Red-Hat-Chef sieht mehr Nachfrage für Open-Source-Software

Erklärt Virtualisierungsstrategie und Qumranet-Kauf

Red-Hat-Chef Jim Whitehurst sieht "starkes Wachstum" der Nachfrage für seine Softwareprodukte. Der Linux-Distributor und Softwarehersteller habe wegen "steigendem Interesse" für "kostengünstige Open-Source-Produkte" den Gewinn um 16 Prozent steigern können.

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Im zweiten Quartal des Finanzjahres 2008/2009 erzielte Red Hat einen Gewinn von 21,1 Millionen US-Dollar (10 Cent pro Aktie), nach 18,2 Millionen US-Dollar (9 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg auf 164,4 Millionen US-Dollar und legte somit um 29 Prozent zu.

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"Im zweiten Quartal haben wir auch weiter an unserer Virtualisierungsstrategie mit der RHEL-Plattform gearbeitet", sagte Whitehurst. "Unser Ziel ist es, eine umfassende Virtualisierungslösung vom Server bis zum Desktop zu bieten, auf der sich jede Anwendung jederzeit einsetzen lässt."

Anfang September 2008 hat Red Hat für 107 Millionen US-Dollar die israelische Softwarefirma Qumranet gekauft, die hinter dem freien Hypervisor KVM steht, der im Linux-Kernel enthalten ist. Zusätzlich zu KVM erlangte Red Hat so auch das Qumranet-Produkt Solid ICE, eine Virtual-Desktop-Infrastructure-Software, die Linux- und Windows-Desktops auf einem Linux-Server laufen lässt.

"Mit dem Erwerb der Qumranet haben wir jetzt ein umfassendes Virtualisierungsportfolio für Kunden von Red Hat montiert. Wir glauben, wir sind jetzt einer der zwei großen Anbieter, die in der Lage sind, die kritischen Komponenten der Infrastruktur einschließlich des Betriebssystems zu verbinden", sagte Whitehurst. Die großen Red-Hat-Kunden unterstützten den Erwerb von Qumranet.

Die JBoss-Enterprise-Application-Plattform sei nun zugleich mit Red Hat Enterprise Linux in der Amazon EC2 Cloud verfügbar. Im April 2006 wurde JBoss Inc. von Red Hat für 350 Millionen US-Dollar gekauft.

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