Abo
  • Services:

Farbiger und biegsamer E-Book-Reader von Bridgestone

Erste Tests von E-Readern sollen 2010 starten

In Japan hat der vor allem für Reifen bekannte Chemiekonzern Bridgestone zwei neue E-Paper vorgestellt, die schon bald Serienreife erreichen sollen. Das größere Gerät kommt auf das Format eines A4-Papiers, das kleinere steckt in einem vollständig biegsamen E-Book-Reader.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf der ab dem 28. Oktober 2009 (Ortszeit) in Yokohama stattfindenden Fachkonferenz FPD will Bridgestone zwei neue E-Papers vorstellen, die auch schon in funktionierenden E-Book-Readern stecken. Wie der vorab veröffentlichten japanischen Pressemitteilung zu entnehmen ist, handelt es sich dabei um zwei verschiedene Geräte.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Das größere ist mit einer Diagonale von 13,1 Zoll im Format eines A4-Blattes gehalten und kann Farben aus einer Palette von 4.096 darstellen. Wie hoch die Auflösung ist, hat Bridgestone noch nicht bekanntgegeben. Die Zeit zum Aufbau einer neuen Seite soll jedoch mit 0,8 Sekunden besonders gering sein.

Ob es sich bei diesem Gerät um einen Reader handelt, der vollständig biegsam ist, geht aus den bisherigen Veröffentlichungen von Bridgestone nicht hervor. Die nicht in höherer als hier gezeigter Auflösung vorliegenden Bilder legen nahe, dass die Flexibilität nur beim kleineren Gerät gegeben ist.

Dieses kommt auf eine Diagonale von 10,7 Zoll bei ebenfalls unbekannter Auflösung. Bridgestone zufolge ist der gesamte Reader mit dem neuen E-Paper nur 5,8 Millimeter dick und vollständig biegsam. Auch die Elektronik soll durch Verformungen keinen Schaden nehmen; mit welcher Technik der Akku gebaut ist, ist noch nicht bekannt. Die Bilder des Unternehmens legen nahe, dass tatsächlich das gesamte Gerät flexibel ist. Diese Eigenschaft gilt bei E-Book-Readern als besonders wichtig, weil sie beispielsweise wie Zeitschriften ihren Platz im Rückfach einer Tasche finden sollen, ohne Schaden zu nehmen.

Bridgestone entwickelt bereits seit 2002 E-Papers, im Jahr 2004 kündigte das Unternehmen erste Prototypen an. Zwei Jahre später gab es zweifarbige E-Papers. Anfang 2010 soll das größere der beiden nun angekündigten Geräte in einem Pilotversuch bei der japanischen Bank Kansai getestet werden. Wann die neuen E-Papers auf den Markt kommen, steht noch nicht fest.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 1.299,00€

Urheber 30. Okt 2009

Wird doch eh von den Urherberfreaks geblockt, wie beim Kindl. Gibts da üebrhaupt...

Money 30. Okt 2009

Mich würde dabei eher noch die Aussatung interessieren. Welche Formate, Anbindung...

OlderFarter 28. Okt 2009

Das kann genauso gut ein Stück Stoff sein, ein Ast, ein Holzkeil. Buch als...

cdg 28. Okt 2009

habe letztes Jahr auf einer Messe sehr große Prototypen von Displays (ca 15zoll) gesehen...

Hmmmmmm 28. Okt 2009

Dann wäre mal wieder der Rest der Netbook-Einheitsschmieden geschockt.


Folgen Sie uns
       


Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit

Corsairs K70 RGB Mk. 2 ist seit kurzem mit Cherrys neuen Low-Profile-Switches erhältlich - in einer exklusiven Version mit nur 1 mm kurzen Auslöseweg. Wir haben die Tastatur mit der Vulcan von Roccat verglichen, die mit selbst entwickelten Titan-Switches bestückt ist.

Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /