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CDN: Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

Private Schlüssel von Cloudflare-Kunden sollen künftig nur noch in bestimmten Regionen gespeichert werden - wenn die Nutzer das wollen. Außerdem soll es beim DDoS-Schutz keine Begrenzungen mehr geben.

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Mit Geo Key sollen Cloudflare-Nutzer mehr Kontrolle über ihre Schlüssel bekommen.
Mit Geo Key sollen Cloudflare-Nutzer mehr Kontrolle über ihre Schlüssel bekommen. (Bild: Cloudflare)

Der Betreiber von Content-Delivery-Networks und DDoS-Schutz Cloudflare will Kunden künftig zwei neue Angebote machen: Erstens das lokale Hosting von privaten Schlüsseln mit dem Geo Key Manager und zweitens einen unlimitierten Schutz vor Angriffen, auch für nicht-zahlende Kunden.

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Mit dem lokalen Hosting der Schlüssel will das Netzwerk Datenschutzbedenken von Kunden entgegenkommen. Denn bislang werden die Schlüssel in allen Datencentern des Unternehmens gehostet, damit Nutzer von möglichst geringen Latenzen profitieren können. Cloudflare betreibt nach eigenen Angaben Rechenzentren in 55 verschiedenen Ländern.

Künftig sollen Kunden entscheiden können, ob sie die privaten Schlüssel entweder nur noch in den USA oder nur noch auf Servern innerhalb der EU hosten wollen. Standardmäßig wird das Schlüsselmaterial aber weiterhin weltweit verteilt gehostet.

Bekommt ein Datencenter ohne den zur Entschlüsselung der Verbindung notwendigen Key eine Anfrage, muss dieser ein Datencenter in der jeweiligen Region anpingen. Dabei soll nach Angaben des Unternehmens eine durchschnittliche Verzögerung von rund 65 Millisekunden entstehen. Spätere Anfragen innerhalb der gleichen Session würden ohne zusätzliche Wartezeit abgewickelt.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Vorstöße zu mehr lokaler Datenhaltung, einige Länder schreiben dies für bestimmte Daten sogar konkret vor. Für die neue Funktion dürfte Cloudflare daher durchaus entsprechende Nachfrage bekommen.

Erweiterter DDoS-Schutz

Cloudflare hat ebenfalls angekündigt, mit Unmetered Mitigation den Schutz vor DDoS-Angriffen auszuweiten. Bislang war der von dem Unternehmen angebotene Schutz bei der kostenfreien Version der Dienstleistung und bei günstigeren Paketen eingeschränkt, also auf ein bestimmtes Angriffsvolumen beschränkt.

Künftig soll diese Beschränkung nach Angaben des Cloudflare-CEOs Matthew Prince entfallen. Es sei "irgendwie ekelhaft", wenn bestimmte Seiten den Schutz verlören, weil die Angriffe zu groß würden, sagte Prince Motherboard. Nutzer der teureren Pakete würden künftig weiterhin profitieren - von detaillierteren Reports, Werkzeugen und besserem Kundensupport. Man werde allerdings keinen Kunden auffordern, sich einen anderen Provider zu suchen, nur weil der Nutzer zu wenig bezahle.

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