Heute Morgen begann O2 mit der Verteilung von Android 2.2 alias Froyo für das HTC Desire, musste sie allerdings aufgrund eines Fehlers bereits aussetzen. Mit der nun als PC-Download angebotenen Android-Firmware soll sich das Problem beseitigen lassen - mit einem gewaltigen Nachteil.
Die KDE-PIM-Entwickler haben eine Vorabversion der Groupware Kontact veröffentlicht, in der fast alle Komponenten das Akonadi-Framework verwenden, etwa das E-Mail-Programm KMail.
Ifa 2010 Dell will bald die ersten Updates für das Handytablet Streak veröffentlichen. Zuerst kommt Android 2.1, kurz darauf soll es auch schon Version 2.2 geben.
Das von O2 verteilte Desire-Update auf Android 2.2 alias Froyo kann zu Problemen führen. Wenn ein Gerät mit Super-LCD verwendet wird, funktioniert das Android-Smartphone nach dem Upgrade nicht mehr. O2 hat das Update vorerst gestoppt.
In der aktuellen Entwicklerversion 1.3.2 hat das Wine-Team die Gecko-Engine auf eine 64-Bit-Version aktualisiert. Darüber hinaus sind lediglich Reparaturen in Wine 1.3.2 eingeflossen.
Die aktuelle Version des Webserverscanners Nikto bietet Logging für Metasploit und kann während eines Scans vorübergehend unterbrochen werden. Zusätzlich haben die Entwickler in Version 2.1.3 etliche Reparaturen eingepflegt.
O2 hat mit der Verteilung von Android 2.2 alias Froyo für das HTC Desire begonnen. Damit erhalten O2-Kunden das Android-Update über einen Monat später als Desire-Besitzer, die es nicht über einen Netzbetreiber erworben haben.
Mit der Linux-Distribution Mahalia, die auf Debian basiert, sollen künftig neue Algorithmen für den Einsatz in Hörgeräten entwickelt und getestet werden. Mahalia wurde im Auftrag der Hörtech gGmbH vom 64Studio-Team entwickelt.
Der Entwickler Alexander Alisani alias mysoogal hat ein Browserplugin auf Basis von VLC veröffentlicht, das per HTML5 in Webseiten eingebettete Videos in den Browsern Internet Explorer, Safari und Firefox ab Version 3 abspielt.
Die übernächste Version von Debian erhält erneut einen Namen eines Spielzeugs aus dem Film Toy Story: Wheezy soll der Nachfolger von Squeeze werden und erhält die Versionsnummer 7.0.
Der erste Meilenstein von Opensuse 11.4 bringt eine aktualisierte Version der Bibliothek für die Paketverwaltung Zypper mit. Durch parallele Downloads von verschiedenen Servern soll der Download effizient und stabil sein.
Google Wave wird nicht mehr weiterentwickelt, aber die Idee dahinter soll als Open-Source-Projekt weiterleben. Dazu will Google weitere Teile des Wave-Codes freigeben und mit Wave in a Box ein Paket anbieten, mit dem jeder eigene Wave-Server aufsetzen kann.
Das Ubuntu-Team hat die einzige Betaversion von Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat veröffentlicht. Die nächste Ubuntu-Version wird mit einem überarbeiteten Installer und einem neuen Softwarecenter erscheinen.
Mit seinem Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) will Microsoft Entwicklern helfen, ihre Software sicherer zu machen, ohne dass sie ihre Applikationen neu kompilieren müssen. Die Version 2.0 soll die Verwendung der Werkzeuge mit einer grafischen Oberfläche vereinfachen.
Mit der zweiten Beta von Skype 5.0 für Windows erlaubt es die Kommunikationssoftware, Videotelefonate mit bis zu zehn Teilnehmern zu führen. Das Aussehen wurde überarbeitet und die Stabilität verbessert.
Genau zwei Jahre nach Veröffentlichung der ersten Chrome-Beta hat Google seinen Browser in der Version 6 veröffentlicht. Der Browser ist schneller und verfügt über ein vereinfachtes Userinterface.
Open-Xchange hat eine Software veröffentlicht, die Daten aus Microsofts Outlook auf einen Open-Xchange-Server migriert. Der Umzug von Microsofts Exchange-Server soll mit dem Werkzeug ebenfalls möglich sein.
Die Darpa will ein Überwachungssystem entwickeln lassen, das Spione in Behörden oder beim Militär entlarvt. So soll verhindert werden, dass geheime Daten an Organisationen wie Wikileaks gegeben werden.
Wer eine vSphere-Lizenz von VMware erwirbt, erhält eine kostenlose Version von Novells Suse Linux Enterprise Server 11 SP1 samt Updates und Support. Das haben die beiden Konzerne im Rahmen ihrer im Juni beschlossenen Partnerschaft vereinbart.
Laut einem Bericht soll Red Hat die Übernahme des Cloud-Startups Makara verhandeln. Makara macht Cloud-Anwendungsmanagement und wird unter anderem vom Netscape-Gründer Marc Andreessen finanziert.
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik hat ein Überwachungssystem entwickelt, das dem menschlichen Wahrnehmungssystem nachempfunden ist. Es kann eine Szenerie, etwa in einem Fußballstadion, analysieren und darin besondere Ereignisse erkennen.
VMware hat mit vFabric eine Plattform vorgestellt, mit der Java-Anwendungen für Clouds entwickelt werden können. Die Cloud-Plattform vereint das Java-Framework Spring mit einem Tomcat-Applikationsserver und weiterer OSS-Software.
Für das Jahresendgeschäft bietet Microsoft sein "Windows 7 Family Pack" wieder an. Zuerst kommt das Paket in den USA auf den Markt, dort soll es 150 US-Dollar kosten. Den Preis für Deutschland hat Microsoft noch nicht genannt, aber bereits bestätigt, dass das Angebot auch hierzulande erscheinen soll.
Apple hat mit iTunes 10 eine neue Inkarnation seiner Multimediasoftware vorgestellt, die erstmals mit einem sozialen Netzwerk verbunden ist. Apple hat aber nicht etwa eine Facebook- oder Twitter-Schnittstelle integriert, sondern etwas Eigenes gebaut: Ping.
Die aktuelle Version 0.7.1 von Schillix soll die letzte Version sein, die den Opensolaris-Kern verwendet. Künftig wird Schillix auf dem Illumos-Projekt basieren. Das Illumos-Projekt ist als Fork von Opensolaris entstanden, nachdem Oracle das Projekt zunächst ignoriert hatte.
PostgreSQL 9.0 ist als Release Candidate erschienen. Eine verbesserte Replikation, neue Trigger-Funktionen und erweiterte Zugriffsrechte wurden in die neue Version eingepflegt. Bis zur finalen Version 9.0 soll es keine weiteren neuen Funktionen mehr geben.
Nokia und Swype haben eine Betaversion von Swypes Texteingabesystem für S60 5th Edition veröffentlicht. Das System von T9-Erfinder Cliff Kushler soll es erlauben, 50 Wörter pro Minute einzugeben.
Maxons Cinema 4D Release 12 ist fertig. Die 3D-Modelling-, Animations- und Renderingsoftware soll in der neuen Version unter anderem ein verbessertes Rendering, eine komplett neue Physiksimulation und OpenGL-3.0-Unterstützung bieten.
Die freie Webanalyse-Lösung Piwik ist in Version 1.0 erschienen. Piwik sieht sich als freie Alternative zu Google Analytics und läuft auf einem eigenen Server. Die Benutzerschnittstelle kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Die aktuelle Version 2.4 des Univention Corporate Servers bringt ein neues Verwaltungswerkzeug für virtuelle Umgebungen. Der Univention Virtual Machine Manager verwaltet Server und Clients in einer Clusterumgebung.
Der Uptrack-Dienst ist für Fedora-Anwender ab sofort kostenlos. Mit Ksplice Uptrack bietet die Firma Ksplice eine Technologie an, die im laufenden Linux-Kernel Sicherheitspatches einpflegen kann, ohne dass dafür ein Neustart notwendig ist.
Das KDE-Team hat Version 4.5.1 der KDE SC veröffentlicht. Die aktuelle Version bringt vornehmlich Reparaturen mit. Neue Funktionen haben die Entwickler nicht hinzugefügt. Auch die ursprünglich geplante Integration von Kmail auf Basis des neuen Akonadi-Servers fehlt.
Der mittlerweile zu HP gehörende Smartphone-Hersteller Palm hat eine erste Vorabversion seines kommenden Betriebssystems WebOS 2.0 veröffentlicht. Noch in diesem Jahr soll Web OS 2.0 erscheinen und zahlreiche neue Funktionen bieten.
Martin Preuß hat seine Onlinebanking-Bibliothek AqBanking in der Version 5.0 veröffentlicht. Sie beseitigt einige Probleme im HBCI-Bereich und erlaubt den Umsatzabruf von Paypal-Konten.
Die finalen Versionen von Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 sind fertig. Adobe bietet sie Besitzern von Lightroom 3 respektive Photoshop CS5, Photoshop Elements 8 und Premiere Elements 8 kostenlos zum Download an.
Unter dem Namen Skype Connect 1.0 bietet Skype ab sofort eine SIP-Anbindung für Telefonanlagen an. Die als Skype-für-SIP entwickelte Lösung erlaubt es Unternehmen, ihre bestehenden Telefonanlagen mit Skype für aus- und eingehende Gespräche zu verbinden.
Die Javascript-Bibliothek SVG Web erlaubt den Einsatz von SVG-Grafiken auch in Browsern, die SVG nicht direkt unterstützen. Die neue Version mit Codenamen Owlephant wartet dabei mit verbesserter Kompatibilität und erweiterter SVG-Unterstützung auf.
Zoner Software hat seiner Bildbearbeitungs- und Verwaltungssoftware Photo Studio Pro eine 10-Bit-Unterstützung pro Farbkanal beigebracht. Das funktioniert mit einer kompatiblen Grafikkarte und einem entsprechenden Display.
Google erweitert seinen E-Mail-Dienst Google Mail um die sogenannte Priority Inbox. Hier schlagen E-Mails auf, die für den Nutzer besonders wichtig sind. Das soll für mehr Übersicht im überfüllten Postfach sorgen und Zeit sparen.
Playonlinux 3.8 nimmt in der aktuellen Version auf Wunsch den Bildschirm auf, während ein Spiel im Gange ist. Ein weiteres Plugin importiert unter Wine installierte Anwendungen in die Playonlinux-Umgebung.
Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit hat David Heinemeier Hansson sein Webframework Ruby on Rails in der Version 3.0 veröffentlicht. Insgesamt beteiligten sich mehr als 1.600 Entwickler an der neuen Rails-Version, die besser, schneller, sauberer und hübscher sein soll.
Mitte September 2010 soll der Quellcode für ein ZFS-Kernel-Modul für den Linux-Kernel veröffentlicht werden. Das Modul soll eine brauchbare Posix-Schicht mitbringen und mit ZFS Pool Version 18 funktionieren. Der Entwickler Knowledge Quest Infotech will RPM-Dateien für Red Hat Enterprise Linux 6 Beta 2 und Fedora 12 anbieten.
Google arbeitet seit geraumer Zeit an einem neuen Grafiksystem für seinen Browser Chrome beziehungsweise dessen Open-Source-Version Chromium. Unter Beibehaltung von Chromiums Sandbox-Architektur sollen möglichst große Teile des Renderings in die GPU ausgelagert werden.
Franzis hat Updates für die Bildbearbeitung Silkypix Developer Studio 4.0 und die Pro-Version vorgestellt. Sie sorgen für die Unterstützung der Rohdatenformate neuer Kameras. Die Mac-Version enthält zudem einige Fehlerbehebungen.
In einer Roadmap hat Red Hat gezeigt, wie Kunden künftig plattformunabhängig Cloud-Technologien nutzen können. Dazu hat Red Hat die Deltacloud-API bei der Cloud Management Work Group der Distributed Management Taskforce eingereicht.
Mit der Version 1.1.4 des Mediaplayers VLC korrigiert das Videolan-Team eine Sicherheitslücke in Windows, die sich auch in vielen anderen Applikationen findet, das sogenannte Binary Planting.
Diaspora funktioniert, das Entwicklerteam ist zufrieden und am 15. September 2010 soll das quelloffene, freie und dezentrale soziale Netzwerk starten. Für Facebook und andere kommerzielle soziale Netzwerke könnten harte Zeiten anbrechen.