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PM863: Samsung packt knapp 4 TByte in ein flaches Gehäuse

Viel Speicherplatz und günstig in der Produktion: Samsung quetscht bei seiner neuen Server-SSD 3,84 TByte auf eine Platine. Sie ist die flachste SSD mit dieser Kapazität. Der Trick sind gestapelte Speicherzellen.

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Die PM863 fasst bis zu 3,84 TByte an Daten.
Die PM863 fasst bis zu 3,84 TByte an Daten. (Bild: Samsung)

Samsung hat zwei neue Versionen der Server-SSD PM863 veröffentlicht. Der Flash-Speicher im 2,5-Zoll-Format sichert 1,92 oder 3,84 TByte an Daten - bisher war die PM863 nur bis maximal 960 GByte Kapazität verfügbar. Anders als beispielsweise Sandisks Optimus Max mit 4 TByte werden die PM863-SSDs über die auch in Desktop-PCs oder Notebooks verbreitete Sata-6-GBit/s-Schnittstelle angeschlossen. Unter diesem Aspekt praktisch ist die Bauhöhe.

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Die Optimus Max beispielsweise ist 15 mm hoch, da Sandisk gleich drei Platinen benötigt, um die 4 TByte Kapazität bereitstellen zu können. Das macht die SSD teuer in der Produktion, zudem ist sie durch ihre Maße inkompatibel zu vielen Notebooks. Anders Samsungs PM863-Modelle: Sie sind 7 mm flach, da im Inneren nur ein einzelnes Board steckt, das alle Bauteile aufnimmt.

Dank einer Platine nur 7 mm flach

Als Controller setzt Samsung auf ein Mercury genanntes Modell, Daten liegen uns keine vor. Ob und wie viel DRAM als Cache vorhanden ist, verrät der Hersteller in den Datenblättern nicht. Als Flash-Speicher kommen hauseigene Bausteine mit 32 Schichten aus Speicherzellen mit drei Bit (Triple-Level-Cell) zum Einsatz. Ein solcher TLC-Die fasst 128 GBit an Daten, 16 davon steckt Samsung in ein Gehäuse, das macht 256 GByte pro Package.

Wir gehen davon aus, dass physisch 16 solcher Packages und damit 4 TByte vorhanden sind - Samsung aber nur 3,84 TByte an Nutzdaten freigibt. Der restliche Speicher wird für das Over Provisioning verwendet, also Aufräumarbeiten, um die Haltbarkeit der Flash-Zellen zu steigern. Samsung gibt an, dass die PM863 täglich mit 5,6 TByte Daten beschrieben werden kann - der Garantiezeitraum beträgt drei Jahre.

Die Samsung PM863 mit 1,92 TByte ist für 1.100 US-Dollar erhältlich. Für das 3,84-TByte-Modell verlangt der Hersteller 2.200 US-Dollar. Angesichts der 1.050 Euro für die 2-TByte-Version der 850 Pro erscheinen uns solche Preise vergleichsweise günstig.



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Kondom 11. Aug 2015

Ist ja nicht so, dass es keine Mini- und Micro-ATX Gehäuse geben würde...

1ras 22. Jul 2015

Du hast aber gesehen, dass dort auch Enterprise-SSDs als betroffen aufgeführt sind?

nykiel.marek 21. Jul 2015

Muss wohl die Hitze sein :) Wenn eine Server-SSD annähernd so viel kostet wie eine...


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