Abo
  • Services:

Nokia gibt Intellisync-Business-Produkte auf

Geschäft mit Sicherheitshardware für Firmenkunden wird an Investor verkauft

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia macht einen Rückzieher bei Wireless E-Mail, Device Management und Application Sync für Unternehmenskunden. Künftig empfiehlt Nokia hier Produkte von IBM, Microsoft und Cisco Systems. Zudem wird das Geschäft mit Sicherheitshardware für Firmenkunden verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,

Nokia gibt wichtige Geschäftsbereiche für Unternehmenskunden auf. Betroffen sind die Produkte der US-amerikanischen Intellisync, die Nokia im November 2005 für 430 Millionen US-Dollar erworben hatte. Intellisync war auf mobile Daten- und Messaging-Produkte für Unternehmen spezialisiert. "Nokia wird die Intellisync Mobile Suite und die integralen Softwarekomponenten Wireless E-Mail, Device Management und Application Sync nicht mehr als eigenständige Lösung anbieten", erklärte Nokia-Unternehmenssprecherin Kristina Bohlmann Golem.de auf Anfrage. Diese Firmenkundenprodukte, die hinter der Firewall laufen, würden nicht mehr weiterentwickelt und vermarktet, sondern einzig als technologische Plattform für die E-Mail-Dienste auf Nokias Ovi-Plattform eingesetzt, so Bohlmann.

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Für die bestehende Intellisync-Implementierung gewährleistet Nokia Support für die nächsten zwei Jahre sowie Migrationslösungen auf andere mobile Infrastrukturen. Der Strategiewechsel kommt nicht überraschend. Nokia ist zwar stark auf dem Markt für Smartphones, bei Geschäftskunden sind aber die Push-Mail-Produkte Microsoft-Exchange-Activesync und Research In Motions Blackberry-Enterprise-Server sehr viel stärker verbreitet.

Künftig wollen die Finnen den Firmenkunden Nokia-Endgeräte und Softwareprodukte der bisherigen Konkurrenten Microsoft, IBM, Cisco und anderen anbieten. Niklas Savander, Bereichsleiter für Services & Software bei Nokia: "Wir setzen unsere Investitionsstrategie für Schlüsselprodukte im Internetdienste-Endkundenbereich in den Segmenten Musik, Spiele, Media, Messaging und kontextbasierte Services fort."

Zudem befinde sich Nokia in fortgeschrittenen Verhandlungen zum Verkauf seines Geschäftsbereichs "Security Appliances" an einen Finanzinvestor. Dieser wolle die Sparte fortführen und weiterentwickeln, so Savander.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

Billy 30. Sep 2008

RIM wird von Microsoft übernommen und dann werden die BlackBerrys den Exchange direkt...


Folgen Sie uns
       


Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme)

Sony hatte während der Übertragung der Pressekonferenz der E3 2018 massive technische Probleme. Abseits davon waren die gezeigten Spiele aber sehr gut. Trotzdem empfehlen wir, den Abschnitt nach The Last of Us bis zu Ghost of Tsushima zu überspringen. (Minute 40-50)

Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme) Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  2. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden
  3. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /