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Freies Betriebssystem: FreeBSD-Kernel könnte in Debian Jessie entfallen

Mit dem kommenden Debian 8 alias Jessie könnte die offizielle Portierung auf den FreeBSD-Kernel wieder entfallen. An dem Port beteiligen sich zu wenige Betreuer, so dass Linux wieder der einzige offizielle Kernel von Debian werden könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Debian 8 könnte ohne offiziellen kFreeBSD-Port erscheinen.
Debian 8 könnte ohne offiziellen kFreeBSD-Port erscheinen. (Bild: Debian)

Mit Debian 6.0 alias Squeeze erschien erstmals eine Portierung des Betriebssystems auf den Kernel von FreeBSD, der mit wenigen Einschränkungen statt des Linux-Kernels genutzt werden kann. Doch wie das Release-Team von Debian nun bekanntgibt, könnte mit dem für nächstes Jahr geplanten Debian 8 alias Jessie der offizielle Status des kFreeBSD-Ports eingestellt werden.

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Als Hauptgrund nennen die Entwickler wachsende Bedenken hinsichtlich der Lebensfähigkeit des Ports. Trotz des eingegrenzten Anwendungsbereichs schätzt das Release-Team die Qualität der Portierung als nicht ausreichend ein, um diese mit voller Unterstützung in Jessie erscheinen zu lassen. Zudem müsse das Team anerkennen, dass die veröffentlichte Meinung zu dem Port nicht immer "klar und unmissverständlich" gewesen sei.

Deshalb fordert das Release-Team alle an dem Port interessierte Entwickler auf, sich unverzüglich zu melden, da das Team der Portierung zu wenig Mitglieder habe. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Aufnahme in eine stabile Veröffentlichung eine Verpflichtung auf lange Zeit bedeute, da die Zweige Stable, Oldstable und Unstable gepflegt werden müssten. Ebenso sind von der Pflege eines Ports die Systemadministratoren von Debian sowie das Sicherheitsteam und weitere betroffen.

Anfang November soll entschieden werden, ob auf die Sorgen des Teams angemessen reagiert wurde. Erst danach werde eine endgültige Entscheidung über den Status des Ports getroffen. Der Versuch, Debian auf den NetBSD-Kernel zu portieren, wurde noch vor einer Veröffentlichung eingestellt. Die Verwendung des GNU-Kernels Hurd für Debian hat nie den offiziellen Status erreicht. Sollten die Versionen mit dem FreeBSD-Kernel diesen verlieren, bliebe Linux der einzige offiziell unterstützte Kernel in Debian.

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Schnarchnase 01. Okt 2014

Verworfen wird er nicht, auch wenn der Port nicht mehr Teil der offiziellen stabilen...

bstea 01. Okt 2014

Und deshalb entfernt Google alles was nach GPL riecht aus Android und kauft Code zu um...


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