Abo
  • Services:
Anzeige
Das Orbi-System ist eine Konkurrenz zu Ubiquitis Amplifi-System.
Das Orbi-System ist eine Konkurrenz zu Ubiquitis Amplifi-System. (Bild: Netgear)

Netgear Orbi: Heim-WLAN mit dediziertem AP-zu-AP-Kanal

Das Orbi-System ist eine Konkurrenz zu Ubiquitis Amplifi-System.
Das Orbi-System ist eine Konkurrenz zu Ubiquitis Amplifi-System. (Bild: Netgear)

Netgears Orbi ist ein Komplettpaket aus einem WLAN-Router und einem dazugehören Access Point zur Reichweitenerhöhung. Dank eines dedizierten, drahtlosen Funkkanals zwischen beiden kann Netgear die volle Bandbreite versprechen.

Mit dem Orbi-System will Netgear in Kürze eine WLAN-Lösung für den Heimanwender auf den Markt bringen, die sowohl hohe Geschwindigkeit als auch gute Reichweite bietet. Dabei setzt der Hersteller wie bei Repeatern auf eine drahtlose Verteilung. Sprich: Vom Access Point des Routers werden die Signale an einen reinen WLAN-Access-Point (AP) weitergegeben, der sie dann zum Client bringt.

Anzeige
  • Orbi Satellite (Bild: Netgear)
  • Orbi Router und Satellite sind recht groß. (Bild: Netgear)
  • Rückansicht des Routers (Bild: Netgear)
  • Und die schlichte Front (Bild: Netgear)
  • Orbi Satellite hat ein Leuchtband. (Bild: Netgear)
  • Netgear Orbi (Bild: Netgear)
Orbi Satellite (Bild: Netgear)

Normalerweise kostet das Bandbreite, da sich der Repeater nicht nur um den Empfang, sondern auch um die Verteilung der Daten kümmern muss - und das auf einem Kanal. Das Orbi-System hingegen nutzt eine Tri-Band-Lösung. Zwischen dem Router-AP (Orbi Router) und dem einzeln stehenden Verstärker-AP (Orbi Satellite) wird eine dedizierte 5-GHz-Verbindung aufgebaut, so wie das bei Multi-AP-WLAN-Installationen normalerweise mit einem Kabel gemacht wird. Beide Einheiten können also jeweils eine Funkeinheit für das 2,4- und das 5-GHz-Band zum Client verwenden. Die dritte Funkeinheit wird für die Kommunikation zwischen den Access Points verwendet. Netgear geht zwar nicht ins Detail, aber es ist davon auszugehen, dass es eine 5-GHz-Verbindung ist. Nur dort wären 802.11ac-Datenraten möglich. Außerdem passt das zu den verfügbaren Tri-Band- oder Tri-Radio-SoC-Plattformen von Broadcom und Qualcomm. Ähnliches hat auch Ubiquiti in seinem Amplifi-System eingebaut, das wir uns etwas genauer anschauen konnten.

Orbi Satellite als Zubehör

Das System lässt sich zudem um weitere autarke Orbi-Einheiten erweitern. Wer also eine besonders große Wohnung oder ein Haus versorgen muss, hat hier eine interessante Alternative zu Repeatern oder dem einfachen Aufbau von mehreren APs mit derselben SSID und Client Roaming. Die zusätzlichen Erweiterungseinheiten teilen sich aber die Bandbreite des Haupt-APs. Es wird nicht für jeden AP ein dedizierter Kanal aufgebaut.

Vermarktet wird das Orbi-System als AC3000. Dabei werden die Werte 1.733, 866 und 400 MBit/s addiert. Hier schummelt Netgear allerdings dreist. Die 1.733 MBit/s werden für den dedizierten Kanal verwendet und stehen für den Anwender nicht zur Verfügung. Der Client kann hingegen nur 866 MBit/s im 5-GHz-Band verwenden. Ob die 400 MBit/s im 2,4-GHz-Band genutzt werden, ist zudem fraglich, da dies auf 256QAM basiert und damit proprietär wäre.

Auch wenn Netgear mit falschen Karten spielt: Auf der anderen Seite ist diese Aufteilung aber durchaus klug. Die 1.733 MBit/s können in den meisten Fällen ohnehin nur in MU-MIMO-Umgebungen verwendet werden. Damit hat das Netzwerk aus mehreren Orbi Satellites Reserven, um die 866 MBit/s an mehrere Clients zu schicken. Auch Geschwindigkeitsverluste durch den Abstand zwischen dem Router und dem Orbi Sattelite ließen sich ausgleichen.

Das gesamte System läuft über eine einzelne SSID, was Netgear als Besonderheit darstellt. Das ist allerdings nicht der Fall. Wer will, kann auch mit regulären Access Points und ohne Controller ein WLAN-Netz mit einer SSID aufspannen und so zwischen den APs roamen, das ist sogenanntes Client Roaming, das nicht so gut funktioniert, als wenn ein Controller dem Client sagt, mit welchem Access Point er sich verbinden soll.

Im Laufe des Septembers 2016 soll das Paket mit einem Satelliten im Handel verfügbar sein. Der Preis wird mit rund 430 Euro angegeben. Wann weitere Satelliten als Einzelergänzung verkauft werden sollen, gab Netgear noch nicht bekannt. Auch der Preis für die Satelliten ist noch unbekannt.

Nachtrag vom 7. September 2016, 9:27 Uhr

Noch vor dem Ende des Jahres 2016 sollen die Satelliten auf den Markt kommen. Der Preis pro Einheit wird bei rund 250 Euro liegen. Zudem stellt Netgear klar, dass sich das System vergleichbar zu einem System mit WLAN-Controller verhält und damit selbst bestimmt, mit welchem Access Point der Client verbunden wird.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen
  2. Zühlke Engineering GmbH, Eschborn bei Frankfurt am Main
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  4. ERWIN HYMER GROUP AG & Co. KG, Bad Waldsee


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. 2 Guns, Bad Boys 2, Captain Phillips, Chappie, Christine)

Folgen Sie uns
       


  1. Mobile-Games-Auslese

    Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe

  2. APS-C

    Tamron stellt 18-400-mm-Objektiv vor

  3. Dateien

    iOS-Dateimanager erhält Zugriff auf weitere Clouddienste

  4. Lucidcam

    3D-Kamera mit 180-Grad-Sicht kommt in den Handel

  5. Zero-Rating

    StreamOn der Telekom bei 200.000 Kunden

  6. Beta Archive

    Microsoft bestätigt Leck des Windows-10-Quellcodes

  7. Deutschland-Chef der Telekom

    Bis 2018 flächendeckend Vectoring in Nordrhein-Westfalen

  8. Sipgate Satellite

    Deutsche Telekom blockiert mobile Nummer mit beliebiger SIM

  9. Rockstar Games

    "Normalerweise" keine Klagen gegen GTA-Modder

  10. Stromnetz

    Tennet warnt vor Trassen-Maut für bayerische Bauern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr Access Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr Access Points, mehr Spaß
  1. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  2. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN
  3. Broadcom-Sicherheitslücke Vom WLAN-Chip das Smartphone übernehmen

Mario Odyssey angespielt: Die feindliche Übernahme mit dem Schnauz
Mario Odyssey angespielt
Die feindliche Übernahme mit dem Schnauz
  1. Nintendo Firmware 3.00 bringt neue Funktionen auf die Switch
  2. Nintendo Switch Metroid Prime 4, echtes Pokémon und Rocket League kommen
  3. Arms im Test Gerade statt Aufwärtshaken

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Nur für Cloud-Dienste?

    TwoPlayer | 09:07

  2. Re: Konsolenevolution ist besser als echte ps5

    0xDEADC0DE | 09:07

  3. Re: PC Master Race

    0xDEADC0DE | 09:03

  4. Re: Was soll dieses Rumgegeize...

    foobar76 | 09:02

  5. Re: Ärgerlich, hab legal gedroppte 200Mio verloren...

    xPandamon | 09:00


  1. 09:00

  2. 07:38

  3. 07:25

  4. 07:16

  5. 14:37

  6. 14:28

  7. 12:01

  8. 10:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel