• IT-Karriere:
  • Services:

Light Touch macht jede flache Oberfläche zum Touchscreen

Holographische Laserprojektion projiziert 10 Zoll großes Touchscreen

Das Unternehmen Light Blue Optics (LBO) stellt auf der CES seine Eingabetechnik Light Touch erstmals vor, eine Art interaktiver Projektor, der jede flache Oberfläche in einen Touchscreen verwandeln kann. Dabei setzt das Unternehmen auf eine holographische Laserprojektion (HLP).

Artikel veröffentlicht am ,
Light Touch macht jede flache Oberfläche zum Touchscreen

Light Touch projiziert Eingabefelder mit einer Diagonalen von 10,1 Zoll. Die von Light Blue Optics entwickelte holographische Laserprojektion soll dabei für helle und scharfe Bilder sorgen. HLP wandelt Bilder mit Hilfe holographischer Algorithmen in Diffraktionsmuster um, die auf einem kleinen Display gezeigt werden. Wird dieses mit Laser bestahlt, ergibt sich durch Beugung das projizierte Bild.

Stellenmarkt
  1. AKKA Deutschland GmbH, München
  2. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Karlsruhe

Da dabei kein Licht blockiert, sondern nur gebeugt wird, soll die Technik besonders effizient sein, so der Hersteller. Bei Videoinhalten sollen 15 Lumen erreicht werden, bei symbollastigen Inhalten 35 Lumen.

 

Da die dazu notwendigen Berechnungen für hochauflösende Bilder recht aufwendig sind, werden mehrere grobe Bilder berechnet. In schneller Reihenfolge angezeigt soll sich für das menschliche Auge dann ein klares Bild ergeben. Unabhängig von der Entfernung zur Projektionsfläche sind die Projektionen zudem scharf.

Da dabei ein Laser der Klasse 1 zum Einsatz kommt, soll das System für das menschliche Auge ungefährlich sein.

Durch die Kombination mit einer Infraroterkennung wird das projizierte Bild zu einer Art 10-Zoll-Touchscreen, der mit dem Finger bedient werden kann.

Auf Softwareseite setzt LBO bei Light Touch auf Adobe Flash Lite 3.1, womit die Nutzerinterfaces umgesetzt werden können. Zur Anbindung an andere Systeme setzt Light Touch auf WLAN (802.11b/g) und Bluetooth. Zudem sind 2 GByte Flash-Speicher eingebaut und es können Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte genutzt werden. Ton gibt das Gerät über einen integrierten Monolautsprecher oder über einen Kopfhörerausgang wieder.

Mit einer Akkuladung soll Light Touch rund 2 Stunden durchhalten. Das Gewicht liegt bei 400 Gramm.

LBO will seine Technik nicht selbst, sondern über OEMs vertreiben, die auch andere Anwendungsgebiete mit der Technik erschließen sollen. Preise für Light Touch nennt das Unternehmen nicht. Die Idee erinnert entfernt an eine Viki genannte Technik, die das israelische Unternehmen VBK bereits 2002 gezeigt hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. 47,49€
  3. 3,61€
  4. 4,99€

Blair 07. Jan 2010

Danke, das klingt einleuchtend.

TheAnonymous 07. Jan 2010

Stimmt da haste recht hab ich nicht bedacht.

irata_ 07. Jan 2010

http://en.wikipedia.org/wiki/Projection_keyboard "An optical virtual keyboard[3] was...

irata_ 07. Jan 2010

IIRC hat Apple die Technologie der Firma FingerWorks gekauft, und nicht "geklaut" ;-)

23-1 07. Jan 2010

wann ich drücke und wann nicht?


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

    •  /