
Die Onlinevariante der elektronischen Steuerklärung, Elster, lässt nun eine Anmeldung ohne installiertes Java zu. Für viele Funktionen ist Java weiterhin nötig, dennoch ist der neue Schritt eine Erleichterung.

Mozilla schlägt im Streit um Tracking und Profilbildung mit "User Personalization", kurz UP, eine Alternative vor. Der Browser soll anhand der besuchten Seite die Interessen des Nutzers bestimmen und die Information an Websites weiterreichen.

Es ist wieder so weit: Der 26. Juli 2013 ist "System Administrator Appreciation Day". An diesem Tag sollen Administratoren ein kleines Dankeschön für ihre meist unauffällige, aber dennoch sehr wichtige und verantwortungsvolle Arbeit erhalten.

Ein Whitepaper des CSIS relativiert bisherige Studien zu den Kosten der Cyberkriminalität. Der Thinktank versucht, einen Rahmen zu erarbeiten, anhand dessen die Verluste präziser errechnet werden können.

Cisco will Sourcefire, den Anbieter von Snort, für 2,7 Milliarden US-Dollar übernehmen. Sourcefire besitzt auch den freien Virenscanner ClamAV. 2008 wurde die Übernahme von Sourcefire verhindert.

Wer seine E-Mails über ein offenes WLAN verschickt, sollte das über eine verschlüsselte Verbindung per TLS tun. Dennoch legen E-Mails danach oft einen größeren Teil ihres Weges durchs Internet unverschlüsselt zurück, hat Michael Kliewe beobachtet.

Der Webhoster OVH wurde nach eigenen Angaben gehackt. Dabei könnten verschlüsselte Passwörter entwendet worden sein. Der Anbieter rät dazu, sie umgehend zu ändern. Zugang zu Kreditkarteninformationen sollen die Datendiebe aber nicht gehabt haben.

Paypal lässt keine Zahlungen mehr an den VPN-Anbieter Ipredator zu, der von dem Pirate-Bay-Mitbegründer Peter Sunde aufgebaut wurde.

Von Seagate kommt die nach eigenen Angaben schnellste Festplatte der Welt. Das 2,5-Zoll-Laufwerk mit SAS-Schnittstelle ist für Server vorgesehen und arbeitet mit Hybridtechnik, genannt SSHD. IBM bietet bereits Storage-Systeme damit an.

Das mobile Datenvolumen in Deutschland ist um 40 Prozent angestiegen. Bald bringt die mobile Internetnutzung mehr Umsatz als Telefonie.

Auf seiner jährlichen Datacenter-Veranstaltung hat Intel eine Roadmap für Server-CPUs bis zum Jahr 2014 vorgelegt. Dabei gab es auch einige Details zum Atom-Nachfolger Silvermont zu erfahren.

Mit der weltweiten elektronischen Jagd auf Terroristen ist die NSA zum wichtigsten Geheimdienst der USA aufgestiegen. Das zeigt auch der Ausbau seiner Standorte. Das Hauptquartier ist inzwischen größer als das Pentagon - und soll noch weiter wachsen.

Laut einem Medienbericht soll ein Streit zwischen den beiden SAP-Chefs zum Ende der Doppelspitze geführt haben. McDermott habe Snabe in einem monatelangen Machtkampf verdrängt.

Jim Hagemann Snabe hatte noch in diesem Monat die Doppelspitze bei SAP verteidigt. Nun zieht er sich überraschend aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand des Softwarekonzerns zurück.

Die Apache-Foundation möchte ihre Standard-C++-Bibliothek in den Attic verschieben. Damit wird die Entwicklung der Software offiziell beendet.

Eine virtuelle GPU namens Virgil für Qemu soll dort installierten Gastsystemen 3D-Beschleunigung bieten. Virgil soll zunächst OpenGL unterstützen, später aber auch Direct3D.

Der Bundesgerichtshof hält sich an eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs und hebt ein Urteil gegen den Handel mit gebrauchter Software durch Usedsoft auf. Doch der Streit ist noch nicht ganz abgeschlossen.

Die erste Alphaversion der Groupware Kolab 3.1 macht CalDAV und CardDAV verfügbar. Über WebDAV lässt sich außerdem auf Dateien zugreifen, was eine Integration mit Owncloud oder Dropbox vereinfachen soll.

Seit Anfang Juni hält Whistleblower Edward Snowden mit seinen Enthüllungen über die Spähprogramme der Geheimdienste die Welt in Atem. Golem.de dokumentiert die wichtigsten Ereignisse im Überblick.

Google hat eine neue Browserversion des Play Store veröffentlicht - das Design wurde grundlegend überarbeitet. Viele Nutzer stören sich aber daran, dass nun viele wichtige Funktionen fehlen.

Version 2.0 des Apache-Webservers erhält keine weiteren Updates und auch keine Sicherheitspatches mehr. Anwender sollen sobald wie möglich auf Version 2.2 oder 2.4 aktualisieren.

Koreanischen Berichten zufolge haben Apple und Samsung ein neues Abkommen für die Herstellung der A-SoCs für iOS-Geräte geschlossen. Ab 2015 soll Samsung wieder mehr Chips an Apple liefern, das erste 14-nm-SoC soll im iPhone 7 stecken.

Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidates von Linux 3.11 beginnt dessen Testphase. Zahlreiche Änderungen wurden im Grafikstack umgesetzt. Mit einem Patch laufen Windows-RT-Apps mit Wine.

Die HP-Server-Produkte der Storevirtual-Serie haben einen bisher unbekannten Zugang samt Root-Zugriff. HP nutzt diesen Zugang unter anderem, um vergessene Passwörter beim Kunden zurückzusetzen. Über einen kommenden Patch will HP die Sicherheitslücke noch in der nächsten Woche schließen.

Seit über einem Jahr werden von Quartal zu Quartal immer weniger PCs verkauft. Weltweit ist Lenovo inzwischen Marktführer, Acer hat zuletzt am meisten Marktanteile verloren. Vor allem einen Grund sehen Marktforscher dafür.

Das berufliche Netzwerk Xing hat seine Mitgliederprofile überarbeitet. Das Aussehen der Seiten hat sich geändert, außerdem können jetzt auch Twitter- und Blogbeiträge eingebunden werden.

Apple lässt die Klage gegen Amazon im Streit um die Nutzung des Begriffs Appstore fallen. Damit kann Amazon den Namen für seinen Shop für Android-Apps beibehalten.

"Bewerten Sie den Händler", "Bewerten Sie das Produkt", "Bewerten Sie den Pizza-Lieferanten". Der Onlinehandel überhäuft seine Kunden mit Anfragen, die immer öfter Ärger hervorrufen.

Mit Kit FUI gibt es im Netz eine kleine Datenbank von ausgedachten Benutzerschnittstellen, die für Film und Fernsehen erstellt worden sind. Sie ist zwar nicht vollständig, listet aber schon ein paar Interfaces und auch deren Macher.

Unter dem Namen "Team Telecom" sollen US-Behörden ein System betreiben, das dafür sorgt, dass wichtige Infrastruktur des Internets innerhalb der USA kontrolliert werden kann. Das Ziel: direktes Abschöpfen von Daten durch Geheimverträge und richterliche Anordnungen.

Laut SAP-Gründer Hasso Plattner wollen wichtige Kunden abspringen, wenn die Benutzeroberflächen nicht benutzerfreundlicher werden. Großkunde Nestlé will mit Salesforce zusammenarbeiten.

Die Deutsche Post übermittelt die Daten von bestimmten Sendungen in die USA an US-Sicherheitsbehörden. Das Unternehmen scannt auch jeden Brief in seinen Sortieranlagen, soll die Daten aber nicht weitergeben.

Viele Consumer-Geräte lassen sich per Web-Interface bequem konfigurieren, doch sie haben teilweise haarsträubende Sicherheitslücken. Insbesondere die Router sind angreifbar. Aber die Hersteller reagieren kaum, sagt Sicherheitsexperte Michael Messner.

Die Berkeley DB steht nun unter der AGPLv3. Der scheinbar positive Schritt zu einem starken Copyleft stellt die Open-Source-Community aber vor viele Probleme. Die einfachste Lösung ist wohl ein Verzicht auf die Datenbank.

Für die Nutzung des VPN-Dienstes Ipredator können Kunden nicht mehr mit Mastercard oder Visa bezahlen. Entsprechende Richtlinien haben die Kreditkartengesellschaften an externe Onlinezahlungsdienstleister weitergegeben.

Apples neues Rechenzentrum im US-Bundesstaat Nevada soll mit sauberem Strom betrieben werden: Dazu will das Unternehmen ein Solarkraftwerk bauen.

Oracle hat ein neues Major-Release seines Hauptprodukts veröffentlicht, Oracle Database 12c. Eine neue Multitenant-Architektur soll dafür sorgen, dass mehrere Datenbanken zu einer zusammengefasst werden können, ohne dass Applikationen dafür verändert werden müssen.

Mit weniger Ticks, einem neuen Cache für SSDs, Zusatzfunktionen für Btrfs und TCP-Optimierungen ist der Linux-Kernel in Version 3.10 von Linus Torvalds freigegeben worden.

Normalerweise ist verschlüsselte Kommunikation nur sicher, solange die benutzten Schlüssel geheim bleiben. Anders ist das mit einer cleveren Technologie, die auf dem Diffie-Hellman-Verfahren basiert. Die Möglichkeit hierfür ist in TLS vorhanden, aber Browser und Server müssen sie auch nutzen.

Microsoft hat auf seiner Entwicklerkonferenz Build einige neue Cloud-Dienste vorgestellt und andere offiziell freigegeben. Unter anderem steht Active Directory künftig als Cloud-Dienst zu Verfügung. Mitarbeiter können sich darüber mit ihrem Firmenaccount bei Webseiten und Apps, aber auch Diensten von Microsofts Konkurrenten wie Google und Amazon anmelden.

In Westeuropa hat sich Apples Marktanteil im Smartphone-Segment verringert, Nokia erging es nicht anders. Die Sieger in Westeuropa sind neben dem Marktführer Samsung die beiden Hersteller Sony und LG.

Nach der Bundesnetzagentur hat auch die EU Messergebnisse zur tatsächliche Datenrate im Upload und Download vorgelegt. Gemessen wurden die Internet Provider nur im Festnetz.

Mit optimiertem, Key-basiertem Verfall von Caches, Turbolinks und deklarativen Etags sollen Ruby-Entwickler in Version 4.0 des Webframeworks weitgehend auf clientseitiges Javascript und JSON auf Servern verzichten können.

Citrix gibt seine Virtualisierungslösung Xenserver als Open Source frei. Zwar besteht Xenserver zu wesentlichen Teilen aus Open-Source-Software wie dem Hypervisor Xen, dem Linux-Kernel und CentOS, wichtige Komponenten des Xenservers waren aber bisher proprietär.

Die Umbauarbeiten für das Microsoft Center beginnen in Berlin. Dort entstehen ein Showroom für Hardware, ein Raum für exklusive Veranstaltungen mit Politikern und eine Startup-Etage.

Western Digital zahlt 340 Millionen US-Dollar für den angeschlagenen Hersteller Stec, der schon seit zwei Jahrzehnten im Solid-State-Sektor aktiv ist. Der Festplattenhersteller will damit auf die "dramatischen Veränderungen in der Storage-Branche" reagieren.

Wie versprochen hat Microsoft noch im Juni 2013 die Vorschauversionen der nächsten Windows-Servergeneration vorgestellt. Mehr als ein halbes Jahr können die neuen Windows Server 2012 R2 in der Vorschau ausprobiert werden.

Amazon hat die Gespräche mit der Gema abgeschlossen und darf den kostenlosen MP3-Dienst Autorip anbieten. "Die Gespräche dauerten etwas", sagte ein Amazon-Sprecher Golem.de.

Die beiden Rivalen Microsoft und Oracle wollen in Sachen Cloud Computing zusammenarbeiten. Oracles Software läuft ab sofort in Microsofts Cloud Windows Azure.

Der erst 2011 in Betrieb genommene Supercomputer SuperMUC am LRZ in München wird frühestens 2016 einen vollständig neuen Nachfolger erhalten. Dieser soll dann einige Hundert Petaflops Leistung erreichen.