Sun veröffentlicht freie Identitätsverwaltung
OpenSSO Enterprise besteht aus drei Bestandteilen: Das Access Management mit integriertem Verzeichnisserver ermöglicht die Zugriffskontrolle auf Anwendungen. Der Verzeichnisserver bietet dabei Speicherplatz für Daten und Konfigurationen, ohne dass für jeden Anwender ein eigenes Verzeichnis erstellt werden muss.
Die Federation-Funktion verwaltet Sitzungen, die verschiedene Federation-Protokolle umfassen und bringt die unterschiedlichen Protokolle innerhalb eines vertrauenswürdigen Zirkels dazu, sich untereinander auszutauschen. Neben einer Single-Sign-On- gibt es auch eine Single-Log-Out-Lösung.
Hinzu kommt ein Security Token Service für Webservices. Zusammen mit dem Federation-Dienst und dem Security Token Service lassen sich .Net- und Java-Anwendungen gleichermaßen behandeln. Protokolle wie SAML, WS-Federation, WS-Trust, WS-Security, WS-Policy, Liberty ID-FF und WS-I BSP sollen unterstützt werden.
Die Software entstand zusammen mit dem OpenSSO-Projekt und basiert auf den Produkten Sun Java System Access Manager und Sun Java System Federation Manager. Die Kernkomponenten stehen unter opensso.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit, weitere Informationen gibt es bei Sun(öffnet im neuen Fenster). Neben den freien, unter der Common Development and Distribution License (CDDL) veröffentlichten Express Builds gibt es auch kommerzielle Lizenzen von Sun.
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