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) haben sich geeinigt, was den Einsatz von WLAN-Routern angeht, die nicht den Anforderungen der FCC entsprechen. Dabei geht es darum, dass Anwender die Funkleistung außerhalb der erlaubten Parameter beeinflussen konnten, was insbesondere durch Open-Source-Firmware möglich war.

Stellenmarkt
  1. GoDaddy Operating Company, LLC., Hürth
  2. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein

TP-Link zahlt 200.000 US-Dollar als Bußgeld im Rahmen der Einigung. Interessanterweise wird es aber weiter möglich sein, Fremdfirmware zu installieren. Das wird von der FCC sogar gutgeheißen. Routerhersteller wie TP-Link neigten in der Vergangenheit dazu, die Installation von Fremdfirmware zu verhindern. So lassen sich die Regeln leichter umsetzen, das Verhalten ist aber nicht im Interesse der FCC. TP-Link verpflichtet sich aber, mit Entwicklern von Fremdfirmware und auch den Chipherstellern zusammenzuarbeiten, so dass die Funkregulierung nicht verletzt wird. Das betrifft das 5-GHz-Band (802.11a/n/ac). Die FCC hatte herausgefunden, dass sich beispielsweise TP-Link-Router mit mehr Funkleistung im Unlicensed-National-Information-Infrastructure-Band betreiben lassen als erlaubt.

Außerdem muss TP-Link WLAN-Equipment vom Markt nehmen, das gegen die Regulierung verstößt, und Besitzern von bereits verkauften Geräten eine aktuelle Firmware bereitstellen, die die Regeln beachtet.

Die umfangreichen Details zur Einigung finden sich in dem FCC-Dokument DA-16-850. TP-Link verpflichtet sich zur Einhaltung diverser Fristen für das Umsetzen der Einigung und muss in den nächsten 36 Monaten regelmäßig die FCC über die gemachten Fortschritte unterrichten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

Slark 05. Aug 2016

Sorry, aber passiv arbeiten die nicht. Die senden genauso - aber dafuer nicht dauernd...

brainslayer 05. Aug 2016

du kommst damit aber nicht über 16dbm raus. auch wenn du antennengewinn auf 0 stellst...

brainslayer 04. Aug 2016

das ist so nicht ganz korrekt. bei einigen neueren asus und dlink modellen wird in dd-wrt...

Smincke 04. Aug 2016

Nicht bei jedem Router soll Openwrt verboten werden. Sie wollen einfach, dass man sich an...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
    Ancestors Legacy angespielt
    Mittelalter für Echtzeit-Strategen

    Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

    1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
    2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

      •  /