Abo
  • Services:
Anzeige
Sicher geglaubte Türen sind möglicherweise leicht zu knacken.
Sicher geglaubte Türen sind möglicherweise leicht zu knacken. (Bild: Dieter Nagl/AFP/Getty Images)

Sicherheit: Hacker knacken 12 von 16 Smartlocks

Sicher geglaubte Türen sind möglicherweise leicht zu knacken.
Sicher geglaubte Türen sind möglicherweise leicht zu knacken. (Bild: Dieter Nagl/AFP/Getty Images)

Zwei Hacker haben drei Viertel der von ihnen untersuchten Bluetooth-Smartlocks knacken können - mit stellenweise haarsträubend einfachen Mitteln. Die Reaktion der Hersteller zeugt nicht von großem Interesse, an den Problemen etwas ändern zu wollen.

Die beiden Hacker Anthony Rose und Ben Ramsey haben auf der Defcon 2016 in Las Vegas ihre Untersuchungen zur Sicherheit von Bluetooth-Smartlocks vorgestellt. Wie unter anderem Tom's Guide berichtet, haben sie sich insgesamt 16 Schlösser angeschaut; zwölf davon waren über die Bluetooth-Schnittstelle angreifbar, stellenweise mit relativ einfachen Mitteln.

Anzeige

Unverschlüsselte Passwörter oder schlampig umgesetzte Verschlüsselung

Dabei war die Tatsache, dass die Schlösser mit Bluetooth funktionieren, nicht das eigentliche Problem; kritisch war bei den meisten Geräten die Umsetzung des Bluetooth-Protokolls oder die Kommunikation mit der Steuerungs-App auf einem Smartphone. Vier der untersuchten Schlösser etwa tauschten die Nutzerpasswörter in unverschlüsseltem Klartext mit den Smartphones aus. Dadurch konnten Rose und Ramsey sie mit einem preiswerten Bluetooth-Sniffer einfach auslesen.

Zwei dieser Modelle, das Quicklock Doorlock und das Quicklock Padlock, tauschten diese unverschlüsselten Passwörter gleich zwei Mal aus. Die beiden Hacker konnten den Returnbefehl imitieren und ein neues Passwort an das Schloss senden; dadurch wird das eigentliche Passwort überschrieben, der Besitzer ist ausgesperrt.

Andere Hersteller verschlüsseln zwar die Passwörter, entschlüsseln diese allerdings nicht. Ein abgefangenes verschlüsseltes Passwort konnten Rose und Ramsey auf diese Weise einfach an das Schloss zurückschicken, woraufhin es sich öffnete.

Reaktion der Hersteller ist verhalten

Bei manchen Herstellern mussten sich die Hacker mehr anstrengen: Um ein Schloss von Mesh Motion zu knacken, führten die beiden eine Man-in-the-Middle-Attacke durch. Sie fanden heraus, dass die Verschlüsselung auf zwar einmaligen, aber leicht voraussehbaren Schlüsseln basiert.

Rose und Ramsey informierten alle zwölf Hersteller über die Probleme, erhielten allerdings nur eine Antwort. Zu den getesteten Herstellern gehören Quicklock, Plantraco, iBlulock, Mesh Motion und Ceomate. In Deutschland sind Smartlocks dieser Hersteller üblicherweise nicht verbreitet.


eye home zur Startseite
Cerb 11. Aug 2016

Meiner Meinung nach gibt es wenn dann 2 Vorteile. 1) Die Türen verschließen sich immer...

monkeybrain 10. Aug 2016

Ganz nach Albert Einstein: Zwei Dinge sind unendlich: Die menschliche Dummheit und das...

pk_erchner 10. Aug 2016

Und wann ist das fertig?

My1 10. Aug 2016

richtig fies ist auch das bowley lock. das kombiniert scheinbar elemente von früheren...

FreiGeistler 09. Aug 2016

Und das interessiert natürlich keinen, obwohl man damit den Notwendigen finanziellen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg
  2. W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg
  3. TÜV Rheinland i-sec GmbH, Hallbergmoos bei München, Köln
  4. thyssenkrupp Industrial Solutions AG, Essen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-33%) 19,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Samsung

    Neue Gear 360 kann in 4K filmen

  2. DeX im Hands On

    Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones

  3. Galaxy S8 und S8+ im Kurztest

    Samsung setzt auf lang gezogenes Display und Bixby

  4. Erazer-Serie

    Medion bringt mehrere Komplett-PCs mit AMDs Ryzen heraus

  5. DJI

    Drohnen sollen ihre Position und ihre ID funken

  6. Xeon E3-1200 v6

    Intel aktualisiert seine Server-CPUs mit Kaby Lake

  7. Future Unfolding im Test

    Adventure allein im Wald

  8. Gesichtserkennung

    FBI sammelt anlasslos Fotos von US-Bürgern

  9. Hasskommentare

    Regierung plant starke Ausweitung der Bestandsdatenauskunft

  10. Rkt und Containerd

    Konkurrierende Container-Engines bekommen neutrale Heimat



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gesetzesentwurf: Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
Gesetzesentwurf
Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
  1. E-Mail-Lesen erlaubt Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach
  2. Autonomes Fahren Uber stoppt nach Unfall Versuch mit selbstfahrenden Taxis
  3. Tesla Autopilot Root versichert autonom fahrende Autos

Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

  1. Re: Wer mag sowas?

    Koto | 16:54

  2. Re: 10cent ist Eigentümer von Supercell (8 Mrd...

    xProcyonx | 16:52

  3. Re: Bedeutet das...

    xProcyonx | 16:50

  4. Re: Bei Amazon kaufen nur Lamer....

    Frankenwein | 16:48

  5. Re: Schade kein Geometry Shader ...

    Sammie | 16:48


  1. 17:00

  2. 17:00

  3. 17:00

  4. 15:20

  5. 14:50

  6. 14:20

  7. 14:00

  8. 13:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel