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Dialer - Ein Fall für Anti-Viren-Software?

Hersteller sehen "hochgradig sorglose Nutzer" als Problem

Software, die den Internet-Zugang auf kostenpflichtige 0190-Nummern umschaltet, so genannte Internet-Dialer, können insbesondere für unerfahrene Internet-Nutzer schnell zur Kostenfalle werden. Zur Installation bedarf es nur eines unbedachten Mausklicks aus Neugier oder eines nicht ausreichend durch Sicherheits-Patches geschützten Browsers oder E-Mail-Clients. Die Entfernung aus dem System kann jedoch selbst für erfahrene PC-Nutzer zum Problem werden, wenn die Windows-Registry durch einen Dialer verändert wurde. Golem.de fragte bei einigen Herstellern von Anti-Viren-Software nach, wie sie das hauptsächlich in Deutschland akute Problem beurteilen und ob Gegenmaßnahmen geplant sind.

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Internet-Dialer nutzen das bekannte Abrechnungsverfahren für Dienstleistungen, die - in diesem Falle teuer - über die Telefonleitung erbracht werden. Einige Dialer bleiben selbst dann noch aktiv, wenn der Computer-Nutzer längst glaubte, sie abgeschaltet zu haben - mit der Folge, dass für einfaches Surfen mehr als 1,70 Euro pro Minute berechnet werden. Bei anderen Dialern werden für die einmalige Nutzung Beträge bis zu 900,- Euro fällig.

Einige kostenlose Anwendungen, die Dialer ausschalten können, sind bereits im Internet zu finden. Ebenso sind laut der Info-Seite Trojaner-Info.de Dialer aufgetaucht, die versuchen, eben diese "gegnerische Software" gezielt auszuschalten. Auf die Frage, ob Anti-Virus- bzw. Firewall-Produkte in Zukunft um einen Schutz vor "Dialern" erweitert werden sollen, antworteten Experten von Network Associates (McAfee), Sophos, Symantec und Trend Micro recht ähnlich.

"Grundsätzlich wäre ein Schutz vor derartiger Software an der Firewall oder via Anti-Viren-Software durchaus denkbar", so Gernot Hacker, Virenexperte bei Sophos. Er betont jedoch, dass die Erkennung sehr aufwendig ist, da die Dialer in letzter Konsequenz jedes Mal anders aussehen. "Die hierfür genutzten Dateinamen und Setuproutinen haben immer eine neue Gestalt, man kann hier kaum einen Vergleich mit Derivaten von Viren heranziehen."

Raimund Genes, Manager of European Operations bei Trend Micro, betont: "Es ist sehr schwer, bei Dialern zu unterscheiden, ob diese bewusst vom Anwender installiert wurden oder aus Profitgier von jemandem programmiert wurden, der diese dann zur wundersamen Geldvermehrung einsetzt." Er ergänzt jedoch: "Handelt es sich also um eine vorsätzliche Täuschung, zum Beispiel wird ein Programm als Spieleerweiterung ausgegeben und baut stattdessen immer eine kostenpflichtige Verbindung auf, so handelt es sich per Definition um ein trojanisches Pferd und das wird auf Kundenwunsch natürlich aufgenommen. Aber das muss immer von Fall zu Fall entschieden werden. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig für Antivirenhersteller, da einen generellen Service anzubieten."

Dialer - Ein Fall für Anti-Viren-Software? 

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Patrick 19. Nov 2004

Habe seit tagen eine dritte Lanverbindung laufen und weis nicht woher! Sie lässt sich...

sinan 21. Sep 2004

Traumteufel 28. Aug 2003

Wir Deutschen sind so salob das klingt, sind zu doof um uns zu wehren. Soooorrrrryyyy. 16...

micha 31. Jan 2003

hi, könnte etwas hilfe gebrauchen... ...bei mir hat sich ein dealer eingeschlichen. den...

terrasol 21. Apr 2002

hab noch keinen dialer kit ner anderen vorwahl,als 0190 erlebt,aber falls du dsl haben...



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