Deutscher PC-Markt wächst nur durch Notebook-Käufer
Der IT-Branchenverband Bitkom hat Zahlen für den deutschen PC-Markt im Jahr 2008 vorgelegt. Danach schnellt der Notebookabsatz mit 26 Prozent in die Höhe und erreicht nach der Prognose 7,2 Millionen Stück. Die Zahl der verkauften Desktops dümpelt mit 4,4 Millionen Stück auf dem Niveau des Vorjahres.
"Damit liegen wir deutlich über den eigenen Prognosen vom Juni 2007", sagte Bitkom-Sprecher Maurice Shahd Golem.de auf Nachfrage. Im Sommer letzten Jahres sei der Bitkom nur von einem Wachstum des deutschen PC-Marktes von 8 Prozent ausgegangen.
62 Prozent der verkauften PCs sind Notebooks, nur 38 Prozent entfallen auf den Desktopbereich. Vor drei Jahren war das Verhältnis noch umgekehrt. In den letzten zwölf Monaten sind die Preise für Notebooks nach Bitkom-Angaben um 25 Prozent gefallen.
Durch den anhaltend starken Preiskampf können die Umsätze, im Verhältnis zu den Stückzahlen, nur leicht zulegen. Der Umsatz mit Personal Computern legt nach Bitkom-Berechnungen im Jahr 2008 in Deutschland um 2,1 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zu. Der Gesamtmarkt für ITK in Deutschland soll für das Jahr 2008 um 1,8 Prozent wachsen. Danach wird der Markt für Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik in Deutschland ein Volumen von 145,5 Milliarden Euro erreichen.


