Der Einsatz von Open Source Software (OSS) führt zu teilweise erheblichen Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung, und auch IT-Unternehmen profitieren von ihren OSS-Aktivitäten. Das ist das Ergebnis einer von IBM, Novell und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Auftrag gegebenen Studie.
Das OpenVZ-Projekt hat eine neue Version der freien Virtualisierungslösung veröffentlicht, die auf dem Linux-Kernel 2.6.9 basiert. Diese enthält nun eine Funktion zur Live-Migration sowie virtuelle Netzwerkschnittstellen, die zuvor nur in der Entwicklungsversion verfügbar waren.
SWsoft hat das Service Pack 1 für seine Virtualisierungssoftware Virtuozzo angekündigt. Damit werden die aktuellen Linux- und Windows-Versionen um neue Netzwerkfunktionen erweitert. Während die Linux-Version bereits verfügbar ist, soll das Windows-Update in einem Monat erscheinen.
Nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) müssen die Telekommunikationsunternehmen derzeit einen starken Rückgang bei den Umsätzen mit Sprachdiensten im Festnetz verkraften. Die Umsätze in diesem Bereich gehen nach Verbandsangaben jedes Jahr um eine Milliarde Euro zurück. Doch das macht unterm Strich nichts.
Cisco hat das US-Unternehmen Greenfield Networks übernommen, das seinen Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale hat. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von Hard- und Software für Netzwerke, wie sie vor allem für Ciscos Vision "Metro Ethernet" geeignet sein sollen. Mit Metro Ethernet wird ein Breitband-Netzwerk bezeichnet, das alle herkömmlichen Netzwerke wie Telefon, Kabelfernsehen und Internet integriert.
Neben dem neuen Virtualisierungsprodukt für Intel-Macs zeigte VMware auf der VMworld in Los Angeles auch einige Funktionen, die VMware Workstation 6 enthalten soll. Einen Veröffentlichungstermin für das wohl bekannteste Produkt des Software-Herstellers gibt es jedoch noch nicht.
Der PHP-Spezialist Zend übernimmt den Geschäftsbereich 100days der DO100 GmbH. 100days mit Sitz in Stuttgart verfügt über Erfahrung bei der Entwicklung von geschäftskritischen webbasierten Softwareanwendungen, ist auf PHP-Applikationen spezialisiert und arbeitet auch aktiv in der PHP-Community mit.

Als Virtualisierungs-Event des Jahres pries VMware die eigene Hausmesse VMworld an und zeigte sich tatsächlich sehr offen. Etwa 80 Aussteller zeigten ihre Lösungen den knapp 7.000 Besuchern - darunter auch Konkurrenten wie XenSource, Virtual Iron und Microsoft. Die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Produkten sei auch ein wichtiges Anliegen von VMware, so VMware-Präsidentin und -Mitbegründerin Diane Greene im Gespräch mit Golem.de.
Auf der derzeit in Tampa im US-Bundesstaat Florida stattfindenden Konferenz "SC06" wurde die halbjährlich vorgestellte Liste der 500 schnellsten Supercomputer veröffentlicht. Erstmals konnte sich dabei die Opteron-Maschine "Red Storm" auf den zweiten Platz vorrechnen.
Die Frage, unter welcher Lizenz Sun Java als Open Source freigegeben wird, stellte sich schon lange. Vergangene Woche kam dann abermals die GPL ins Gespräch und nun ist es raus: Sun wird Java ME, SE und EE tatsächlich unter der GPLv2 veröffentlichen. Den Anfang macht der Java Compiler.
Eigentlich hätte Java 6 alias Mustang bereits im Oktober 2006 veröffentlicht werden sollen, doch Fehler in der Beta-Version verhinderten dies. Nun hat Sun den Release Candidate der Standard Edition (SE) für Linux, Solaris und Windows veröffentlicht. Die fertige Version soll im Dezember 2006 folgen.
Eine Studie der London School of Economics hat im Auftrag von Nokia jüngst untersucht, wie mobiles Fernsehen doch noch ein Erfolg werden könnte. Die Schlagworte lauten: Personalisierung und Interaktivität. Die veränderte Nutzung wird Auswirkungen auf Rundfunk und Werbeindustrie haben.
Um die Zeit unterwegs totzuschlagen, nutzen immer mehr Deutsche elektronisches Zubehör. So schleppen die Bundesbürger einer Studie der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zufolge seit 2006 rund 315.000 Videospieler mehr mit sich herum. Im Vorjahr wurden nur 113.000 Stück abgesetzt. 2007 sollen es nach einer Schätzung der Gesellschaft 550.000 Videoplayer sein, die über die Ladentheken gehen.
Weltweit interessieren sich Kunden immer weniger für klassische PDAs. Das berichten die Marktforscher von IDC, die mit dem dritten Quartal 2006 das elfte Quartal in Folge verzeichnen, in dem die Menge der verkauften mobilen Assistenten zurückgeht. Unverändert führt Palm den PDA-Markt unangefochten an und konnte den Marktanteil weiter erhöhen, so dass HP abgeschlagen auf dem zweiten Rang verharrt.
Während viele Leser von Golem.de kurz nach dem Erscheinen von Firefox 2.0 in Scharen auf die neue Version des Browsers gewechselt sind, sieht es für den Internet Explorer 7 sehr düster aus. Seitdem die deutsche Version des Internet Explorer 7 vor rund 1,5 Wochen erschienen ist, sind gerade einmal 2 Prozent der Golem.de-Leser auf den Neuling umgestiegen, die den Internet Explorer einsetzen.
Mehr Leistung und ein Ende für manch ärgerliche Einschränkungen älterer Versionen verspricht das Datenbank-Management-System Firebird in der Version 2.
Sun intensiviert seine Zusammenarbeit mit Canonical - dem Unternehmen hinter der Linux-Distribution Ubuntu - und wird die Open-Source-Implementierung von Java Enterprise Edition 5 mit Namen "GlassFish" in die Distribution aufnehmen.
Rund 45,5 Milliarden Euro konnte die Telekom in den ersten neun Monaten 2006 umsetzen, 1,4 Milliarden Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Umsatz konnte im Inland stabilisiert werden, im Ausland legten die Erlöse weiter zu, so die Telekom.
VMware hat die Intel-Mac-Version der Virtualisierungssoftware auf seiner Hausmesse VMworld gezeigt. Die fertige Version des derzeit unter dem Codenamen "Fusion" auftretenden Produktes wird allerdings erst 2007 erscheinen - und auch die Beta-Version ist bisher noch nicht für jeden zugänglich.
Google betätigt sich nicht nur in der Vermarktung eigener Websites und neuerdings auch von Zeitungsanzeigen, sondern will sich einem Bericht des Wall Street Journals zufolge auch stark im Radio-Werbegeschäft engagieren.

Nach mehreren Übernahmen, dem Aufkauf durch Barnes & Noble, späterer Firmenausgründung und Schlucken von EB Games ist aus einer kleinen Klitsche die größte Spielehandelskette der Welt geworden. Jörg Langer hat sich in der Branche für Golem.de umgehört, wie GameStops Aktivitäten in Deutschland eingeschätzt werden.
Noch in diesem Jahr soll Java Open Source werden, soviel ist schon seit einiger Zeit bekannt. Die US-Website CRN will nun erfahren haben, dass Sun sich dafür entschieden hat, die Software unter der GPL zu veröffentlichen. Bislang war unklar, welche Lizenz Sun wählen wird.
Während die Telekom herbe Umsatzeinbußen hinnehmen muss und dem Konzern die Kunden davonlaufen, verzeichnet Hansenet ein Umsatzwachstum von 89 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. So sollen 2006 etwa 375 Millionen Euro erlöst worden sein im Vergleich zu 198 Millionen Euro im Jahr 2005. Auch die Kundenzahl hat laut Hansenet um 83 Prozent zugenommen. So zählt der Telefonanbieter inzwischen 840.000 Kunden. Neueinstellungen hat das Unternehmen mit 56 Prozent Wachstum in sehr viel bescheidenerem Maße vorgenommen.
Die Eröffnung von VMwares Hausmesse VMworld 2006 in Los Angeles nutzte VMware-Präsidentin Diane Greene, um zu resümieren, wo Virtualisierung derzeit steht und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. So genannte virtuelle Appliances sollen dabei weiter in den Vordergrund und das Betriebssystem in den Hintergrund treten. Trotzdem stellte Sun-Mitbegründer Andy Bechtolsheim fest: Einen iPod-Effekt wird es bei virtuellen Maschinen nicht geben.
Die Peer-to-Peer-Dateitransfer-Software Bittorrent startete 2001 als Hobby-Projekt des Entwicklers Bram Cohen, mittlerweile ist daraus ein Unternehmen geworden, das mit den vielen musik- und videoliebenden Bittorrent-Nutzern sowie mit Softwarelizenznehmern Geld verdienen will. In einem Interview mit dem britischen Guardian zeigte sich Cohens Geschäftspartner Ashwin Navin wenig erfreut darüber, dass die Software kostenlos zur Verfügung gestellt wurde - obwohl dies sicherlich auch ein Grund für ihren Erfolg war.
Zu alt oder zu wenig gelernt - daran sollen diejenigen zu erkennen sein, die immer noch nicht im Internet surfen. 78 Prozent der Offliner sind über 50 Jahre alt und lediglich sieben Prozent von ihnen haben Abitur oder ein abgeschlossenes Studium. 56 Prozent von ihnen sind Rentner oder Pensionäre.
2007 wollen deutsche Unternehmen mehr Geld in ihre Druckerlandschaft investieren als im Jahr 2006. Dabei gehen 85 Prozent der Käufer davon aus, dass auf Grund eines Überangebots an Druckern mit einem rapiden Preisverfall zu rechnen ist. 75 Prozent der verantwortlichen Einkäufer setzen auf gekaufte Drucker, nur knapp ein Drittel findet die Leasing-Angebote der Hersteller attraktiv. Das meiste Geld fließt nach wie vor in die Anschaffung von Schwarz-Weiß- oder Farblaserdruckern.
Die Jobsuche findet immer häufiger online statt. Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Comscore haben im dritten Quartal 2006 rund 6,6 Millionen Deutsche mindestens einmal im Monat eine Job-Website besucht - eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal, so der Verband Bitkom, der die Studie beauftragte.
Auf seiner Hausmesse VMworld hat VMware mit dem LabManager eine neue Software vorgestellt, die es Entwicklungsabteilungen ermöglichen soll, ihre Testlabore und andere Ressourcen für die Software-Entwicklung effektiver zu nutzen. Eine öffentliche Beta-Version der Software ist ab sofort verfügbar.
XenSource unterstützt mit seiner kommerziellen Virtualisierungssoftware XenEnterprise für Windows und Linux nun Windows- und Linux-Gastsysteme. XenEnterprise basiert dabei auf der Open-Source-Software Xen in der Version 3.0.3.
PeopleSoft-Gründer Dave Duffield setzt auf eine webbasierte ERP-Lösung. Zusammen mit Aneel Bhusri gründete er das Unternehmen Workday, das mit den Workday Enterprise Business Services eine entsprechende Lösung anbietet.
Die Mehrwertsteuererhöhung und das nahende Weihnachtsfest lassen die Deutschen wie wild online Waren und Dienstleistungen nachfragen. Der Bitkom-Verband prognostiziert, dass in diesem Jahr mehr als 40 Milliarden Euro im Internet ausgegeben werden - ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2005.
Oracle setzt seine Einkaufstour fort und übernimmt mit der SPL WorldGroup einen Anbieter für Steuer-, Einnahmen- und Operations-Controlling von Versorgungsunternehmen und Regierungsorganisationen.
Im Kampf um die Kunden liefern sich die Mobilfunker harte Gefechte. Das Ergebnis: Die Preise für ein Handytelefonat sind von Oktober 2005 zu Oktober 2006 um 8,8 Prozent gesunken. Im Vergleich zu September 2006 gingen die Gebühren im vergangenen Monat um 0,1 Prozent zurück. Auch fürs Surfen im Netz zahlen die Bundesbürger 4,2 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Bis Ende 2006 soll nur jedes zweite verkaufte Handy weltweit über eine eingebaute Kamera verfügen. Verwunderlich, angesichts der Tatsache, dass in Deutschland mit Ausnahme von Einsteigerhandys beispielsweise kaum noch ein Handy ohne Knipser zu erwerben ist. Doch der Anteil an Kamerahandys wächst unerbittlich, glaubt man der Marktforschung: Bis 2010 prognostiziert Gartner für 81 Prozent aller Geräte das Fotowerkzeug an Bord.
Für rund 440 Millionen US-Dollar übernimmt Oracle das auf Content-Management-Lösungen spezialisierte Unternehmen Stellent.
Die Firma SerNet hat einen Zeitplan für die weitere Entwicklung von Samba 4 erarbeitet. Vor 2009 sei demnach nicht damit zu rechnen, dass Samba 4 die Version 3 ablöst. Zur LinuxWorld Expo in Köln soll der genaue Zeitplan veröffentlicht werden.
Die freie Scriptsprache PHP bringt in der Version 5.2 zahlreiche neue Funktionen, es wurden aber auch Fehler beseitigt und die Sicherheit verbessert. Die Entwickler legen PHP-Nutzern einen Umstieg nahe, insbesondere wenn noch PHP 4 zum Einsatz kommt.
Die Software rBuilder erstellt nun auch virtuelle Appliances für Xen, also vorkonfigurierte Installationen einer Linux-Distribution, die auf einen bestimmten Einsatzzweck ausgelegt sind. Mit rBuilder lassen sich solche Appliances auch direkt online zusammenstellen.
In kurzer Zeit sind viele Leser von Golem.de auf den aktuellen Firefox 2.0 gewechselt. Bereits nach knapp einer Woche entfielen mehr als die Hälfte aller Firefox-Zugriffe auf die neue Version. Auf die Webseiten von Golem.de greifen die Hälfte der Leser mit Firefox zu. Abgeschlagen rangiert der Internet Explorer auf dem zweiten Platz mit großem Vorsprung vor Opera.
Nach rund zehn Jahren wird der Internetprovider Schlund + Partner zum Jahreswechsel mit 1&1 Internet AG verschmolzen. Schlund gehört seit Jahren zur 1&1-Gruppe, soll zum 1. Januar 2007 aber vollständig mit 1&1 verschmolzen werden.
Das freie Content-Management-System (CMS) liegt nun in einer ersten Beta der Version 5.0 vor. Damit enthält das CMS einen webbasierten Installer und einen überarbeiteten Administrationsbereich. Drupal integriert außerdem die JavaScript-Bibliothek jQuery, die nun von allen JavaScript-Teilen innerhalb des Systems verwendet wird.
Mehr als 100 Millionen Websites zählt das britische Unternehmen Netcraft in seinem Web Server Survey im November 2006, ein Zuwachs von 3,5 Millionen Websites im letzten Monat. Vor allem Blogs lassen die Zahl der Website kräftig steigen.
Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo will zusammen mit Intel Mobiltelefone anbieten, auf denen zwei verschiedene Betriebssysteme unabhängig voneinander laufen können. Diese Zweiteilung soll vor allem dazu dienen, private von beruflichen Daten zu trennen. Der Einsatz von Dienst- und Privat-Handy soll damit nicht mehr erforderlich sein. Eine passende Spezifikation haben die beiden Unternehmen veröffentlicht.
Der MP3-Player im Handy ist keine nutzlose Zugabe der Mobiltelefonhersteller, sondern wird mindestens einmal pro Woche von etwas mehr als zwei Dritteln aller Musik-Handybesitzer genutzt. Doch nur 13 Prozent bekennen sich täglich zu dem Musikgenuss via Mobiltelefon.
IBM hat die Version 1.1 des kostenlosen WebSphere Application Server veröffentlicht und räumt Anwendern dabei 30 Tage kostenlosen Support ein. Der WebSphere-Server basiert auf dem freien Application-Server Apache Geronimo, der nach J2EE 1.4 zertifiziert ist.

Am 15. November 2006 startet auch in Deutschland das Lösungsangebot Office Live für kleine Unternehmen und Freiberufler. Office Live wird zunächst in einem Beta-Test starten, soll funktionell aber bereits der zeitgleich in den USA startenden Final entsprechen. Office Live soll vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben die Büroarbeit vereinfachen, indem auf wichtige Bürodaten auch von unterwegs zugegriffen werden kann.
Nach einem Bericht von "Werben und Verkaufen" will AOL bald auch mit Suchmaschineneinträgen Geld verdienen, um höhere Werbeumsätze zu erzielen. Dies teilte der AOL-Vorsitzende Jonathan Miller dem Blatt gegenüber mit.
Zusammen mit Zend will Microsoft dafür sorgen, dass PHP optimal unter Windows läuft. Neben direkten Verbesserungen an PHP, die dem Projekt zufließen sollen, will Microsoft ein kostenloses IIS-Modul anbieten, das via FastCGI als Brücke zwischen Webserver und PHP dient.
Eine Sammlung Patches für den Linux-Kernel fügt diesem Unterstützung für Intel-Prozessoren mit VT-Technik hinzu. Damit können auch Userspace-Prozesse die Hardware-Virtualisierung nutzen, um virtuelle Maschinen zu erstellen. Durch die prozessorgestützte Virtualisierung läuft so auch Windows als Gast.