Nach neun Generationen keine Custom-Intel-Server mehr: Cloudflare setzt bei der Gen10 komplett auf AMDs Epyc 7002 mit 48 CPU-Kernen. Das Leitmotiv "Intel not inside" gilt auch bei Netzwerk und Storage.
Ausgerechnet die neuen DT5-Züge der Hamburger Hochbahn haben im neuen Jahr wohl eine fehlerhafte Software. Daher fährt der Dienstleister vorerst mit mehr älteren Zügen weiter. Der Hersteller Alstom-Bombardier versucht unterdessen, ein Update aufzuspielen.
Ein Sicherheitsforscher zeigt, dass sich DNS-über-HTTPS-Anfragen trotz Verschlüsselung an ihrer Größe erkennen lassen können. Damit könnte diese blockiert werden, was die Technik eigentlich verhindern soll.
Zusätzlich zu Cloudflare hat Mozilla den neuen DNS-Anbieter NextDNS als Anbieter für DNS über HTTPS im Firefox-Browser gewinnen können. Der Anbieter blockt standardmäßig Werbung und Tracker.
Anfragen von Golem.de an deutsche Provider zeigen, dass diese die Einführung von DNS-over-HTTPS (DoH) durch Google und Mozilla zwar ähnlich kritisieren wie internationale Provider, sich aber noch eher in der Beobachterrolle sehen. Und die Deutsche Telekom sieht das Geschäft mit Daten in Gefahr.
Wo sich Attentäter austauschen: Auf dem Imageboard 8chan wächst Hass und Nazi-Ideologie. Er habe nie gedacht, dass Leute sich so radikalisieren könnten, sagt der Gründer.
Die Einführung von DNS-über-HTTPS in Googles Chrome gefährdet angeblich das Geschäftsmodell der Provider mit Werbung. In den USA soll deshalb ein Kartellverfahren gegen Google angestrengt werden. Sinnvoll erscheint das kaum.
Der Netzwerkdienstleister Cloudflare stellt allen seinen Kunden die Nutzung von HTTP/3 über Quic zur Verfügung. In der Ankündigung hebt der Anbieter explizit den Support in Chrome und Firefox hervor und die gute Zusammenarbeit in der IETF.
Der Netzwerk-Dienstleister Cloudflare hat mit Warp einen eigenen VPN-Dienst in seine DNS-App eingebaut. Das soll vor zu neugierigen ISPs schützen, die Nutzerdaten zu Werbezwecken vermarkten.
Wegen der Kooperation von Mozilla und Cloudflare für DNS über HTTPS (DoH) deaktiviert das Team von OpenBSD die Nutzung des Protokolls für alle Firefox-Nutzer des freien Betriebssystems. Interessierte können die Technik aber weiterhin einsetzen.
Mozilla legt das Test-Pilot-Programm des Firefox neu auf und startet mit einem Experiment für einen privaten Netzwerk-Proxy für den Browser. Diesen soll der Netz-Dienstleister Cloudflare betreiben.
Mit der kommenden Version 78 sollen Chrome-Nutzer testweise das Protokoll DNS-over-HTTPS (DoH) verwenden. Nutzer sollen dabei auf bestehende DoH-Server ihrer bisherigen DNS-Anbieter migriert werden.
Schon in wenigen Wochen will Mozilla beginnen, DNS-over-HTTPS (DoH) für alle seine Firefox-Nutzer in den USA zu aktivieren. Für die wenigen Situationen, in denen DoH nicht funktioniert, soll wie bisher das System-DNS genutzt werden.
Der Netzwerkdienstleister Cloudflare will als NET. an die New Yorker Börse. Das Unternehmen preist in den offiziellen Dokumenten vor allem sein schnelles Netzwerk an und listet die öffentliche Wahrnehmung als Risiko für sein Geschäft.
Die Diskussionen zum Standard DNS over HTTPS (DoH) ähneln mittlerweile einer Propagandaschlacht. Häufig basiert die Kritik jedoch auf Unkenntnis und Falschinformationen. Wir stellen richtig.
Cloudflare erzählt in einem ausführlichen Blogpost die Geschichte des vergangenen Ausfalls, der einen Teil der Internetinfrastruktur belastete und sogar das eigene Team bei der Fehlersuche behinderte. Das Unternehmen schämt sich für den Fehler.
Update Der Provider-Verband des Vereinigten Königreichs bezeichnet Mozilla als "Internetschurken", weil der Browser-Anbieter DNS-over-HTTPS als Standard durchsetzen will. Das unterlaufe die Internetsicherheit.
Am 2. Juli 2019 kam es bei Cloudflare zu Störungen, die dort gehostete Angebote betrafen. Der Netzwerkverkehr sank deswegen zwischenzeitlich um 82 Prozent. Der Grund war aber kein Angriff, sondern eine Fehlkonfiguration von Abwehrmechanismen, die eigentlich Webseiten schützen sollen.
Viele Internetseiten waren gestern aufgrund eines BGP-Routingproblems nicht erreichbar. Cloudflare wirft dem US-Provider Verizon Inkompetenz vor und schreibt, dass sie acht Stunden niemanden erreicht hätten, um das Problem zu beheben.
Quantencomputer könnten in Zukunft die heute verwendete Kryptographie brechen. Google und Cloudflare starten ein Experiment, bei dem unter Realbedingungen mit HTTPS getestet werden soll, wie gut Algorithmen, die vor Quantencomputern Schutz bieten, funktionieren.
Eine TLS-Erweiterung sollte die Nutzung von DANE und DNSSEC im Browser erleichtern und die Validierung beschleunigen. Der Vorschlag wird nun aber offenbar nicht weiter verfolgt.
In einer Kooperation arbeiten Mozilla, Cloudflare, Facebook und Bloomberg an dem Projekt BinaryAST. Damit soll Javascript schon in einer aufbereiteten Form zum Browser gelangen und so schneller von der Engine ausgeführt werden können.
Mit Tcpdump können Netzwerkpakete untersucht werden. Der Express Data Path (XDP) führt diese aber am traditionellen Kernel-Stack vorbei, sodass das Werkzeug nicht mehr genutzt werden kann. Cloudflare stellt deshalb einen eigenen Ersatz als Open Source bereit.
Update Mit Matrix.org ist einer der am meisten genutzten Server des Messengers Matrix gehackt worden. Betroffene sollten umgehend ihr Passwort ändern. Auch der mutmaßliche Angreifer gibt Sicherheitstipps auf Github.
Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Die Nutzer von Cloudflare sollen eine zuverlässige VPN-Technik bekommen. Deshalb baut der Anbieter sein VPN mit dem Namen Warp in seine DNS-App ein. Grundlage der Technik ist das freie Wireguard-Protokoll.
Der für den Firefox-Browser zuständige Technikchef Eric Rescorla erklärt noch einmal zusammenfassend die Pläne zur Nutzung von DNS über HTTPS (DoH). Demnach soll die Technik definitiv mit einigen Startpartnern ausgerollt werden, wann, ist jedoch noch nicht klar.
Die CDN- und Netzwerkspezialisten von Cloudflare haben mit Boring-TUN eine eigene Userspace-Implementierung des Wireguard-VPN in Rust erstellt. Diese soll plattformübergreifend funktionieren und vor allem schnell sein.
Bisher war es laut Standard möglich, von DNS-Servern eine Liste aller Records für eine Domain anzufragen. Doch das ist problematisch und kann für Amplification-Angriffe missbraucht werden. Ein neuer RFC sagt daher, dass man diese Anfragen nicht mehr beantworten muss.
In Demokratien brauche es kein Darknet, meint der Staatssekretär Günter Krings auf dem europäischen Polizeikongress. Sein Nachredner fordert, sich am Datenschutzabbau in China zu orientieren.
Die Übertragung von DNS-Informationen über HTTPS sei nicht nur sicherer als Alternativen, sondern vor allem gut für den Endnutzer, sagt Curl-Entwickler Daniel Stenberg. Noch seien aber nicht alle Probleme mit der Technik gelöst.
Ab 1. Februar wollen Anbieter von DNS-Software und Betreiber von Internetinfrastruktur aufhören, auf fehlerhafte DNS-Server Rücksicht zu nehmen. Wer die DNS-Erweiterung EDNS nicht unterstützt, soll zumindest mit einer korrekten Antwort reagieren.
Der öffentliche DNS-Dienst von Google unterstützt nun das Protokoll DNS-über-TLS zum Absichern der Abfragen. Genutzt werden kann das standardmäßig unter anderem mit Android 9 alias Pie oder einem eigenen Resolver.
Ein Hacker-Duo übernimmt Tausende Chromecasts. Darauf zeigen sie als Sicherheitshinweis ein Youtube-Video - mit Werbung für den bekannten Youtuber PewDiePie.
Die Seite Linux.org sah eine Zeit lang ziemlich anders aus als sonst. Statt News und Tipps zeigte die Domain Beleidigungen in Leetspeak und sexistische Inhalte. Der Grund: Eines der Administratorkonten wurde übernommen. Die Domainverwalter entschuldigen sich.
Für einen Zeitraum von etwa einer halben Stunde wurden Verbindungen zu zahlreichen Google-IP-Adressen falsch geroutet. Grund dafür waren fehlerhafte BGP-Routinginformationen. Doch dass es sich um einen gezielten Angriff handelt, ist unwahrscheinlich.
Um Nutzern die Einrichtung ihres DNS-Servers 1.1.1.1 zu erleichtern, hat Cloudflare eine gleichnamige App für Android und iOS auf den Markt gebracht. Dank der Anwendung müssen sich Nutzer um die Einrichtung nicht mehr kümmern, der Resolver soll schneller als der von Google und anderen Anbietern sein.
Mit der aktuellen Version 70 des Chrome-Browsers erhalten Nutzer die Wahl, ob der Google-Login an den Chrome-Login gekoppelt werden soll oder nicht. Außerdem gibt es nun PWAs auf Windows, TLS 1.3 und die Standardunterstützung für den AV1-Decoder.
Das aktuelle Android 9 alias Pie unterstützt bereits verschlüsselte DNS-Abfragen. Die App Intra bietet nun verschlüsselte DNS-Abfragen per DNS-over-HTTPS für alle Versionen ab Android 4.0, was so gut wie alle Android-Nutzer umfasst.
Um beliebig viele Webseiten samt eigenen Zertifikaten auf einer IP zu hosten, wird die TLS-Erweiterung SNI genutzt. Diese verrät unter Umständen aber den Servernamen. Cloudflare hat den IETF-Entwurf für verschlüsselte SNI umgesetzt, Browserunterstützung soll folgen.
Webseiten, die hinter Cloudflares CDN stecken, können nun als Onion Service im Tor-Netzwerk abgerufen werden. Damit sollen die verhassten Captchas für Tor-Nutzer hinfällig werden.
Virtualisierungsspezialist VMware portiert seinen Hypervisor Esxi auf ARM64. Damit sollen sich ARM- auf ARM-Systemen hosten lassen. Gedacht ist das aber nicht als Ersatz für x86-Serverfarmen, sondern für sogenanntes Edge-Computing.
Mozilla stellt eine vorläufige Auswertung seines Test von DNS über HTTPS in Nightly-Versionen des Firefox-Browsers vor. Die typischen Geschwindigkeitsverluste sind demnach minimal und damit "akzeptabel", besonders langsame DNS-Anfragen werden aber klar beschleunigt.
In einem Kommentar bezeichnet ein Hostinganbieter die DNS-over-HTTPS-Experimente im Firefox als "gefährlich", Sicherheitsexperte Felix von Leitner stimmt dem zu. Die Kritik schießt dabei wohl aber über das Ziel hinaus, denn hinsichtlich der stabilen Umsetzung steht noch gar nichts fest.
Mit der TLS-Erweiterung SNI können beliebig viele Webseiten samt eigenen Zertifikaten auf einer IP gehostet werden. Dabei könnte jedoch der Name der Domain von Dritten belauscht werden. Ein Vorschlag der IETF sieht nun vor, SNI zu verschlüsseln.
Ein aktueller Entwurf der IETF sieht vor, dass die alten TLS-Versionen 1.0 und 1.1 künftig nicht mehr benutzt werden dürfen. Ein Fallback ist explizit nicht vorgesehen.
Künftig wird das ARM-Server-Geschäft in die CDMA-Gruppe für Snapdragons integriert und soll stark auf Cloud-Anbieter ausgerichtet werden. Qualcomm betont die Zusammenarbeit mit chinesischen Anbietern.
Der Coautor des Entwurfs für DNS über HTTPS und Mozilla-Angestellte Patrick McManus beschreibt die seiner Meinung nach vielfältigen Vorzüge des neuen Protokolls. Zusätzlich zu dem Schutz und der Authentifizierung entscheidend sei demnach vor allem die Zukunftsfähigkeit und die einfache Umsetzung.