Der japanische Elektronik- und Medienkonzern Sony konnte mit seiner Spielesparte einen Quartalsgewinn von 5,4 Milliarden Yen (31,9 Millionen Euro) einfahren. Der Absatz der Konsole Playstation 3 verdoppelte sich auf 1,56 Millionen Geräte. Der Gesamtkonzern litt allerdings unter massivem Gewinneinbruch, belastet durch das Handy-Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und den Preisdruck bei Digitalkameras.
Der Konkurrenzkampf japanischer und südkoreanischer Hersteller um großformatige OLED-Displays wird härter. Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial (Panasonic) investiert kräftig in Fernseher mit organischen Displays mit über 40 Zoll Diagonale.
Forscher von der Universität von Washington in Seattle und von Microsoft Research haben eine neue Technik für bessere Bildschirme entwickelt, die sogenannten teleskopischen Pixel. Diese sollen nach Angaben der Entwickler günstiger in der Herstellung sein als LCD und eine bessere Bildqualität bieten.

Das russische Designstudio Art.Lebedev hat eine weitere, mit Displays bestückte, programmierbare Tastatur angekündigt. Wie die Optimus Mini Three ist die Optimus Pultius als Ergänzung zu bestehenden Tastaturen gedacht und kann beliebige Buchstaben oder Grafiken darstellen.
Toshiba und Matsushita wollen gemeinsam die Produktion von kleinen OLED-Displays aufnehmen, um den koreanischen Unternehmen Paroli zu bieten und später auch große Panels zum Beispiel für Fernseher entwickeln zu können.
LG Electronics ist mit seiner Mobilfunksparte erfolgreich. Mit Modellen der Viewty- und Secret-Serie verdoppelte sich der Gewinn im Handybereich auf 547,3 Milliarden Won (338,2 Millionen Euro), und übertraf die Analystenschätzungen um 5 Prozent.
Iiyama hat mit dem ProLite E2207WSV ein neues Display im 22-Zoll-Format angekündigt. Die Auflösung liegt wie in dieser Klasse üblich bei 1.680 x 1.050 Pixeln. Der Anwender kann eine der Voreinstellungen für Texte, Spiele und Filme auswählen und das Display passt Farbtemperatur, Kontrast- und Helligkeitswerte daraufhin an.
Philips wird keine Computermonitore mehr herstellen. Der niederländische Elektronikkonzern hat angekündigt, seine Bildschirmsparte an das chinesische Unternehmen TPV Technology abzugeben. Der Verkauf soll im Laufe des Jahres 2008 abgeschlossen werden.
Wissenschaftler aus den USA warnen, dass die Herstellung von Flachbildschirmen schädlich für die Umwelt sein kann. Die Gefahr geht von dem Gas Stickstofftrifluorid aus, das bei der Produktion von Flachbildschirmen zur Reinigung benutzt wird.

Mit einem neuen 22-Zoll-Breitbild-LCD hofft der Hersteller Viewsonic Grafikdesigner, Multimedia-Entwickler und Gamer anzusprechen. Das Gerät mit der Modellbezeichnung VLED221wm wartet mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung und erweitertem Farbraum auf.
Die Unterhaltungselektronik-Industrie in Deutschland zieht eine positive Bilanz der Fußball-Europameisterschaft 2008. Der Monat Mai zeigte im Jahresvergleich Steigerungsraten von 22 Prozent beim Absatz und 37 Prozent beim Umsatz von TV-Geräten. Inzwischen entfallen 60 Prozent des Umsatzes mit Flachbildfernsehern auf Formate mit 37 Zoll Bildschirmdiagonale oder größer.

LG hat mit dem Flatron W2252TE ein Breitbilddisplay vorgestellt, das sich durch seinen niedrigen Energiebedarf hervortut. Der immerhin 22 Zoll große Monitor benötigt im Betrieb nur 22 Watt und 0,3 Watt im Sleepmodus. Wie die Stromspartechnik funktioniert, teilte LG nicht mit, sondern verwies nur auf eine moderne Netzteiltechnik.

Sharp verkauft das derzeit größte LCD nun auch in Europa. Der LB-1085 erreicht eine Bildschirmdiagonale von 108 Zoll, rund 2,74 m und bringt es auf ein Gewicht von 195 kg sowie einen Stromverbrauch von 1.130 Watt.
BenQ will drei neue Displays vorstellen, die im 16:9-Format gehalten sind und eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln erzielen. Die Bildschirme sind in unterschiedlichen Bilddiagonalen erhältlich und vor allem für die Wiedergabe von Filmen am Rechner gedacht.

Asus bringt neue LC-Displays mit Multidisplay-Unterstützung auf den Markt. Die Displays sind dazu mit einer Technik der Firma DisplayLink ausgestattet, die den Anschluss von sechs Monitoren in Reihe per USB 2.0 ermöglicht.

NEC hat eine neue Display-Produktlinie vorgestellt, die für Geschäftsanwender gedacht ist. Erstes Mitglied der neuen "MultiSync Enterprise Advanced"-Serie ist der EA261WM mit einer Bildschirmdiagonale von 26 Zoll.

Optoma hat einen winzigen Projektor vorgestellt, der ungefähr so groß ist wie ein Handy. Der Pico-Projektor nutzt die DLP-Technik von Texas Instruments und soll Bilder von iPods, Handys, Smartphones und Digitalkameras an die Wand projizieren. Großes Kino wird jedoch kaum möglich sein.

Acer will mit dem Breitbilddisplay P223WBdh designorientierte Anwenderschichten erreichen. Das 22 Zoll große Display sitzt in einem schwarzglänzenden Gehäuse mit V-förmigem Metallfuß und silbrigen Bedientasten. Der Standfuß erlaubt es, das Display um 90 Grad zu drehen.
Texas Instruments hat neue LED-Ansteuerungen vorgestellt, mit denen die Displays von Notebooks und Kleingeräten besonders gleichmäßig und hell ausgeleuchtet werden können. Selbst mit der kleinsten Version können bis zu 60 Leuchtdioden gleichzeitig betrieben werden.
Der Bau einer neuen Fabrik für LC-Displays kostet den taiwanischen Hersteller AU Optronics (AUO) 2,13 Milliarden Euro. In der hochmodernen Anlage stellen die Arbeiter in Zukunft täglich 30.000 großformatige 60-Zoll-Fernseh-Panels her.

Für professionelle Grafikanwendungen hat Hewlett-Packard (HP) ein 24 Zoll großes Breitbilddisplay vorgestellt, dessen IPS-Panel eine Farbtiefe von 30 Bit erreicht. Die Hintergrundbeleuchtung des LP2480xz übernehmen farbige LEDs. Das farbechte Display soll durch einen relativ niedrigen Preis Verbreitung im Profibereich finden und wiederholte Farbprüfungen im Produktionsprozess unnötig machen.

Mit den PCs der TouchSmart-Reihe will HP die Bedienung von Desktopcomputern vereinfachen. Die Rechner lassen sich nicht nur mit der Maus und der Tastatur steuern, das berührungsempfindliche Display der TouchSmart-PCs erlaubt auch die Bedienung mit Fingern.

Mitte Juni 2008 will Philips auf der Messe InfoComm in Las Vegas eine neue Serie von 3D-Monitoren vorstellen. Die Geräte arbeiten stereoskopisch, benötigen allerdings keine Brillen und weisen auch nicht den Helligkeitsverlust älterer Techniken auf.

Von Cenomax stammt ein digitaler Fotorahmen, der nicht nur am Stromnetz, sondern auch unterwegs per Akku betrieben werden kann. Die Bildschirmdiagonale des Cenomax F350 ist 3,5 Zoll groß.
Asus hat mit dem UFOTO einen digitalen Bilderrahmen mit 7 Zoll großer Bildschirmdiagonale vorgestellt, der auch als zweites Display am Rechner betrieben werden kann. Auf dem kleinen Bildschirm könnten zum Beispiel RSS-Feeds, das Wetter oder Serverinformationen angezeigt werden.
Acer hat fünf neue Displays für Geschäftskunden vorgestellt. Unter den neuen Modellen der B3-Serie befinden sich neben zwei 17- und 19-Zöllern auch drei Modelle im herkömmlichen Seitenverhältnis und drei Geräte im Breitbildformat. Der Hersteller gibt eine Garantie, dass die Geräte frei von Pixelfehlern sind.

Auf der Konferenz All Things Digital (D6) des Wall Street Journal hat Microsoft ein Multitouch-Interface für Windows 7 samt einiger angepasster Applikationen gezeigt. Viel mehr von Windows 7 wollten Bill Gates und Steve Ballmer aber nicht zeigen.

Den handelsüblichen Bildschirmdiagonalen entspricht das neue Display VW221D von Asus nicht. Es ist 21,6 Zoll groß und erreicht eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln - so viel, wie sonst Geräte der 20-Zoll-Klasse.

Mehrere Hersteller arbeiten derzeit an Multitouch, also an der Bedienung einer Anwendung direkt auf einem Display mit mehr als nur einem Finger. N-trig hat seine eigene Multitouch-Technik jetzt auf größere Displays angepasst und mit einem Video die Bedienung vorgestellt.
Die Bundesdruckerei hat zusammen mit Samsung einen Reisepass mit einem integrierten, dünnen und biegsamen AMOLED-Display ("Active Matrix Organic Light Emitting Diode") vorgestellt. Das Display kann Bewegtbilder anzeigen. Die Datenseite des ePass aus Polycarbonat (PC) ist mit dem farbigen Display rund 0,7 mm dick und kommt ohne eigene Stromversorgung aus.

Samsung hat anlässlich der Displaytechnik-Veranstaltung der Society of Information Display (SID) sein erstes 82-Zoll-LCD-Panel mit einer "Ultra Definition" getauften Auflösung für künftige 120-Hz-Fernseher vorgestellt. Unter Ultra Definition, kurz UD, versteht Samsung in dem Fall eine 16:9-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.
Der Lebensmittel-Discounter Plus bietet online ein Paket aus Display, Multifunktionsgerät und PC an, das als komplette Arbeitsplatzausstattung gedacht ist und mit einem attraktiven Preis versucht zu punkten. Der Rechner ist mit einem AMD-Prozessor sowie einer separaten Grafikkarte ausgerüstet, das Display misst 19 Zoll in der Diagonale und als Multifunktionsgerät kommt HPs Deskjet F2180 zum Einsatz.

Die Philips-Tochter Polymer Vision hat ihr erstes rollbares Farbdisplay vorgestellt. Bislang konnte das Unternehmen seine extrem dünnen Displays nur mit monochromer Darstellung anbieten.
In dieser Woche tauchten wiederholt Gerüchte auf, dass Research In Motion (RIM) noch im dritten Quartal 2008 ein BlackBerry-Modell mit Touchscreen anbieten wird. Das mit dem Codenamen BlackBerry Thunder versehene Modell soll dann in Europa exklusiv bei Vodafone zu haben sein.

Gebräuchliche Computer- und Videoauflösungen decken sich selten. Im Fernsehbereich ist mit HDTV ein Format mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln etabliert, das ein Seitenverhältnis von 1,778 bzw. 16:9 besitzt, während die vergleichbare Auflösung in der Computertechnik mit 1.920 x 1.200 Pixeln etwas darüber liegt. Dafür hat Texas Instruments nun einen eigenen DLP-Chip entwickelt.
Ein erster Langzeittest von Sonys OLED-Fernsehern durch die technischen Analysten von DisplaySearch stellt der neuen Technik kein gutes Zeugnis aus: Hochgerechnet soll sich die Helligkeit bereits nach fünf Jahren halbieren, Sony gab bisher fast die doppelte Lebensdauer für die organischen Leuchtdioden an.
Beim kommenden Fachkongress SID 2008 will LG ein neues Verfahren vorstellen, das die Produktion von TFT-Displays billiger und umweltfreundlicher machen soll. Mittels Rollendruck werden auf dem Substrat Transistoren und Farbfilter erzeugt, die bisher übliche Herstellungsart mittels Belichtung soll entfallen.
Wissenschaftler in den USA haben ein neues Verfahren für die Herstellung von Nanodrähten aus Kupfer entwickelt. Diese Drähte können bei der Herstellung elektronischer Geräte eingesetzt werden, aber auch als Elektronen-Emissionsquelle in neuartigen Flachbildschirmen.
Der taiwanische Auftragsfertiger Winstron erwirbt für 9,2 Milliarden Taiwanische Dollar (194,1 Millionen Euro) die Display-Sparte von Lite-On. Lite-On, eher bekannt für seine optischen Laufwerke, erhält mit dem Deal 24 Millionen Winstron-Aktien im Wert von 1,2 Milliarden Taiwanische Dollar (25,3 Millionen Euro).
OLED-Displays bieten eine Reihe von Vorteilen: Sie erreichen hohe Kontrastverhältnisse und geben Schwarztöne besonders realistisch wieder, da die selbstleuchtenden Bildschirme keine Hintergrundbeleuchtung erfordern. Noch sind sie allerdings schwer herzustellen und erheblich teurer als beispielsweise LCDs. Samsung will nun einen Durchbruch in der Fertigung erzielt haben und ab 2009 Active-Matrix-OLEDs für Fernseher und Notebooks anbieten.

Im Rahmen der derzeit in San Jose stattfindenden "Embedded Systems Conference" haben E Ink und Epson einen neuen Chip vorgestellt, der E-Books und anderen Geräten neue Funktionen beibringen soll. Ziel ist unter anderem eine leichtere Bedienung und das Zeichnen direkt auf E-Paper.

Der Hersteller Acer erweitert sein Angebot an LCDs um zwei neue Modelle mit LED-Backlights. Letztere sorgen für eine gleichmäßigere Ausleuchtung als bei herkömmlichen Kaltkathodenröhren (CCFL), erlauben mehr Farbnuancen und sind noch eher selten anzutreffen.
Sony hat für seine professionellen Studiokameras ein OLED-Display angekündigt, das eine Auflösung von 960 x 520 Pixeln erreichen soll. Die Kameraleute können so besser beurteilen, ob ihre Aufnahme richtig justiert ist, sie kann anders als ein normaler Sucher auch mit einigem Abstand betrachtet werden.

LG Electronics hat zwei Breitbild-LCDs vorgestellt, die mit Bilddiagonalen von 26 bzw. 30 Zoll sowie erweitertem Farbraum für Grafik- und Designanwendungen gedacht sein sollen. Zwar kommen keine TN-, sondern hochwertigere S-IPS-Panels zum Einsatz, bei der Hintergrundbeleuchtung wird aber leider noch nicht auf LEDs gesetzt.

Zusammen mit dem Licht-Designer Ingo Maurer hat Osram die erste Lampe vorgestellt, die sich organische Leuchtdioden (OLEDs) zunutze macht. Die Lampe, die auf den Namen "Early Future" hört, soll in einer limitierten Auflage produziert werden und das Potenzial der OLED-Technik demonstrieren.

NEC stellt mit dem MultiSync LCD3090WQXi ein Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten vor, das mit einer internen Kalibrierungsfunktion ausgerüstet ist, die ohne PC auskommt. Dem NEC-Gerät liegt der Sensor (EyeOne Display 2) bei, der ohne Rechneranschluss Luminanz, Weißpunkt und Gammakurve messen und gegebenenfalls justieren kann. Das USB-Gerät wird einfach direkt mit dem Display verbunden.
Forscher von einigen US-Universitäten haben gemeinsam das laut eigenen Angaben erste Aktivmatrix-Display (engl. Active Matrix), genauer gesagt ein OLED-Display, auf Basis von Nanodrähten (engl. "Nanowire") entwickelt. Bis mit der neuen Klasse von transparenten Transistoren und Schaltkreisen elektronisches Papier, flexible Farbmonitore und Head-up-Displays in Windschutzscheiben von Autos hergestellt werden können, sind noch weitere Schritte nötig - dass es machbar ist, wollen die Forscher aber nun bewiesen haben.
Seit der letzten Aufwertung der iMac-Modelle verbaut Apple neue Displays im kleinen 20-Zoll-Einstiegsmodell. Während Apples 24-Zoll-Gerät mit einem S-IPS-Panel ausgestattet ist, findet sich im 20-Zöller nur ein günstiges TN-Panel. Für die Anwaltskanzlei Kabateck Brown Kellner Grund genug für eine Sammelklage gegen die Firma aus Cupertino, da TN-Panel anderen Display-Techniken teils deutlich unterlegen sind.
Digitale Bilderrahmen waren ein Renner im vergangenen Weihnachtsgeschäft und sollen sich auch weiter gut verkaufen, weshalb die Hersteller langsam dazu übergehen, den Displays neue Kunststücke beizubringen. Kodak stattet seine neuen Geräte mit einem berührempfindlichen Rahmen und einer rudimentären Bildbearbeitung aus.

Die zweite Generation von Asus' Eee-PC soll auch mit Touchscreen und GPS-Empfänger auf den Markt kommen, berichtet die taiwanische Hardware-Website Digitimes unter Berufung auf Kevin Lin, Vizepräsident der Vertriebsabteilung von Asus.