Abo
  • Services:
Anzeige
Die IT-Systeme des Bundestages werden innerhalb von vier Tagen neu aufgesetzt.
Die IT-Systeme des Bundestages werden innerhalb von vier Tagen neu aufgesetzt. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Bundestags-Hack: Reparatur des Bundestagsnetzes soll vier Tage dauern

Die IT-Systeme des Bundestages werden innerhalb von vier Tagen neu aufgesetzt.
Die IT-Systeme des Bundestages werden innerhalb von vier Tagen neu aufgesetzt. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Das Netzwerk des Bundetages soll zwischen dem 13. und 17. August 2015 neu aufgesetzt werden. In dieser Zeit wird es komplett abgeschaltet. Auch E-Mails können dann nicht mehr empfangen oder versendet werden.

Anzeige

Wegen des Mitte Mai bekanntgewordenen Hackerangriffs will Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) das IT-System des Parlaments am 13. August für mehrere Tage abschalten. Wie eine Bundestagssprecherin Spiegel Online bestätigte, muss das interne Netz in Teilen neu aufgesetzt werden. Lammert kündigte die geplante Maßnahme auch in einem Brief an die Abgeordneten an. "Möglichst im Laufe des 17. August" solle die volle Funktionsfähigkeit des IT-Systems wiederhergestellt werden.

Wahlkreisrechner und Laptops könnten "in diesem Zeitraum weiterhin genutzt werden, allerdings wird ein Zugriff auf das Netz des Deutschen Bundestages einschließlich E-Mail nicht möglich sein". Seit Anfang Juli 2015 wird das besser gesicherte Netz der Bundesregierung IVBB (Informationsverbund Berlin-Bonn) genutzt. Im IVBB-Netz sind aus Sicherheitsgründen etwa 100.000 Webseiten gesperrt. Es handelt sich aber um eine Übergangslösung. Im Zuge der Umstellung soll die Bundestagsverwaltung "eigene Sicherheitssysteme" erhalten und selbstständig betreiben, zitierte Spiegel Online den Bundestagspräsidenten Lammert.

Schwierige Zuordnung

Wer hinter dem Angriff steckt, bleibt aber weiterhin unklar. Er wurde laut Protokoll der IuK-Kommission am 8. Mai 2015 entdeckt. Zunächst wurde eine ungewöhnlich große Datenmenge auf einem Server festgestellt. Vier Tage später meldete das Bundesamt für Verfassungsschutz der sogenannten Geheimschutzstelle der Bundestagsverwaltung eine Verbindung zu einer verdächtigen IP-Adresse aus dem Netz eines Providers, der für kriminelle Handlungen bekannt ist. Seit Anfang Juni 2015 seien aber keine Daten mehr abgeflossen.

Konkrete Spuren führen wohl zu einer unter dem Namen "Sofacy" bekannten russischen Hackergruppe, bestätigten mit der Untersuchung vertraute Experten im Juni der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zur Analyse des Falls wurde vom Bundestag neben dem BSI die Firma BFK EDV-Consulting aus Karlsruhe hinzugezogen. Laut der Firma wurde auf den Bundestagsrechnern eine Malware namens Sofacy gefunden. Das IT-Sicherheitsunternehmen Fireeye hatte Sofacy einer Gruppe APT28 zugeordnet, bei der es sich um eine russische kriminelle Organisation handeln soll. Zu dem Schluss kommt auch die Bundestagsfraktion der Grünen, die selbst eine Analyse vorgenommen hatte.


eye home zur Startseite
Moe479 01. Aug 2015

nein die haben einen soliden plan, aber scheitern am letztem nicht zertifizierten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern
  3. mobileX AG, München
  4. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  3. auf Kameras und Objektive

Folgen Sie uns
       


  1. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  2. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  3. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  4. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  5. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  6. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  7. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  8. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  9. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  10. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

  1. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    GangnamStyle | 11:42

  2. Re: Volumenbegrenzungen abschaffen

    Zuryan | 11:36

  3. Re: "Wenn die Kosten sich dafür lohnen"

    GangnamStyle | 11:32

  4. das war sed...

    Rulf | 11:29

  5. Re: Erinnert mich alles an Wallie

    Keksmonster226 | 11:26


  1. 11:44

  2. 11:10

  3. 09:01

  4. 17:40

  5. 16:40

  6. 16:29

  7. 16:27

  8. 15:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel