Oracle steigt ins Hardwaregeschäft ein

Vorkonfigurierter Server für Data Warehousing zusammen mit HP

Der Hersteller von Unternehmenssoftware Oracle steigt mit der "HP Oracle Database Machine" ins Geschäft mit Hardware ein. "Wir gehen ins Hardwaregeschäft", kündigte Firmenchef Larry Ellison auf der Hausmesse Openworld in San Francisco an. "Doch wir gehen nicht allein."

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Der Softwarekonzern Oracle bietet künftig vorkonfigurierte Server für Data Warehousing an. Hersteller der "HP Oracle Database Machine" ist Hewlett-Packard. Abfragen an die Datenbanken soll das neue System bis zu zehnmal schneller beantworten können als bisherige Systeme. Die HP Oracle Database Machine ist ein für Data Warehousing vorkonfigurierter Rechner, der ein Grid von acht Datenbankservern beherbergt.

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Jeder Datenbankserver beinhaltet 64 Intel-Prozessorkerne, Oracle Enterprise Linux und ein Grid bestehend aus 14 Oracle Exadata Storage Servern, die bis zu 168 TByte Speicher bieten und Übertragung mit maximal 14 GByte/Sekunde zum Datenbankserver ermöglichen.

Die HP Oracle Exadata Storage Server können auch separat zur Leistungssteigerung angeschafft werden, um sie in existierende Datenlager zu integrieren, die mehr Speicher benötigen. Sie basieren auf zwei Intel-Prozessoren und bieten bis zu 12 TByte Speicherkapazität. InfiniBand verspricht eine Bandbreite von bis zu 1 GByte/Sekunde pro Speicherserver.

Die primäre Hardware, der HP Oracle Exadata Storage Server, kostet ungefähr 650.000 US-Dollar, plus zusätzliche 840.000 US-Dollar für die Software. Die HP Oracle Database Machine und die HP Oracle Exadata Storage Server sind ab sofort verfügbar.

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Den Hardwaresupport für das neue Produkt übernimmt HP. Oracle und HP arbeiten seit Jahren zusammen. Oracle hat aber bislang noch nie Hardware verkauft.

Mit der Database Machine begibt sich Oracle in Konkurrenz zu Appliances von Teradata, Netezza, Greenplum und anderen. "Seit Jahren haben die alten, etablierten Anbieter versucht, ihre Produkte zusammenzustecken, um in den Data-Warehouse-Appliance-Markt einzusteigen, und es waren immer Misserfolge", wendet Jim Baum, Netezza President und Chief Operating Officer, ein.

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