Windschutzscheibendisplays mit LED
Das Monochromdisplay ist nur 1,1 Zoll groß und erreicht eine Bildauflösung von 320 x 240 Pixeln. Der Abstand zwischen den Pixeln ist nur 65 Mikrometer groß. OKI setzt beim Mini-LED seine EFB-Technik(öffnet im neuen Fenster) (epi film bonding) ein. Sie wurde ursprünglich für den Einsatz in Laserdruckern entwickelt.
Nach Angaben des Herstellers erreicht es ein Kontrastverhältnis von 5.000:1 und soll auch noch im hellen Sonnenlicht ablesbar sein. Das Display ist selbstleuchtend und soll einen deutlich geringeren Strombedarf als LCDs aufweisen, die eine separate (LED-)Lichtquelle benötigen.
Noch ist das Oki-Display(öffnet im neuen Fenster) im Prototypenstadium, doch das soll sich in der zweiten Hälfte 2010 ändern. Dann sollen erste Muster ausgeliefert werden. Das HUD verwendet das Minidisplay als Lichtquelle und kann das Bild auf die Windschutzscheibe projizieren. Wann erste Fahrzeuge damit ausgerüstet werden, ist nicht bekannt.
Künftig sollen auch mehrfarbige und größere Displays entwickelt werden, die zum Beispiel auch in mobilen Geräten wie Mobiltelefonen eingesetzt werden können.



