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HP schluckt Lefthand Networks für 360 Millionen US-Dollar

HP will stärker in SAN-Bereich für mittelständische Unternehmen vordringen. Der Computerkonzern Hewlett-Packard kauft Lefthand Networks für 360 Millionen US-Dollar in bar. Die Firma aus Colorado bietet Software zur Speichervirtualisierung und iSCSI-Storage-Area-Network-(SAN-)Lösungen. Lefthands Software ist kompatibel mit Hewlett-Packards StorageWorks.
/ Achim Sawall
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HP hat Lefthand Networks gekauft, ein Unternehmen, das seit 1999 im Bereich IP-basierter Storage Area Networks (SAN) aktiv ist. Das Unternehmen hat 215 Beschäftigte. Die Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen und wird voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2009 abgeschlossen sein. Der Geschäftsbetrieb Lefthands wird in die HP-StorageWorks-Sparte eingegliedert.

Mit Lefthands SAN/iQ-Software errichtete SANs können Daten auf verschiedenen branchenüblichen Speicherservern verteilen. Lefthand SANs richten sich an die Aufgabenfelder Speicherung und Serverkonsolidierung für standortübergreifende SANs und Notfallwiederherstellung in mittelständischen Unternehmen. Lefthand SANs sind in den USA, Kanada und Europa erhältlich.

Lefthands Kernprodukt "Virtualization SAN" ist eine Plattform für Firmen, die ein SAN in einer virtualisierten Umgebung einrichten wollen. Das 10.8 TB-SAN auf Basis von 24 450-GByte-SAS-Laufwerken beginnt mit vier und skaliert bis zu 80 Ports.


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