Abo
  • Services:
Anzeige
Full Visibility into SSL Traffic - mit solchen Features werben viele Produkte. Oft birgt das schwerwiegende Sicherheitsrisiken.
Full Visibility into SSL Traffic - mit solchen Features werben viele Produkte. Oft birgt das schwerwiegende Sicherheitsrisiken. (Bild: Black Hat 2015/Hanno Böck)

HTTPS-Interception: Sicherheitsprodukte gefährden HTTPS

Full Visibility into SSL Traffic - mit solchen Features werben viele Produkte. Oft birgt das schwerwiegende Sicherheitsrisiken.
Full Visibility into SSL Traffic - mit solchen Features werben viele Produkte. Oft birgt das schwerwiegende Sicherheitsrisiken. (Bild: Black Hat 2015/Hanno Böck)

Zahlreiche Sicherheitsprodukte erlauben es, mittels lokal installierter Root-Zertifikate HTTPS-Verbindungen aufzubrechen. In einer Untersuchung sorgten alle getesteten Produkte für weniger Sicherheit. In vielen Fällen gibt es katastrophale Sicherheitslücken.
Von Hanno Böck

Ein gängiges Feature vieler Netzwerk-basierter IT-Sicherheitslösungen ist es, mittels Man-in-the-Middle-Angriffen verschlüsselte HTTPS-Verbindungen mitzulesen. Inzwischen setzen immer mehr auf dem Client installierte Antiviren-Programme auf derartige Features, die unter Namen wie "SSL Inspection" angepriesen werden. In einer groß angelegten Untersuchung kamen jetzt Sicherheitsforscher und Mitarbeiter der Firmen Mozilla und Cloudflare zu dem Ergebnis, dass diese Produkte weit häufiger eingesetzt werden als bislang gedacht - und dass von ihnen enorme Risiken ausgehen.

Anzeige

Mehr Sicherheit durch Man-in-the-Middle-Angriffe?

Diese HTTPS-Interception-Produkte funktionieren nur, wenn ein Nutzer ein dafür vorgesehenes Root-Zertifikat in seinem Browser installiert. Sie erstellen dann automatisch für jede besuchte HTTPS-Webseite ein eigenes Zertifikat, das von diesem Root-Zertifikat signiert ist.

Die Gründe für derartige HTTPS-Interception sind vielfältig, am häufigsten wird sie jedoch von Sicherheitsprodukten eingesetzt. Aber auch Jugendschutzfilter, Software, die Werbebanner in Seiten einfügt, und Malware machen von derartigen Mechanismen Gebrauch.

Die Autoren einer kürzlich veröffentlichten Studie versuchten herauszufinden, wie verbreitet der Einsatz derartiger HTTPS-Interception-Produkte ist. Die Erkennung basierte dabei auf einer Heuristik. TLS-Implementierungen unterschieden sich in vielen Details: So gibt es zahlreiche optionale TLS-Erweiterungen und unzählige unterschiedliche Verschlüsselungsalgorithmen. Die TLS-Heartbeat-Erweiterung beispielsweise, die für den Heartbleed-Bug sorgte, wird von keinem Browser unterstützt. Wenn eine Verbindung mit dem User-Agent-Header eines Browsers erkannt wird, handelt es sich mit hoher Warscheinlichkeit um ein HTTPS-Interception-Produkt.

Die Autoren verweisen jedoch auch auf die Probleme dieser Messmethode. So ist es beispielsweise völlig problemlos möglich, einen falschen User-Agent-String zu schicken. Insbesondere bei den von Cloudflare gesammelten Daten gehen die Autoren von vielen möglichen Fehlerquellen aus.

Bis zu zehn Prozent der Verbindungen betroffen 

eye home zur Startseite
FreiGeistler 10. Feb 2017

Lieber Virus Total Uploader im "Senden an", habe eine Krücke von Laptop. Firefox warnt...

TrollNo1 10. Feb 2017

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

ArcherV 10. Feb 2017

'zilla



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Rhein-Neckar, Mannheim
  2. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  3. Mavi Europe AG, Heusenstamm
  4. Dataport, Bremen, Hamburg, Rostock


Anzeige
Top-Angebote
  1. Alte PS4 inkl. Controller + 2 Spiele + 99,99€ = PlayStation 4 Pro (1TB) | +++ACHTUNG+++ Man kann...
  2. 13,99€
  3. 561,11€

Folgen Sie uns
       


  1. HP, Philips, Fujitsu

    Bloatware auf Millionen Notebooks ermöglicht Codeausführung

  2. Mali-C71

    ARM bringt seinen ersten ISP für Automotive

  3. SUNET

    Forschungsnetz erhält 100 GBit/s und ROADM-Technologie

  4. Cisco

    Kontrollzentrum verwaltet Smartphones im Unternehmen

  5. Datenschutz

    Facebook erhält weiterhin keine Whatsapp-Daten

  6. FTTH

    Telekom will mehr Kooperationen für echte Glasfaser

  7. Open Data

    OKFN will deutsche Wetterdaten befreien

  8. Spectrum Next

    Voll kompatible Neuauflage des ZX Spectrum ist finanziert

  9. OmniOS

    Freier Solaris-Nachfolger steht vor dem Ende

  10. Cybercrime

    Computerkriminalität nimmt statistisch gesehen zu



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro
  2. Elektroauto Volkswagen I.D. Crozz soll als Crossover autonom fahren
  3. Sportback Concept Audis zweiter E-tron ist ein Sportwagen

DLR-Projekt Eden ISS: Das Paradies ist ein Container
DLR-Projekt Eden ISS
Das Paradies ist ein Container
  1. Weltraumschrott "Der neue Aspekt sind die Megakonstellationen"
  2. Transport Der Güterzug der Zukunft ist ein schneller Roboter
  3. "Die Astronautin" Ich habe heute leider keinen Flug ins All für dich

  1. Re: Confluence ist ohnehin so ein komisches Produkt

    Apfelbrot | 05:21

  2. Re: Ein Gesetz muss her...

    hyperlord | 05:14

  3. Re: Und da ging die Sache in die Hose

    Sharra | 04:14

  4. Re: Magnonik

    Apfelbrot | 03:39

  5. Re: Wozu?

    Silberfan | 03:02


  1. 19:00

  2. 18:44

  3. 18:14

  4. 17:47

  5. 16:19

  6. 16:02

  7. 15:40

  8. 14:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel