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SFP+-Module mit NBase-T-Unterstützung
SFP+-Module mit NBase-T-Unterstützung (Bild: Aquantia)

NBase-T alias 802.3bz: 5GbE hat höhere Ansprüche an Netzwerkkabel als 2.5GbE

SFP+-Module mit NBase-T-Unterstützung
SFP+-Module mit NBase-T-Unterstützung (Bild: Aquantia)

Die NBase-T-Allianz hat kurz vor der möglichen Verabschiedung als IEEE-Standard Details zu den Voraussetzungen für Kabel veröffentlicht. Prinzipiell reicht ein Cat5e-Kabel, besser ist jedoch ein Cat6- oder Cat6A-Kabel für die neuen Netzwerkgeschwindigkeiten, vor allem bei großen Distanzen.

Die NBase-T-Allianz hat ein PDF-Whitepaper zu den Verkabelungsvoraussetzungen für 2.5GBase-T und 5GBase-T veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass Cat5e-Kabel nicht immer für die neuen Geschwindigkeitsstufen 2.5GbE und 5GbE geeignet seien. Eine pauschale Freigabe gibt es nur bei Installationen, die auf Cat6A-Kabel setzen.

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Ob ein Cat6- oder gar Cat5e-Kabel nutzbar ist, hängt überwiegend von zwei Faktoren ab: die zu überbrückende Distanz mit dem Kupferkabel sowie die Geschwindigkeit. Am einfachsten ist es dabei, 2,5 Gigabit pro Sekunde zu übertragen. Die reinen Kabelparameter der Kategorie 5e sind ausreichend für diese Geschwindigkeitsstufe. Das gilt natürlich auch für die Kategorien 6 und 6A. Etwas schwieriger ist es bei 5 Gigabit pro Sekunde. Während die Kabeltypen 6 und 6a technisch ausreichend sind, muss der Anwender für seine 5e-Verkabelung noch einmal testen, ob diese Kabel auch Frequenzen oberhalb 100 MHz bis zu 250 MHz vertragen.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann möglicherweise noch die Länge der installierten Kabel zu einem Problem werden. Es besteht die Gefahr eines Übersprechens (Crosstalk) oder auch ALSNR (Alien Crosstalk Limited Signal-to-Noise). Hier gilt: Je besser das Kabel ist und je kürzer die Leitung, desto geringer ist das Risiko. Wer Cat6a-Kabel hat, hat nichts zu befürchten.

Kurze Kabel, kleine Probleme

Unterhalb von 50 Metern Kabellänge ist das Risiko bei 2.5GbE minimal und bei 5GbE gering, wenn Cat5e-Kabel verwendet werden. Schwieriger wird es bei Distanzen bis zu 75 Metern, dort verschiebt sich das Risiko äquivalent auf die Cat6-Kabel. Wer hier ein Cat5e-Kabel verwendet, hat bei 5GbE schon mit einem mittleren ALSNR-Risiko zu rechnen. Beim spezifizierten Maximum von 100 Metern ist das Risiko bei 5GbE hoch und für 2.5GbE über Kupfer mittel.

In der Praxis bedeutet das, dass der Anwender gegebenenfalls doch die mitunter seit Jahren liegende alte Verkabelung noch einmal anfassen und beispielsweise zu viele parallel liegende Kabel entbündeln muss. Auch die NBase-T-Downshift-Option kann helfen, um den Netzwerkverkehr zu stabilisieren. Am Patchpanel kann es zudem von Nutzen sein, für 5GbE und 2.5GbE möglichst nicht benachbarte Positionen zu verwenden. Eine weitere Möglichkeit ist es, zumindest die Verbindungsteile am Kabel auf die Kategorie 6a zu heben.


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DooMMasteR 01. Sep 2016

oehm, ok, also wir machen sowas "kommerziell' und wir haben laut einkauf seit etwa 5...

HubertHans 31. Aug 2016

Ich finde die 5GBits schon ausreichend. Die meisten PCs werden eh nicht in diese Region...



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