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Intels neues vPro: BIOS-Einstellungen per Internet ändern

Sichere Fernwartung durch Verschlüsselung per TPM

Mit dem Chipsatz Q45 stellt Intel den letzten Vertreter der 4er-Serie seiner PC-Plattformen vor. Als Teil des Konzeptes vPro lassen sich entsprechende Businesscomputer umfangreicher als bisher aus der Ferne warten. Das funktioniert auch, wenn die Rechner nicht im Unternehmensnetz hängen, per Internet aber erreichbar sind.

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Northbridge Q45
Northbridge Q45
Bereits im Juni 2008 hatte Intel die Chipsätze der 4er-Serie vorgestellt, die neue Plattform für Business-PCs "vPro" kommt erst jetzt, rechtzeitig zum Jahresendgeschäft mit den Unternehmen, auf den Markt. Kern sind der Chipsatz Q45 mit ICH10-DO und der Ethernet-Controller 82567LM für Gigabit-Netze. Als Prozessoren dienen Core-2-Duos mit Penryn-Kernen aus der Serie E8000 oder die Quad-Cores der Reihe Q9000. Nur Rechner mit diesen drei Komponenten - Chipsatz, Ethernet-Baustein und CPU - erhalten das vPro-Logo. Intel schreibt die Bausteine, ganz wie bei Centrino, genau vor.

Inhalt:
  1. Intels neues vPro: BIOS-Einstellungen per Internet ändern
  2. Intels neues vPro: BIOS-Einstellungen per Internet ändern

Ethernet per 82567LM
Ethernet per 82567LM
Der wesentliche Vorteil einer vPro-Plattform sind erweiterte Fernwartungsfunktionen, die nun auch außerhalb der Firewall eines Unternehmens nutzbar sind. Auch ein eigenes VPN ist dafür nicht nötig, kann aber damit kombiniert werden. Neue vPro-Rechner lassen sich, sobald sie einmal mit ihren MAC-Adressen in die Wartungssoftware "IT Director" eingetragen sind, sogar per Internet konfigurieren. Damit dabei die Sicherheit gewahrt wird, ist im Chipsatz Q45 ein Trusted-Platform-Modul (TPM) in Version 1.2 fest eingebaut. Es übernimmt die Verschlüsselung des Datentransfers.

Rechts Video-Link, links Remote-BIOS
Rechts Video-Link, links Remote-BIOS
Die Fernwartung nennt Intel "Active Management Technology" (AMT), sie ist inzwischen bei Version 5.0 angekommen. Was sich damit anstellen lässt, zeigte der Chiphersteller auf einer Veranstaltung in Prag in der vergangenen Woche. Von dort wurde über ein vPro-Notebook ein vPro-Desktop in London konfiguriert. Der Rechner wollte nicht booten, was an einer falschen Konfiguration der Southbridge (RAID statt AHCI) im BIOS lag. Der Administrator konnte das BIOS direkt aus Prag per Internet am Rechner in London verändern.

Startseite des IT Director
Startseite des IT Director
Das klappt aber nur, wenn die beiden beteiligten PCs mit den vPro-Bausteinen bestückt sind. In einem lokalen Netz lassen sich über vPro ebenfalls nur vPro-Rechner warten. Wird eine andere Fernwartungssoftware eingesetzt, muss sie gesondert installiert werden. Über den IT Director sind die vPro-Rechner dann zusätzlich erreichbar.

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Stromsparen mit vPro
Stromsparen mit vPro
Die Fernwartung soll neben der Reduktion von Besuchen bei Anwendern (den "Deskside Visits") vor allem durch reduzierten Strombedarf Kosten sparen helfen. Laut einer Studie von Intel, Microsoft und des Beratungsunternehmens Cap Gemini aus dem Jahr 2007 lassen in den USA 25 bis 30 Prozent der Anwender ihre Büro-PCs rund um die Uhr eingeschaltet. Die Anwender fürchten jederzeitige Updates, ob nun für Windows oder andere Software des Unternehmens. Diese sollen lieber eingespielt werden, während man nicht arbeitet - also beispielsweise nachts.

Intels neues vPro: BIOS-Einstellungen per Internet ändern 
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