Friends: Conrad vermittelt Studenten für Serviceleistungen
Der Technikhändler Conrad bietet in Berlin und München einen neuen Technikservice an. Die "Conrad Friends" sollen Kunden bei technischen Problemen helfen – und das schneller, als es herkömmliche Dienstleister tun. Um dies zu gewährleisten, setzt Conrad auf Hilfe aus der Nachbarschaft.
Helfer aus der Nachbarschaft
Als Helfer werden Friends in der direkten Nachbarschaft des Kunden gesucht. Über den Dienstleister Mila sollen hauptsächlich technikaffine Studenten, aber etwa auch Rentner mit Technikkenntnissen vermittelt werden. Diese sollen dann beispielsweise einen Router oder ein Smart Home einrichten.
Conrad zufolge(öffnet im neuen Fenster) liegt der Vorteil zum einen in der Nähe der helfenden Hände, zum anderen im Status als Privatperson. Diese sollen mehr Zeit haben als ein professioneller Servicedienst. Auch sollen Termine flexibler vereinbart werden können, etwa am Abend oder am Wochenende. Der Zeitfaktor dürfte aber auch bei den Conrad Friends eine Rolle spielen: Wer den Job nicht nur zum Spaß macht, dürfte sehr wohl ein Interesse daran haben, seine Zeit nicht für einen festen Betrag zu verplempern.
Fritzbox anschließen kostet 29 Euro
Die Erstinstallation und Einrichtung einer Fritzbox soll beispielsweise den Kunden einen Pauschalbetrag von 29 Euro kosten. Je nachdem, wie lange der Friend aufgehalten wird, lässt sich der Stundenlohn – abzüglich einer Pauschale für den Vermittler Mila – erahnen.
Bei unkomplizierten Kunden dürfte sich so mit Routerinstallationen recht schnell und unkompliziert Geld verdienen lassen, zeitfressende Nachfragen hingegen schmälern das Gehalt. Das kann sich natürlich auf die Qualität des Service auswirken. Für den Vermittler ist es bei einem Pauschalpreis natürlich unerheblich, ob eine Serviceleistung fünf Minuten oder eine Stunde dauert.
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