Protokollanalyse: Wireshark 1.4 veröffentlicht
Wireshark 1.4 wurde intern überarbeitet und soll effizienter zu Werke gehen als sein Vorgänger. Dazu trägt auch bei, dass diverse Memory-Leaks beseitigt wurden.
Zudem wurde der Umgang mit Spalten im Userinterface verbessert und vereinfacht, Spalten mit Zeitangaben in Sekunden können auch in Stunden und Minuten umgerechnet werden. Neu ist auch die Möglichkeit, Wireshark per Python zu skripten und Pakete können ignoriert werden. Auch eine manuelle IP-Adress-Auflösung wird jetzt unterstützt.
Das Programm TShark bedarf unter Unix nicht mehr länger erweiterter Rechte, dies gilt nur noch für dumpcap. Über eine neue Kommandozeilenoption können bestimmte Zeitpunkte in einem Protokollstrom angesprungen werden. RTP-Streams lassen sich direkt im RTP-Analysefenster öffnen und JPEG direkt in Wireshark anzeigen.
Wireshark 1.4 steht ab sofort unter wireshark.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Details zur neuen Version enthalten die Release Notes(öffnet im neuen Fenster). Darin enthalten ist auch eine Liste der zahlreichen neu unterstützten Protokolle. Nicht mehr unterstützt wird in Wireshark 1.4 Windows 2000.



