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Ubiquiti ES-8-150W: Günstiger und passiver 130-Watt-Switch mit PoE+ und SFP

Ubiquiti Networks hat einen kleinen Switch vorgestellt, der für ein passiv gekühltes System ein recht hohes Powerbudget für Power over Ethernet (IEEE 802.3at) bietet. Das Gerät bietet nicht nur 8 RJ45-Anschlüsse, sondern auch SFP-Schächte und einen optionalen 42-56-Volt-Anschluss.

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Der ES-8-150W bietet ein hohes Powerbudget und einige interessante Optionen.
Der ES-8-150W bietet ein hohes Powerbudget und einige interessante Optionen. (Bild: Ubiquiti Networks)

Ubiquiti bietet mit dem Edgeswitch ES-8-150W einen neuen Switch an, der sich gut in Büros verwenden lässt. Trotz eines beachtlichen Powerbudgets von 130 Watt für Power-over-Ethernet-Anwendungen braucht das Gerät keine aktive Kühlung. Die Leistungsaufnahme des Switches ohne PoE liegt bei maximal 20 Watt. Im Marketing-Material wird teilweise auch 150 Watt als Powerbudget genannt, wir gehen aber davon aus, dass hiermit die Gesamtleistungsaufnahme gemeint ist. Der Switch bietet damit etwas mehr Powerbudget als beispielsweise Junipers deutlich teurerer und neuer EX2300, der sich ebenfalls für Büroumgebungen eignet und zusätzlich 10GbE-Unterstützung per SFP+ bietet.

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Der Edgeswitch von Ubiquiti bietet PoE und PoE+ (IEEE 802.3af respektive 802.3at) auf acht RJ45-Buchsen mit Gigabit-Ethernet-Geschwindigkeit. Der Hersteller warnt allerdings davor, das Gerät ohne ausreichenden Luftstrom einzusetzen. Weder über noch unter dem Switch darf ein Gerät beispielsweise im Rack positioniert werden. Um das Gerät überhaupt passiv zu kühlen, hat Ubiquiti offenbar schwere Kühlkörper verbaut. Rund 1,7 Kilogramm wiegt der Switch.

  • Der ES-8-150W ist recht kompakt. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Für die Außenanbindung bieten sich die SFP-Schächte an. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Die Energieversorgung ist redundant möglich. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Edgeswitch ES-8-150W (Bild: Ubiquiti Networks)
Der ES-8-150W ist recht kompakt. (Bild: Ubiquiti Networks)

Neben den acht RJ45-Buchsen bietet der Switch auch zwei SFP-Schächte für Glasfaser-Transceiver mit maximal 1 Gigabit pro Sekunde, die zusätzlich zu den regulären RJ45-Ports ohne Einschränkungen genutzt werden können.

Der Anwender kann sich entscheiden, ob er lieber platzsparend das interne Netzteil oder ein externes verwenden möchte. Neben der haushaltsüblichen C13/C14-Stromverbindung gibt es auch einen DC-Eingang mit 42 bis 56 Volt. Letzterer kann auch als redundante Stromversorgung verwendet werden, was den kleinen Switch ausfallsicherer machen sollte. Auf der Rückseite findet sich zudem noch ein Konsolen-Anschluss für Anwender, die den Switch lieber gegebenenfalls direkt skriptgesteuert per CLI konfigurieren oder sich ausgesperrt haben. Eine Konfiguration mit dem Webinterface über das Netzwerk ist auch möglich. Laut Ubiquiti Networks sind Chrome, Firefox, Edge und der Internet Explorer kompatibel.

Der Switch wird in Deutschland schon von einigen Händlern angeboten, die Verfügbarkeit ist allerdings anscheinend nicht die beste. Der Straßenpreis liegt ungefähr bei 220 Euro. Das Gerät ist verwandt mit der Controller-gesteuerten Unifi-Variante US-8-150W.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

mgh 10. Aug 2016

Unterstützt der TP auch die proprietäre Stromversorgung von Ubnt's Unifi-APs? (vor allem...

Neuro-Chef 05. Aug 2016

Sich hinstellen? Du meinst privat? Da wird doch zu >95% nur gesurft und gedruckt...

southy 05. Aug 2016

Ja, gibts. Nennt sich PoE pass-through. CISCO 2960-CX und 3560-CX können das zum Beispiel.

Der Supporter 05. Aug 2016

Also ich setzte immer SPF und SPF+ Module von Mikrotik ein. Die laufen hier in Switchen...


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