Update Mit der Applikation Paycardreader für Android lassen sich Informationen von Paypass-Karten von Mastercard und der Geldkarte der Sparkasse über NFC auslesen. Die Anwendung ist inzwischen aus Google Play entfernt worden.
Intensiv wird darüber debattiert, dass eine Grundschule Kinder von einer Stunde mit einem Geschichtenerzähler ausschloss, weil keine Bilder von ihnen auf Facebook erscheinen durften. Die Schule hat daraus gelernt.
Viele Eltern präsentieren die Bilder ihrer Kinder stolz bei Facebook. Andere Eltern wehren sich vehement dagegen. Eine Grundschule hat Kinder deswegen jetzt von einer Unterrichtsstunde ausgeschlossen.
Die Washington Post enthüllt aus hochrangigen US-Regierungs- und Geheimdienstkreisen, dass die Cyberwaffe Flame aus den USA und Israel stammt. Programmierer der NSA, der CIA und des israelischen Militärs schrieben den Cyberwar-Code.
Wie konnte sich die Schadsoftware Flame über Microsofts Updatesystem verbreiten? Ein Sicherheitsexperte glaubt, dass ein US-Geheimdienst einen "Maulwurf" bei Microsoft eingeschleust hat.
Vergeltungsschläge und Gegenangriffe gegen Cyberkriminelle werden häufiger zum Mittel der Wahl von angegriffenen Unternehmen. Standard-Antivirenprodukte haben sich gegen staatliche Cyberwaffen wie Flame als nutzlos erwiesen.
Im Internet ist Exploit-Code für das gefährliche Sicherheitsloch im Internet Explorer veröffentlicht worden. Damit könnten sich die Attacken darüber weiter intensivieren.
Datenschützer kritisieren den unzureichenden Datenschutz bei den Girogo-Karten der deutschen Sparkassen. Der Sparkassen- und Giroverband sieht darin keine Probleme. Mit den Girogo-Karten können Kunden per NFC drahtlos bezahlen.
US-Behörden haben Anklage gegen einen Briten erhoben, der an Aktionen der Gruppe Lulzsec beteiligt gewesen sein soll. Der Mann soll an den Angriffen auf Sony, Fox und PBS beteiligt gewesen sein. Er steht in Großbritannien schon vor Gericht.
Update Facebook wird alle Nutzer auffordern, ihre Handynummer zu verifizieren, damit darüber ein neues Passwort mitgeteilt werden kann. Auch ein Video soll vor Identitätsdiebstahl schützen.
Über eine Sicherheitslücke können Angreifer Code aus einer virtuellen Maschine auf den Hostrechner einschleusen. Betroffen sind unter anderem Xen und zahlreiche 64-Bit-Betriebssysteme, die auf Intel-CPUs laufen.
Die oberste britische Datenschutzbehörde rollt die WLAN-Datensammlung bei Street-View-Fahrten noch einmal auf. Sie hat Google einen Fragenkatalog zu der Angelegenheit vorgelegt. 2010 hatte die Behörde Google schnell entlastet und war dafür kritisiert worden.
Nachdem Intel Käufern der SSD 520 eine Rücknahme wegen falscher Werbeversprechen angeboten hat, zieht Kingston nach. Dort ist zwar keine sofortige Rücknahme geplant, aber ein Austausch, sobald Sandforce Controller mit AES-256 anbietet.
Microsoft beseitigt anders als angekündigt sogar 27 Sicherheitslücken in seinen Softwareprodukten. Allein der Patch für den Internet Explorer stopft neun gefährliche Sicherheitslöcher. Ein gefährliches Windows-Sicherheitsloch betrifft RDP und für ein Sicherheitsloch im Internet Explorer und in Office gibt es noch keinen Patch.
Weil die Sandforce-Controller in Intels SSD-Serie 520 (Codename Cherryville) nicht mit 256, sondern nur mit 128 Bit langen AES-Schlüsseln arbeiten, nimmt Intel die Laufwerke auf Wunsch zurück. Die SSDs arbeiten sonst wie angegeben, wurden aber mit falschen Daten beworben.
Die Entwickler von Stuxnet sollen mit denen von Flame zusammengearbeitet haben. Das glauben Experten des Computersicherheitsunternehmens Kaspersky. Sie fanden starke Übereinstimmungen zwischen den beiden Schadprogrammen, die ihrer Ansicht nach nur durch Kooperation zu erklären sind.
Ein Fehler in einigen Versionen der Datenbanken MySQL und MariaDB führt dazu, dass eine Anmeldung auch ohne korrektes Kennwort möglich ist. Grund ist ein fehlerhafter Vergleich zwischen gespeichertem Hashwert und dem eingegebenen Passwort.
Facebook hat am Wochenende die neuen Regelungen zu seinen Nutzungs- und Datenschutzrichtlinien in Kraft gesetzt. Die Nutzer stimmten zwar mehrheitlich für die alten Regeln - die von Facebook festgesetzte Nutzerbeteiligung wurde aber nicht erreicht.
Abusix will helfen, Netzwerke frei von Zombie-Rechnern und Spam zu halten. Dazu will das Unternehmen die Verarbeitung von Abuse-Mails durch Automatisierung effizienter machen.
Die US-Marine will das Kontrollsytem für ihre Drohnen, unbemannte Hubschrauber, auf das Open-Source-Betriebssystem Linux umstellen. Anlass ist, dass das Steuerungssystem mit Schadsoftware befallen war.
Adobe hat für den Flash Player einen Patch veröffentlicht, der sieben Sicherheitslücken schließt. Sechs Sicherheitslücken lassen sich zur Ausführung von Schadcode missbrauchen.
Update Kunden des Berliner Computerhändlers CSV berichten von gezielten Phishing-Mails an sie. Das lässt darauf schließen, dass deren Urheber zumindest Zugang zum E-Mail-Verteiler von CSV erlangt haben.
Von Boxcryptor gibt es nun auch eine Mac-Version, womit die Verschlüsselungssoftware nun auf vier Plattformen zur Verfügung steht. Zudem kostet die Software in der Basisversion nichts mehr und hat weniger Beschränkungen.
Am Patchday im Juni 2012 will Microsoft insgesamt 25 Sicherheitslöcher in seinen Softwareprodukten schließen. Dafür gibt es sieben Patches für Windows, den Internet Explorer, das .NET Framework, Visual Basic for Applications sowie Dynamics AX.
Nach einem Hackerangriff beim Businessnetzwerk LinkedIn sind jetzt auch Nutzerdaten beim Musikstreamingdienst Last.fm verschwunden. Last.fm fordert seine Nutzer auf, das Passwort zu ändern.
Die Hackergemeinde verschließt sich vor der Außenwelt, um sich zu schützen, schreibt Blogger Tobias Wolter. Viele hielten Hackerspaces nämlich für den Computer-ADAC. Das nerve.
Google bietet sein Google Apps genanntes Cloud-Office künftig auch nach den Grundsätzen der EU-Datenschutz-Richtlinie an. Unternehmen können dazu entsprechende Vertragszusätze mit Google abschließen.
Nach LinkedIn hat nun auch die US-Datingplattform eHarmony bestätigt, dass in den vergangenen Tagen im Internet veröffentlichte Passwörter zum Teil von ihren Nutzern stammen.
Er sieht aus wie ein Bluetooth-Dongle und kann für mehr Sicherheit sorgen. Der neue Fingerabdruckscanner von Eikon wird in den USB-Anschluss des Rechners gesteckt und ragt kaum aus diesem heraus.
Das Bundesinnenministerium macht öffentlich keine Angaben dazu, ob Polizei und Geheimdienste im Besitz von Forensik-Tools sind, um Smartphones auszulesen. In Großbritannien werden sie bereits ohne Richterbeschluss eingesetzt.
Update Das soziale Netzwerk LinkedIn könnte Opfer eines Hackerangriffs geworden sein. Millionen von Nutzerpasswörtern sollen auf einer russischen Hackerwebsite veröffentlicht worden sein.
Flame konnte sich über Microsofts Updatefunktion verbreiten. Die Spezialisten von Symantec haben nun erklärt, wie die Angreifer vorgegangen sind, um das Updatesystem von Microsoft auszutricksen.
Google blendet bei seinem E-Mail-Dienst Gmail künftig Warnhinweise ein, sollten die Nutzer nach Ansicht von Google durch staatliche Angriffe gefährdet sein.
Mit einem Patch hat Adobe die Sicherheitslücken in seinen Bildbearbeitungs- und Grafikprogrammen Photoshop CS5 und Illustrator CS5 geschlossen. Ursprünglich wollte Adobe gar nicht reagieren, sondern empfahl ein kostenpflichtiges Update auf CS6.
Der oberste Datenschützer warnt vor der Gefahr, dass mit IPv6 für die Anbieter die Person hinter der IP-Adresse bekannt wird. Doch der Providerverband Eco beklagt, dass der IPv6-Verkehr erst bei etwa einem Prozent liegt.
Zwei Sicherheitsexperten haben verschiedene Möglichkeiten ausgemacht, Googles Bouncer im Play Store zu umgehen. Bouncer wurde Anfang des Jahres eingeführt, um Android-Schadsoftware zu erkennen und diese aus dem Play Store fernzuhalten.
Der Spionage-Trojaner Flame soll sich auch über Microsofts Updatesystem verbreitet haben. Zudem wurde eine umfassende Serverinfrastruktur identifiziert, die nach der Entdeckung von Flame sofort abgeschaltet wurde.
Seit vergangenem Freitag können Facebook-Nutzer über einen schwer zu findenden Link die geänderten Datenschutzrichtlinien zugunsten der derzeit geltenden ablehnen. Die Wahl sei eine Farce, schreibt die Initiative Europe-v-facebook.org. Facebook solle endlich mit dem Eiertanz aufhören.
Facebook überprüft eine kontrollierte Freigabe für Kinder, um Eltern die Möglichkeit zu geben, Freundschaften ihrer Kinder in dem sozialen Netzwerk erst zuzustimmen.
Das Projekt "Innovative Anomaly and Intrusion-Detection" (iAID) soll effektive Schutzmaßnahmen gegen neue Angriffsmechanismen im Cyberwar entwickeln. Es geht ausdrücklich darum, auch bisher unbekannte Angriffe erkennen zu können.
Die Gruppe Swaggsec ist in die Computersysteme von China Telecom und Warner eingedrungen. Warner hat es den Angreifern besonders leicht gemacht: Im Intranet fanden sie eine Dokumentation der Sicherheitslücken des Filmunternehmens.
Filmemacher Terry Hancock hat bei Kickstarter genügend Spenden eingesammelt, um sein Lib-Ray-Projekt zu finanzieren. Lib-Ray soll ein offener Blu-ray-Ersatz werden, der auf dem Open-Source-Codec VP8 von Google basiert.
Die in der vergangenen Woche bekanntgewordene Malware Flame wurde zum Teil mit gefälschten Microsoft-Zertifikaten signiert, so dass die Software wirkte, als käme sie von Microsoft.
OCZ hat mit der Agility 4 eine neue SSD-Serie mit dem Controller Indilinx Everest 2 vorgestellt, die Übertragungsraten von bis zu 400 MByte pro Sekunde erreichen sollen. Dennoch kosten sie pro GByte Speicherkapazität unter 1 Euro.