iTunes wird barrierefrei
Die Einigung kam unter der Federführung der Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaates Massachusetts, Martha Coakley, zustande. Danach wird Apple zuerst iTunes U umgestalten, über das kostenlose Inhalte aus dem Bildungsbereich abrufbar sind. Bis Ende Dezember 2008 soll das Angebot so verändert werden, dass Nutzer, die auf einen Screen Reader angewiesen sind, es einfach bedienen können. Die iTunes-Software und der iTunes Store sollen bis Ende Juni 2009 folgen.
Zudem will Apple in den kommenden drei Jahren mit dem Coakleys Büro und der National Federation of the Blind (NFB) zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass iTunes auch weiterhin barrierefrei bleibt. Apple wird schließlich der Massachusetts Commission for the Blind 250.000 US-Dollar spenden. Von dem Geld wird die Organisation ein Software-Assistenzsystem für Blinde anschaffen.
"Computer sind wichtig für den Zugang zum Wirtschaftsleben, zu Bildung, Information und Unterhaltung im 21. Jahrhundert, und Blinde müssen dazu den gleichen Zugang haben" , sagte NFB-Vorsitzende Marc Maurer. "Indem Apple Blinden den barrierefreien Zugang zu dem populären iTunes ermöglicht, gibt das Unternehmen ein Beispiel, dem die ganze IT-Industrie folgen sollte" , begrüßte er die Einigung. Schon die Anfang September 2008 veröffentlichte Version iTunes 8 weise deutliche Verbesserungen bei der Barreriefreiheit auf, lobte die NFB.



