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IBMs Tabellenkalkulation: Lotus 1-2-3 ist am Ende

Mit dem Oktober 2014 endet die Unterstützung von IBM für die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3. Die Software hat damit über 30 Jahre überlebt, verlor aber in den vergangenen Jahren an Bedeutung.
/ Andreas Sebayang
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Lotus 1-2-3 erschien für viele Betriebssysteme. (Bild: IBM)
Lotus 1-2-3 erschien für viele Betriebssysteme. Bild: IBM

IBM hat Lotus 1-2-3 nun offiziell eingestellt. Mit dem Ablauf des 30. September 2014 wird die Software von IBM nicht mehr unterstützt. Die Abkündigung gab es schon im letzten Jahr(öffnet im neuen Fenster) . Zunächst wurde der Verkauf eingestellt. Das Marketing endete Mitte 2013. Nun ist auch die Produktunterstützung eingestellt worden. Wer die Software noch nutzt, kann auf keine Hilfe mehr seitens des Herstellers hoffen.

Lotus 1-2-3 gehört zu den Tabellenkalkulationen aus der Anfangszeit der PCs. Die Software ist vor über 30 Jahren entstanden. Damals lernten die wenigen Anwender, die sich einen Rechner leisten konnten oder damit arbeiteten, noch den Umgang mit der Maus. Tastatur und Kommandozeile waren vorherrschend, Disketten noch leicht biegbar und Monitore spiegelten mit ihrer rundlichen Form noch das gesamte Büro in Richtung des Anwenders.

Einen kleinen Überblick über die Entwicklung von Lotus 1-2-3 bieten der deutsche(öffnet im neuen Fenster) und englische Wikipedia-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) . Nachtrauern kann man der Software zudem im folgenden Youtube-Video, das die Jahre 1982 bis 1987 betrachtet.


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