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1.1.1.1: Cloudflares DNS-Server geht live

Schnell und sicher, das verspricht Cloudflare für seinen neuen DNS-Server. Dieser ist von Nutzern weltweit unter den IP-Adressen 1.1.1.1 und 1.0.0.1 nutzbar. Allerdings gibt es Sicherheitsbedenken.

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Cloudflares DNS-Server sind überall vertreten.
Cloudflares DNS-Server sind überall vertreten. (Bild: Cloudflare)

Unter der öffentlichen IP-Adresse 1.1.1.1 kann künftig der DNS-Server beziehungsweise Resolver des US-Unternehmens Cloudflare genutzt werden. Das kündigt die Firma in einem Blogeintrag an. Der zweite DNS-Nameserver ist unter der IPv4-Adresse 1.0.0.1 erreichbar. Die Server sind für rekursive Domainauflösung ausgelegt - eine Funktion, die im Internet eigentlich Standard ist. Beide Server unterstüzen zudem DNS-over-HTTPS und DNS-over-TLS, welches DNS-Abfragen an sich verschlüsseln soll. Cloudflare betont, dass die Systeme Wert auf schnelle Reaktionszeit und auf Sicherheit legen.

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Zumindest ersteren Punkt dürfte Cloudflare erfüllen: Global hat das Unternehmen den DNS-Dienst im März 2018 auf 31 Rechenzentren verteilt. Ein Großteil davon befindet sich in Europa, in China und in den USA. Kurze Latenzen sind also zumindest für diese Kontinente und Länder von Tag 1 an schnell.

Golem.de hat den Dienst bereits ausprobiert - er funktioniert auf Anhieb gut. Nykolas Z vom Blog Medium konnte auch die Leistung vergleichen. Demnach kann keiner der getesteten DNS-Dienste einen großen Geschwindigkeitsvorsprung erreichen. Trotzdem ist Cloudflare immer an erster Stelle vertreten. Verglichen wurde Cloudflares DNS mit den Servern 8.8.8.8 von Google, 9.9.9.9 von Quad9 und 208.67.222.222 von OpenDNS.

Sicherheitsbedenken sind berechtigt

Allerdings stellt sich die Frage, ob Nutzer ihre über das Internet gesendeten Daten an ein unreguliertes Unternehmen, gerade aus Staaten wie den USA, übertragen sollten. DNS-Server speichern beispielsweise aufgerufene Domains inklusive Bestimmungs- und Herkunftsort, in diesem Fall den Client oder Provider des Clients. Auch Metadaten von Voice-over-IP-Diensten werden gespeichert. Sollte eine Drittpartei wie etwa der US-Geheimdienst NSA darauf Zugriff erhalten, kann das für viele Nutzer ein starkes Gegenargument sein.

Die Alternative wäre es, den DNS-Server des eigenen Internetproviders zu nutzen. Allerdings sind diese meist nicht sehr schnell. Leser berichten auch, dass einige Provider gar keinen eigenen DNS-Server mehr betreiben. Stattdessen leiten sie ihre Anfragen auf 8.8.8.8, den DNS-Server von Google - wo wir wieder bei US-amerikanischen Unternehmen wären.

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johnripper 06. Apr 2018

Mag sein; 2/3 hier ansonsten gefühlt nicht.

johnripper 04. Apr 2018

Root Server lösen keine DNS Anfragen auf. Einfach mal nslookup golem.de 198.41.0.4...

Colon Largrande 04. Apr 2018

Hä ? Hardware technische ist man doch voll flexibel Vm->Linux->Pi-Hole Fertig. Und ob...

not a huge fan 04. Apr 2018

Deep packet inspection von HTTPS möglich - check DNS Metadaten - check Mal schauen wann...

ark 04. Apr 2018

Alles klar, danke. Das ist ein absolutes Ausschlusskriterium für mich.


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