Der freie Linux-Treiber für die Adreno-GPUs besteht inzwischen 85 Prozent der Mesa-Tests für OpenGL 3. Damit sind Funktionen möglich, die der proprietäre Binärtreiber von Qualcomm für seine Adreno-GPUs nicht leistet.
Ein Teil der Open-Source-Community sei "voll von Arschlöchern", schreibt Systemd-Gründer Lennart Poettering. Schuld daran sei auch das Verhalten schlechter Vorbilder wie Linus Torvalds und anderer Entwickler.
Die jüngsten Patches für Bash beheben jetzt alle Lücken im Funktionsparser, die zu Shellshock und diversen Varianten geführt haben. Sicherheitskritisch sind die letzten Updates jedoch nicht mehr.
Mit neuen Generatoren für Zufallszahlen, einer Prüfung für Firmware sowie einem schnelleren Block Layer für SSDs und USB im Netzwerk ist Linux 3.17 freigegeben worden.
Um die Vorherrschaft von Facebook im Messenger-Bereich zu brechen und Whatsapp Konkurrenz zu machen, arbeitet Google einem Bericht zufolge an einer eigenen Messenger-App. Damit und mit dem Programm Android One will der Konzern zunächst Schwellenländer erobern.
Mozilla hat angekündigt, dass der Firefox 37 im Frühling 2015 als 64-Bit-Version für Windows erscheinen soll. Googles Chrome und Microsofts Internet Explorer sind bereits mit 64-Bit-Technik ausgestattet.
Mit dem Oktober 2014 endet die Unterstützung von IBM für die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3. Die Software hat damit über 30 Jahre überlebt, verlor aber in den vergangenen Jahren an Bedeutung.
Rund 83 Millionen Kundendaten sind bei der US-Bank JP Morgan Chase erfolgreich angegriffen worden, wie nun veröffentlichte Dokumente belegen. Der Angriff wurde schon vor einer Zeit publik, doch nun gibt es mehr Details.
Quantencomputer könnten praktisch alle heute verwendeten Verschlüsselungsverfahren brechen. Wie Netzverbindungen abgesichert werden können, wenn klassische Verfahren versagen, damit beschäftigt sich die Post-Quanten-Kryptographie. Es ist ein weiter Weg von der Forschung zur praktischen Anwendung.
Das für Unix vorgesehene freie Drucksystem Cups hat die Version 2.0 erreicht. Gleichzeitig feiert das Projekt seinen 15. Geburtstag. Viele Geburtstagsneuerungen gibt es jedoch nicht, da die Entwickler sich vor allem um die Sicherheit und die Geschwindigkeit gekümmert haben.
Microsoft hat angekündigt, dass Windows 10 die Grafikschnittstelle DirectX 12 unterstützt. Passend dazu zeigt das Spielestudio Lionhead ein Video einer Techdemo auf Basis der Unreal Engine 4.
Schon kleine Änderungen an den OpenGL-Treibern unter Linux können für Abstürze von Chromium sowie des Treibers selbst sorgen. Ein Intel-Entwickler sieht den Grund dafür in dem Sandbox-Mechanismus des Browsers.
Das Diskussionsforum Reddit hat in einer Investorenrunde 50 Millionen US-Dollar eingesammelt. Ein Teil des Geldes soll an Nutzer ausgezahlt werden - in Form einer Kryptowährung.
Microsoft hat die Preview für eine neue App seiner Office-Familie vorgelegt. Mit Sway will der Konzern vor allem das Erstellen und Teilen von Präsentationen vereinfachen.
Der Betriebsrat wollte, dass SAP für jeden vom Stellenabbau Betroffenen eine gleichwertige Stelle anbietet. Darauf ließ sich der Konzern nicht ein und reagiert mit betriebsbedingten Kündigungen unter den Entwicklern und Support-Experten bei SAP SE. Aber "nur als Ultima Ratio".
Ein großer Browser-Hersteller will den Anonymisierungsdienst Tor fest integrieren. Für die NSA wäre das ein Problem, für Millionen Nutzer der Weg in ein zweites Internet.
Zusammen mit Hardware-Herstellern und Telekommunikationsanbietern will die Linux Foundation eine offene Referenzplattform für Network Functions Virtualization (NFV) erstellen. Zuerst soll Software für Infrastruktur und Verwaltung erstellt werden.
Der Matchstick soll ermöglichen, was Chromecast versprochen, aber nicht eingehalten hat: sämtliche HD-Inhalte jederzeit überall hin zu streamen. Dafür nutzt das von Mozilla unterstützte Projekt Firefox OS und ein offenes Hardware-Design.
Die Sicherheitslücke BERserk ist nur deshalb ein Problem, weil einige Zertifizierungsstellen sich nicht an gängige Empfehlungen für RSA-Schlüssel halten. Mit BERserk akzeptieren Firefox und Chrome gefälschte Zertifikate.
Apple hat die erste Golden Master-Version von OS X 10.10 alias Yosemite für zahlende Entwickler veröffentlicht. Für normale Anwender gibt es die 4. Betaversion des Betriebssystems, das vermutlich noch im Oktober in der finalen Version veröffentlicht wird.
Mit dem kommenden Debian 8 alias Jessie könnte die offizielle Portierung auf den FreeBSD-Kernel wieder entfallen. An dem Port beteiligen sich zu wenige Betreuer, so dass Linux wieder der einzige offizielle Kernel von Debian werden könnte.
Das von OpenBSD-Entwicklern gestartete LibreSSL-Projekt erstellt ein komplett neues API, das von OpenSSL und dem Fork abstrahiert. Die Schnittstelle soll auf tatsächliche Anwendungsfälle beschränkt bleiben und könnte universellen Charakter für den TLS-Stack bekommen.
Apple liefert jetzt einen Patch für Shellshock aus. Der behebt zwar nicht alle bekannten Bugs im Funktionsparser von Bash, aber das ist vermutlich kein Sicherheitsproblem.
Adobe hat eine Photoshopversion für Googles Chromebooks und den Chrome-Browser vorgestellt. Vorerst ist sie aber Bildungskunden vorbehalten und kann nicht drucken oder GPU-Funktionen nutzen. Dennoch ist das ein wichtiger Schritt für Chrome OS.
Cloudflare aktiviert künftig bei allen Kunden kostenlos verschlüsselte HTTPS-Verbindungen. Damit verdoppelt sich die Zahl der Webseiten im Netz, die verschlüsselt erreichbar sind.
Mit der Maxwell-Architektur beginnt Nvidia, die Firmware seiner Grafikkarten zu signieren. Da das den freien Nouveau-Treiber unter Linux eventuell behindern könnte, geht das Unternehmen wegen des weiteren Vorgehens auf die Kernel-Hacker zu.
Mit Videospielen Geld zu verdienen, wird immer schwerer. Kleine Entwicklerstudios gehen auf Plattformen wie Steam im Angebot unter. Bekannte Publisher müssen immer mehr Geld ausgeben, um große Spiele zu entwickeln. Jetzt suchen beide zusammen nach neuen Wegen.
Gnome wird statt Xfce wieder der Standard-Desktop der Linux-Distribution Debian. Einer der Gründe sei die bessere Integration in Systemd, erklären die Paketverwalter.
Die russische Regierung stört sich an den Monopolen von US-Konzernen wie Apple, Google und Microsoft. Nun soll ein eigenes Betriebssystem für Russland entwickelt werden, finanziert durch Steuern auf ausländische Software.
Update Inzwischen wird die Bash-Sicherheitslücke Shellshock zur Verbreitung von Malware ausgenutzt. Die erste Korrektur war offenbar unvollständig. Wir haben die wichtigsten Hintergründe zu Shellshock zusammengefasst.
Mit neuen Multitouch-Funktionen, Gestensteuerung und weiteren Verbesserungen bei der Vernetzung hat das Gnome-Team Version 3.14 seiner Desktop-Umgebung freigegeben.
Update In der NSS-Bibliothek ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden, mit der sich RSA-Signaturen fälschen lassen. Betroffen sind die Browser Chrome und Firefox, für die bereits Updates erschienen sind. Es handelt sich um eine Variante der Bleichenbacher-Attacke von 2006.
Ein Entwickler hat Apple bereits im März 2014 über eine Schwachstelle im Dienst Find my iPhone informiert. Darüber sollen sich Angreifer Zugang zu iCloud-Konten zahlreicher prominenter Frauen verschafft haben.
Einst hat er sich bei IBM, Nokia und Motorola Zugriff verschafft. Nun will der bekannte und vorbestrafte Hacker Kevin Mitnick mit Software Exploits Rekordsummen einnehmen.
Update Eine Sicherheitslücke in der Linux-Shell Bash hat gravierende Auswirkungen. In vielen Fällen lässt sich damit von Angreifern Code auf Servern auch aus der Ferne ausführen.
Nach mehreren Verzögerungen ist eine erste Testversion von Fedora 21 veröffentlicht worden. Die finale Version ist für Dezember 2014 geplant. Ursprünglich sollte sie Mitte Oktober erscheinen.
Update Eine Sicherheitsfirma will die Einbindung von Malware-Code auf der Webseite der Javascript-Bibliothek jQuery beobachtet haben. Ob die Server von jQuery gehackt worden sind, ist noch unklar.
Schon der Name verrät, dass die Entwickler ihre Systemd-Alternative als Protest sehen: Übersetzt ins Deutsche bedeutet Useless soviel wie "nutzlos". Uselessd ist eine vollkommen abgespeckte Version der Linux-Startumgebung Systemd.
Im von Debian und Ubuntu verwendeten Paketmanagement Apt ist ein sicherheitskritischer Fehler entdeckt worden. Es ist bereits das zweite Mal in kurzer Zeit, dass Apt Sicherheitsprobleme hat.
Whistleblower können bei Dead Man Zone Dokumente hinterlegen, die veröffentlicht werden, falls ihnen etwas zustößt - ein digitaler Totmannschalter. Ob sie der Webseite als Lebensversicherung vertrauen sollten, ist allerdings fraglich.
Über Werbebanner von Googles Doubleclick und Zedo ist die Malware Zemot massenweise ausgeliefert worden. Der Angriff blieb wochenlang unentdeckt. Rechner in Deutschland sind bislang aber kaum betroffen.
Die App von GSMK und der Telekom verschlüsselt Telefonate und Textnachrichten. Die gleiche Technik kommt im wesentlich teureren Cryptophone der Firma zum Einsatz. Wird das überhaupt benötigt?
Nicht nur ein neues DirectX-12 mit weniger CPU-Overhead, sondern auch ein DirectX 11.3 wird es geben - Microsoft hat die Weiterentwicklung der Schnittstelle bestätigt. Ob für beide neue Versionen auch neue Hardware nötig ist, steht aber noch nicht fest.
Eine besonders kreative Variante einer Cross-Site-Scripting-Lücke macht auf der Webseite Hacker News die Runde: Mittels eines TXT-DNS-Records lässt sich auf zahlreichen Webseiten Javascript einfügen.
Cloudflare bietet Kunden künftig ein neues Feature namens Keyless SSL, mit dem der Teil des TLS-Handshakes, der den privaten Schlüssel benötigt, ausgelagert werden kann. Damit können Unternehmen die Kontrolle über den Schlüssel behalten.