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Windows Hyper-V Server 2008 ist fertig

Software ist als kostenloser Download verfügbar. Microsofts im September 2008 angekündigte kostenlose Servervirtualisierung ist ab sofort erhältlich. Der Hyper-V Server 2008 ist allerdings nur für die eigentliche Virtualisierung zuständig. Für die Verwaltung muss zusätzliche Software genutzt werden.
/ Julius Stiebert
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Der Microsoft Hyper-V Server 2008 basiert auf dem Hypervisor Hyper-V . Er soll eine einfachere Virtualisierungslösung sein als es der Windows Server 2008 mit Hyper-V ist. Die Software ist darauf optimiert, Windows und Linux zu virtualisieren. Sofern Windows in den virtuellen Maschinen laufen soll, ist für jede virtuelle Umgebung eine Lizenz erforderlich.

Um diese virtuellen Maschinen zu verwalten, ist der System Center Virtual Machine Manager 2008 nötig. Dieser befindet sich zurzeit in der Betaphase und soll Ende Oktober 2008 in der finalen Version erscheinen.

Der Hyper-V Server unterstützt allerdings den Volume Shadow Service in Windows, um Sicherungen virtueller Maschinen zu erstellen, ohne diese herunterfahren zu müssen. Eine Schnappschussfunktion ist in die Software ebenfalls integriert. Außerdem sollen sich die Daten mittels Bit Locker verschlüsseln lassen. Funktionen wie Quick-Migration und mehr als vier virtuelle Prozessoren pro virtueller Umgebung bleiben hingegen den Hyper-V-Varianten aus Windows Server 2008 vorbehalten.

Voraussetzung für den Hyper-V Server(öffnet im neuen Fenster) ist ein x64-Prozessor mit Virtualisierungstechnik von AMD oder Intel. Microsoft empfiehlt ferner über 2 GByte RAM – maximal werden 32 GByte unterstützt.

Der kostenlose Hyper-V Server 2008 steht ab sofort auch in deutscher Sprache zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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