Abo
  • Services:
Anzeige
Sicherheitsupdate für Flash Player
Sicherheitsupdate für Flash Player (Bild: Adobe)

Flash Player: Adobes Patch schließt sechs gefährliche Sicherheitslücken

Adobe hat für den Flash Player einen Patch veröffentlicht, der sieben Sicherheitslücken schließt. Sechs Sicherheitslücken lassen sich zur Ausführung von Schadcode missbrauchen.

Im Flash Player für alle Plattformen befinden sich insgesamt sieben Sicherheitslücken. Sechs davon können von Angreifern zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden und werden daher von Adobe als gefährlich eingestuft. Ein Unbefugter könne darüber vollen Zugriff auf ein fremdes System erlangen, heißt es von Adobe. Das siebte Sicherheitsloch könne zum Ausspähen vertraulicher Daten verwendet werden.

Anzeige

Zwei Sicherheitslücken wurden von Microsoft an Adobe gemeldet und jeweils ein Sicherheitsloch wurde von Google sowie Symantec gefunden. Es liegen derzeit keine Informationen dazu vor, ob die Sicherheitslecks im Flash Player aktiv ausgenutzt werden. Auch gibt es keine Informationen dazu, weshalb das Update außerhalb eines normalen Patchdays erschienen ist.

Außerplanmäßiger Patch

Im April 2012 hatte Adobe den Patchday-Zyklus verändert und hat nun keinen festen Patchday mehr. Findet ein Patchday statt, wird er wie gehabt am zweiten Dienstag eines Monats sein, was auf den aktuellen Fall nicht zutrifft. Außerdem will Adobe künftig drei Arbeitstage vorher auf einen kommenden Patchday hinweisen, damit sich Anwender und Administratoren darauf vorbereiten können.

Die sieben Sicherheitslücken betreffen alle aktuellen Versionen des Flash Player für Windows, Mac OS, Linux und Android. Eine aktualisierte Version des Flash Player für Android 2.x sowie 3.x und eine neue Version für Android 4.x stehen in Googles Play Store zum Herunterladen bereit. Für Android 2.x und 3.x lautet die aktuelle Versionsnummer 11.1.111.10 und für Android 4.x steht die Version 11.1.115.9 zur Verfügung.

Updates auch für Google Chrome und Adobe AIR

Windows- und Mac-OS-Nutzer können sich den aktuellen Flash Player mit der Version 11.3.300.257 über Adobes Webseite herunterladen. Zudem hat Adobe den Flash Player 11.2.202.236 für die Linux-Version veröffentlicht.

Auch für AIR von Adobe steht ein Update bereit, um die Sicherheitslecks zu beseitigen. Windows- und Mac-OS-Nutzer sollten AIR 3.3.0.3610 installieren und für Android-Geräte steht ebenfalls AIR 3.3.0.3610 bereit - in Googles Play Store. Nutzer von Googles Chrome-Browser sollten die aktuelle Version installieren, um das Sicherheitsloch im Flash-Player-Plugin zu beseitigen.

Mit dem Update auf den Flash Player 11.3 gibt es für Firefox-Nutzer unter Windows nun einen Protected Mode, der mehr Sicherheit verspricht. Er soll die Auswirkungen von Angriffen durch bösartige SWF-Dateien auf den Flash Player verringern. Das setzt mindestens Firefox 4.0 und Windows Vista oder höher voraus. Laut Adobe ist diese Funktion mit dem Flash Player Protected Mode in Googles Chrome-Browser vergleichbar.


eye home zur Startseite
Haudegen 11. Jun 2012

Firefox 13 stürzt dank Flash 11.3 beim Beenden nun regelmäßig mit einem BEX-Fehler ab...

San_Tropez 11. Jun 2012

Ist doch grad egal. wenn jemand schreibt Flash soll sterben dann soll er bitte aber auch...

Morkulebus 11. Jun 2012

Und ein Hinweis auf die gemischte 32/64 Bit Version wäre auch nicht schlecht gewesen.

Mingfu 11. Jun 2012

Wirklich? Hat Golem nachgezählt? Dann müsste seit dem jüngsten Patch der Flashplayer nun...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. consistec Engineering & Consulting GmbH, Saarbrücken
  2. HOMAG GmbH, Schopfloch
  3. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  4. Lahnpaper GmbH, Lahnstein


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. ab 59,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

Quantencomputer: Was sind diese Qubits?
Quantencomputer
Was sind diese Qubits?
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter
  3. Quantencomputer Bosonen statt Qubits

HTC U11 im Hands on: HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
HTC U11 im Hands on
HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
  1. HTC Vive Virtual Reality im Monatsabo
  2. Sense Companion HTCs digitaler Assistent ist verfügbar
  3. HTC U Ultra im Test Neues Gehäuse, kleines Display, bekannte Kamera

  1. Re: Drillisch... sind das nicht die, die min. 1...

    jayjay | 20:44

  2. Re: Inexio = Monopolstellung mit überteuerten...

    Keksmonster226 | 20:42

  3. hatte erst Zweifel

    John2k | 20:40

  4. Re: Mafia 3

    Der_Hausmeister | 20:39

  5. Re: Wer's hat, der kann

    Tigtor | 20:36


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel