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Sony, Fox, PBS: Cracker in den USA wegen Lulzsec-Attacken angeklagt

US-Behörden haben Anklage gegen einen Briten erhoben, der an Aktionen der Gruppe Lulzsec beteiligt gewesen sein soll. Der Mann soll an den Angriffen auf Sony, Fox und PBS beteiligt gewesen sein. Er steht in Großbritannien schon vor Gericht.
/ Werner Pluta
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Ausgelult: US-Behörden klagen Briten an. (Bild: Web Ninjas)
Ausgelult: US-Behörden klagen Briten an. Bild: Web Ninjas

Ein mutmaßliches Mitglied des Kollektivs Lulz Security (Lulzsec) wird in den USA wegen der Beteiligung an mehreren spektakulären Aktionen der Gruppe im vergangenen Jahr angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, sich unrechtmäßig Zugang zu Computersystemen verschafft zu haben.

Der 20-jährige Brite sei an den Angriffen auf die US-Fernsehsender Fox und PBS sowie auf das Filmunternehmen Sony Pictures beteiligt gewesen, heißt es in der Anklageschrift(öffnet im neuen Fenster) .

Lulzsec-Mitglieder waren zwischen April und Juni 2011 in die Computersysteme der Unternehmen eingedrungen. Bei PBS hatten sie die Website einer Nachrichtensendung verändert, bei Fox und Sony vertrauliche Daten kopiert und veröffentlicht, darunter Passwörter von Sony-Mitarbeitern und persönliche Daten von Teilnehmern der Fox-Sendung "X-Factor". Die Höchststrafe für diese Vergehen in den USA seien 25 Jahre Haft, berichtet die Tageszeitung Los Angeles Times(öffnet im neuen Fenster) .

Der Brite war bereits im vergangenen Jahr in seiner Heimat verhaftet und angeklagt worden. Die britischen Behörden werfen ihm vor, ein Botnetz aufgebaut und damit Distributed-Denial-of-Service-Attacken auf mehrere Verbände der Musikbranche durchgeführt zu haben.


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