Wie zahlreiche Hersteller von Antiviren-Software warnen, verbreitet sich erneut ein Wurm, der eine alte Sicherheitslücke im Internet Explorer für seine Dienste ausnutzt. Immerhin ändert der Frethem-Wurm nicht ständig seine Betreffzeile oder den Nachrichtentext, wie es andere E-Mail-Würmer in jüngster Zeit vormachten.
Für fast ein Drittel der deutschen Top-Manager gilt IT-Sicherheit immer noch als "lästiges Übel": In einer aktuellen KES/KPMG-Sicherheitsstudie bescheinigen die befragten IT-Profis ihrer Führungsriege fehlendes Bewusstsein und ungenügende Kenntnisse in Sachen Informationssicherheit.
Der Scalper-Wurm nutzt eine bereits vor zwei Wochen bekannt gewordene Sicherheitslücke im Apache-Webserver, befällt derzeit aber wohl nur das Betriebssystem FreeBSD.
Wie zahlreiche Antiviren-Hersteller warnen, verbreitet sich der Wurm Yaha.E rasant im Internet und nutzt die gleiche Sicherheitslücke im Internet Explorer wie der Wurm Klez.H zur automatischen Ausführung des Wurms. Außerdem durchsucht der Yaha-Wurm lokale Dateien nach E-Mail-Adressen und deaktiviert laufende Virenscanner. Immerhin bleibt als kleiner Trost, dass Yaha.E die Absenderadressen der E-Mails nicht fälscht, so dass befallene Anwender darüber informiert werden können.
Wie Microsoft eingestehen musste, wurde die koreanische Version von Visual Studio .NET versehentlich mit Nimda-verseuchten Dateien ausgeliefert. Der Internet-Wurm steckt in den komprimierten Hilfe-Dateien des Application Center Test (ACT) von Visual Studio .NET. Microsoft bietet einen Patch, der den Wurm aus der Entwicklungsumgebung entfernt.
Die Viren-Labors von Herstellern von Antiviren-Software entdeckten einen absolut harmlosen Virus, der erstmals JPEG-Bilddateien infiziert, aber nicht in der Lage ist, von sich aus ein System zu befallen. Im Grunde ist dieser Virus systembedingt funktionsuntüchtig, weil er sich ausschließlich auf einem bereits infizierten System aktivieren kann.

Mit den beiden Notebooks VAIO GRX416SP und GRX415MP will Sony Käufern Notebooks mit Desktop-Leistung bieten, dafür soll nicht der Mobile-Pentium-4-M-Prozessor, sondern auch ein ATI-Grafikchip vom Typ Mobility Radeon 7500 sorgen. Wer mehr Wert auf längere Akku-Betriebszeiten als auf Rechen- und Grafikleistung legt, dem bietet Sony mit dem GR414SP ein Mobile-Pentium-III-M-Notebook mit Mobility-Radeon-D-Grafikchip.
Ende Mai tauchte ein Wurm auf, der im Anhang vermeintliche Bilder des Popstars Shakira enthält, stattdessen aber einen Wurm ins System einschleust. Schien sich der Wurm zunächst nicht so stark zu verbreiten, konnte er sich in jüngster Zeit doch stark vermehren. Auf befallenen Systemen überschreibt er alle Dateien mit den Endungen .vbs und .vbe.
Der Apple-Händler Gravis senkt die Preise der neuen iMac-Modelle bis zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft am 30. Juni 2002 solange der Vorrat reicht. Der kleinste in der Reihe der neuen iMacs ist für 1.799,- Euro einschließlich der Gravis Favourite Box und Norton AntiVirus 8.0 zu haben.
McAfee Security, ein Geschäftsbereich von Network Associates, bringt eine neue Version seiner Gateway Appliances, WebShield e250 und e500. Die Version 2.5 von McAfee WebShield, eine Kombination aus Soft- und Hardware, ermöglicht transparentes Inline Scanning nach Viren.
Mit seinem Mail Gateway Service will Convar in Zukunft dafür sorgen, dass der E-Mail-Verkehr in Unternehmen sicherer wird. Convar filtert Mails dabei auf Spam und Viren und leitet sie dann an den SMTP-Server des Unternehmens weiter, der an einer TDSL-Verbindung ohne feste IP-Adresse hängen kann.
Der Anbieter von Antiviren-Lösungen Trend Micro beobachtet aktuell eine extrem große Anzahl an Kontaktaufnahmen mit dem Port 1433 (Microsoft SQL Port). Das Unternehmen vermutet einen Hackerangriff hinter der ungewöhnlich hohen Zahl der Kontaktversuche mit dem MSSQL Port.
Ipswitch hat bei der jüngsten Version seines Internet Messaging Servers für Windows NT/2000/XP, IMail Server 7.1, weitere Sicherheitsverbesserungen im SMTP-Bereich durchgeführt. Die zusätzliche 128-bit-Verschlüsselung macht die neue Version sicherer. Zudem wurden Verbesserungen bei der Behandlung von Spam-Mails und vireninfizierten Mails integriert.
Der Programmierer Andreas Haak veröffentlichte jetzt die Version 3.0 des Anti-Dialer-Tools YAW, das Anwender vor ungewünschten Einwahlen durch so genannte 0190-Dialer schützen soll. Das kostenlose YAW 3.0 lässt nur Verbindungen zu, die auch durch den Anwender freigegeben worden sind.
Mit der Steganos Internet Security Suite will das Software-Haus Steganos einen sicheren Rundumschutz vor allen Internet-Gefahren bieten. Das Software-Paket enthält die Steganos-Tools Online Shield, Internet Anonym, InternetSpuren-Vernichter und den Datenshredder sowie die Antivirus-Software von Kaspersky Labs.

JVC bringt Mitte Juni 2002 die beiden Mini-Notebooks MP-XP7210DE und MP-XP3210DE mit nur 885 bzw. 880 Gramm Gewicht und den Maßen 22,5 x 2,8 x 15,2 Zentimeter auf den Markt.

Soyo Deutschland fängt nächste Woche mit der Auslieferung eines bereits vor der CeBIT in Aussicht gestellten Athlon-XP-/Duron-Mainboards mit VIA-KT333/8233A-Chipsatz an. Die in Schwarz und später auch in Platin (bei der Platinum Edition) erhältliche Platine des "SY-KT333 Dragon Ultra" beherbergt USB-2.0-Anschlüsse, ATA-133-Controller, einen RAID-Chip und einen 10/100-MBit-Ethernet-Anschluss.
NeTraverse bietet Win4Lin 4.0 jetzt in der Version 4.0 an. Die Software erlaubt es, Windows als Gastbetriebssystem unter Linux zu nutzen und so Windows-Applikationen unter Linux auszuführen. Dabei bietet die Version 4.0 nun auch Unterstützung für Windows ME und weist Windows mehr Speicher zu als zuvor.
Der Mitte April erstmals aufgetauchte Mail-Wurm W32.Klez.H@mm verbreitet sich zusammen mit seinen Varianten besonders schnell im Internet. Wie Symantec berichtet, erhält das Virenlabor täglich mehr als 3.000 Rückmeldungen zu dem Klez-Wurm, was doppelt so viel ist wie beim bisherigen Spitzenreiter Sircam.
Mit der aktuellen Version von AntiVir bietet die H+BEDV Datentechnik einen Virenscanner an, der auch gegen Dialer-Software vorgeht. Natürlich bekämpft der Virenscanner auch Würmer, Trojaner und Viren. Für Privatanwender steht eine kostenlose Version des Programms zum Download bereit.
Seit kurzem verbreitet sich der Wurm W32.Klez.H@mm, eine besonders bösartige Abart des Wurms W32.Klez.E@mm, explosionsartig im Internet. Der Wurm geht besonders perfide zu Werk, denn er deaktiviert zahlreiche Antiviren-Programme und löscht sogar deren Virendateien. Außerdem nutzt er eine Sicherheitslücke im Internet Explorer, so dass ein Anwender die Ausführung des Wurms unter Umständen nicht bemerkt. Zu allem Überfluss versendet sich der Schädling nicht nur an alle Einträge im Outlook-Adressbuch, sondern durchforstet auch zahlreiche lokale Dateien nach E-Mail-Adressen, so dass Experten eine besonders rasante Verbreitung des Wurms erwarten.
Software, die den Internet-Zugang auf kostenpflichtige 0190-Nummern umschaltet, so genannte Internet-Dialer, können insbesondere für unerfahrene Internet-Nutzer schnell zur Kostenfalle werden. Zur Installation bedarf es nur eines unbedachten Mausklicks aus Neugier oder eines nicht ausreichend durch Sicherheits-Patches geschützten Browsers oder E-Mail-Clients. Die Entfernung aus dem System kann jedoch selbst für erfahrene PC-Nutzer zum Problem werden, wenn die Windows-Registry durch einen Dialer verändert wurde. Golem.de fragte bei einigen Herstellern von Anti-Viren-Software nach, wie sie das hauptsächlich in Deutschland akute Problem beurteilen und ob Gegenmaßnahmen geplant sind.
Im Internet treiben zwei neue Varianten des MyLife-Wurms ihr Unwesen: Der Wurm W32.Mylife.J@mm löscht nach der Aktivierung alle Daten auf Laufwerk C und kann so für enorm starke Datenverluste sorgen. Gleiches gilt für den Unhold W32.MyLife.i@MM, der alle Dateien mit einem Leerzeichen füllt und so den eigentlichen Dateiinhalt löscht, was einer Datenlöschung gleichkommt.
Symantec bietet jetzt mit Norton Internet Security und Norton System Works für Macintosh in der Version 2.0 eine Werkzeugpalette für Sicherheit und Systemwartung für das neue Betriebssystem MacOS X an.
Sophos hat seinen MailMonitor für SMTP Version 1.1 mit erweiterten Funktionen, wie Dateifilterung (Threat Reduction Features), auf den Markt gebracht. MailMonitor für SMTP erkennt, meldet und entfernt Viren in E-Mails, die über einen SMTP-(Simple-Mail-Transfer-Protocol-)Server versandt wurden. Außerdem soll der Gateway-Schutz ausführbare Windows/DOS-Dateien und Dateien aufhalten, die an extrem viele Adressen gesendet wurden, sowie Attachments, die spezielle Betreffzeilen, Dateinamen oder Dateiendungen tragen.
McAfee hat jetzt das Produkt McAfee ThreatScan vorgestellt. Die neue Software soll es Administratoren ermöglichen, Schwachstellen und Sicherheitslücken, die von Viren und Würmern ausgenutzt werden, proaktiv aufzudecken. Die Software kann zentral vom McAfee ePolicy Orchestrator, der McAfee Anti-Virus Management Konsole, aus verwaltet werden.
Dem vor rund einer Woche aufgetauchten E-Mail-Wurm 'W32.MyLife.B@mm' wurden nun gleich vier weitere gefährliche Gesellen an die Seite gestellt, die sich über das Internet stark verbreiten. Alle vier Unholde löschen zahlreiche Dateien auf der lokalen Festplatte oder versuchen, mehrere Partitionen zu formatieren.
Im Internet treibt mal wieder ein bösartiger E-Mail-Wurm sein Unwesen, der sich stark verbreitet und zudem eine bösartige Schadroutine enthält. Der Wurm "W32.MyLife.B@mm" löscht zahlreiche wichtige Dateien, wenn der Rechner zwischen 8:00 und 9:00 Uhr morgens angeschaltet ist.
E-Mails, die seit Samstag, den 16.3.2002, unter diesem Absender in Umlauf gebracht wurden, enthalten eine angebliche Viruswarnung vor einem neuen Virus namens "Sweartheart". Der Empfänger der Mail wird darin aufgefordert, sich unter einer dort angegebenen URL-Adresse eine angebliche Microsoft-Virenschutz-Software kostenlos herunterzuladen, die diesen Virus dann vernichten soll.
Der Service-Provider 1&1 Internet bietet jetzt für seine Kunden einen serverseitigen Virencheck an, der Mails bereits auf Viren prüft, bevor sie den Adressaten erreichen. Nutzer des neuen Dienstes erhalten nur noch E-Mails, die nach neuesten Kenntnissen von Antivirenherstellern desinfiziert wurden. Der Service ist aufpreispflichtig.
Hewlett-Packard erweitert sein Notebookportfolio um die HP Omnibooks 510 und XT6050. Beide Modelle sind auf die Bedürfnisse von Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen, preisbewusste Selbstständige sowie auf Berufstätige zugeschnitten, die häufig geschäftlich unterwegs sind.
Nachdem der Lebensmitteldiscounter Plus seit Montag, dem 4. März einen Athlon-XP-Komplettrechner mit nForce-414-D-Mainboard und GeForce4-420-MX-Grafikkarte für 999,- Euro anbietet, folgt am 14. März Lidl mit einem leistungsfähigeren, aber auch 300,- Euro teurerem System. Der "Targa Visionary Highend-Multimedia-PC" ist laut Prospekt unter anderem mit Athlon XP 2000+ (1,667 GHz), ASUS A7N266-D-Mainboard (nForce 415 D) und ASUS-V8170-Grafikkarte (GeForce4 MX 440, 64 MByte DDR-SDRAM, TV-Out) ausgestattet.
Dell hat zwei neue Notebooks mit Intels neuem, stromsparendem Pentium 4 Prozessor-M angekündigt: Sowohl das "Dell Inspiron 8200" als auch das "Dell Latitude C840" sind bereits verfügbar.
Symantec hat auf der diesjährigen RSA Conference im kalifornischen San Jose das Symantec Gateway Security Appliance vorgestellt. Diese kombinierte Lösung beinhaltet fünf zentrale Sicherheitsfunktionen zum Schutz vor möglichen Angriffen auf die IT-Sicherheit eines Unternehmens: eine Full-Inspection-Firewall, AntiVirus für Gateways, ein Intrusion Detection System, einen Content Filter sowie die Unterstützung von Virtual Private Networks (VPN).
Ein bösartiger Zeitgenosse verschickt seit kurzem einen gefälschten E-Mail-Newsletter von trojaner-info.de unter einem ebenfalls gefälschten Absender. An den vermeintlichen Newsletter ist eine Datei angehängt, in der ein gefährlicher Wurm namens Yarner steckt, der sich wiederum als Software-Update ausgibt. Die Öffnung des Dateianhangs löscht etliche Daten von der Festplatte. BitDefender bietet bereits ein kostenloses Tool zum Löschen des Yarner-Wurms per Download an.

Symantec bietet jetzt auch die Professional-Variante von Norton AntiVirus 2002 an, die zusätzlich zu der normalen Version auch einen Virenscanner für PalmOS und eine Dateirestaurierung enthält. Ansonsten entspricht der Leistungsumfang der Professional-Stufe dem normalen Norton AntiVirus 2002.
Wie jetzt bekannt wurde, steckt in zahlreichen Versionen von Microsoft Outlook eine fehlerhafte Interpretation der Message Header (Nachrichtenkopf) von E-Mails. So kann ein Carriage Return von MS Outlook fälschlicherweise als Carriage Return mit Line Feed verstanden werden, womit Virenscanner getäuscht und umgangen werden können. Das berichtet der niederländische Sicherheitsexperte Valentijn Sessink von Open Office, da bereits ein Wurm aufgetaucht ist, der ein ähnliches Sicherheitsloch ausnutzt.
Im Internet tauchte gestern ein neuer Wurm auf, der sich über den MSN Messenger verbreitet und dazu eine Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzt, die seit zwei Monaten bekannt ist. Seit zwei Tagen bietet Microsoft einen Patch an, um diese Sicherheitslücke zu stopfen. Allerdings scheinen viele Anwender diesen nicht installiert zu haben, weil der Wurm sich recht stark verbreitet hat.

Symantec bietet mit der Norton Internet Security 2002 Professional Edition eine gegenüber der Standardversion erweiterte Programmsammlung an. Mit dem Sicherheitspaket richtet sich Symantec vor allem an kleine Unternehmen und erfahrene Privatanwender mit Heimnetzwerken.
Wie Symantec, ein Hersteller von Anti-Viren-Software, berichtet, verbreitet sich seit kurzem ein Mail-Wurm mit der Bezeichnung W32.Whitebait@mm sehr stark, indem er sich über IRC und E-Mail versendet. Um möglichst viele Adressaten zu erreichen, durchforstet der Wurm perfiderweise zahlreiche lokale Dateien nach E-Mail-Adressen. Das Outlook-Adressbuch beachtet er dabei gar nicht und enthält auch keine Schadroutine.
Neukunden für den Internet-Zugang von 1&1 wird jetzt für drei Monate die Grundgebühr erlassen. 1&1 Internet verlangt danach für eine Minute tagsüber von 9 Uhr bis 23 Uhr 0,99 Cent und ab 23 Uhr 0,49 Cent. Nach Ablauf der drei Monate fällt eine Grundgebühr von 4,99 Euro pro Monat an.
Wie Symantec und McAfee, zwei Anbieter von Antivirensoftware, übereinstimmend berichten, verbreitet sich seit Sonntag ein Mail-Wurm namens W32.Myparty@mm besonders stark im Internet. Er versendet sich nicht nur an die Einträge im Outlook-Adressbuch, sondern durchsucht auch sämtliche Mail-Verzeichnisse nach gültigen E-Mail-Adressen. Auf NT-Systemen legt der Wurm zudem einen Trojaner ab, um einem Hacker so den Zugriff auf den Rechner zu ermöglichen.
Ein neuer E-Mail-Wurm mit großer Verbreitungsgefahr treibt laut Symantec sein Unwesen: Der W32.Klez.E@mm verbreitet sich hauptsächlich über noch nicht aktualisierte Versionen von Microsoft Outlook und Outlook Express, da diese den Schädling bei Vorschau und Ansicht der E-Mail automatisch ausführen.
T-Online bietet seinen Kunden in Deutschland ab sofort ein neues Produkt für den Internetzugang an, das eine Vollversion von Norton AntiVirus beinhaltet. Ein Vertrag zwischen dem Internetanbieter und Symantec gewährt T-Online ein Lizenzrecht für mehrere Jahre. T-Online-Kunden, die sich für das Komfortpaket entscheiden, erhalten regelmäßige kostenlose Antiviren-Updates.
Zahlreiche Hersteller von Anti-Viren-Software entdeckten einen neuen in Visual-Basic geschriebenen Wurm namens JS.Gigger.A@mm, der sich sowohl via E-Mail als auch über das IRC-Programm mIRC verbreitet. Die Schadroutine des Virus ist enorm zerstörerisch, weil er alle Dateiinhalte löscht und anschließend die Partition C beim nächsten Neustart des Rechners formatiert.
Noch bevor Microsoft die angekündigten .Net-Dienste bereitgestellt hat, trudelte in den Labors der Hersteller von Antiviren-Software der erste Schädling ein, der die Microsoft-Architektur .Net nutzt. Der Virus mit dem Namen W32.Donut hat sich allerdings kaum verbreitet, weil er nur auf der Beta 2 des .Net Framework funktioniert.
SWF/LFM-926 nennt sich das erste Virus, das in der Lage ist, Shockwave-Flash-(.SWF-)Dateien zu infizieren. Das Datenformat gilt als Quasi-Standard, um komplexe, vektorbasierte interaktive Webseiten mit integrierten Sound-, Grafik- und Animationseffekten zu erstellen.
Wieder einmal ist nach Meldungen der Antivirenhersteller ein "Weihnachtsvirus" in freier Wildbahn beobachtet worden. Der W32/Maldal.C@mm getaufte Wurm verbreitet sich via E-Mail, indem er sich automatisch an alle Adressen des Outlook-Adressbuches verschickt. Aliasnamen des Schädlings sind W32/Zacker.C und W32/Keyluc.C.
Hersteller von Antivirus-Software warnen vor einem neuen Internet-Wurm namens Gokar. Der Schädling ist eine EXE-Datei mit einer Größe von etwa 15 KByte und soll sich über E-Mails und IRC-Kanäle verbreiten. Außerdem soll er die Startseiten von infizierten Web-Servern verändern, die Microsofts Internet Information Server (IIS) nutzen.
F-Secure bringt mit "F-Secure Anti-Virus for Internet Mail 6.0" eine verbesserte Viren-Schutz-Lösung auf den Markt. Das Unternehmen will so auf die steigende Zahl neuer und unbekannter Viren reagieren, die per E-Mail einfallen.