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1&1 prüft jetzt serverseitig Mails auf Viren

Anwender muss sich nicht mehr um Virenbekämpfung kümmern. Der Service-Provider 1&1 Internet bietet jetzt für seine Kunden einen serverseitigen Virencheck an, der Mails bereits auf Viren prüft, bevor sie den Adressaten erreichen. Nutzer des neuen Dienstes erhalten nur noch E-Mails, die nach neuesten Kenntnissen von Antivirenherstellern desinfiziert wurden. Der Service ist aufpreispflichtig.
/ Andreas Donath
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Möglich wird dies durch eine automatische Virenprüfung auf dem Mailserver von 1&1. Mailserver sorgen dafür, dass E-Mails im Internet versendet und empfangen werden können. Auf diesen Maschinen setzt 1&1 künftig die Symantec-Carrier-Scan-Technologie. Dieses Verfahren bietet gegenüber der herkömmlichen Prüfung mit einer Virensoftware auf dem PC zahlreiche gravierende Vorteile. Bislang wurden E-Mails mit Viren erst vom Mailserver auf den PC übertragen, um dann dort geprüft zu werden.

"Es birgt ein hohes Restrisiko, sich mit Viren verseuchte Mails auf den heimischen PC zu laden, um sie dann zu scannen" , erläuterte Andreas Gauger, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG das neue Konzept. "Als Provider mit eigener Mailserver-Technologie und direktem Draht zum Antiviren-Spezialisten Symantec können wir viel wirkungsvoller Maßnahmen gegen neue Viren ergreifen."

"85 Prozent aller Virenfälle gehen bislang auf eine verseuchte E-Mail zurück" , sagt Andreas Gauger, dessen Unternehmen täglich mehr als 4,5 Millionen E-Mails weiterleitet. "Je mehr Anwender sich für den Virenschutz auf dem Mailserver entscheiden, desto stärker lässt sich die Virengefahr zurückdrängen. Deshalb wäre es gut, wenn andere Provider unserem Beispiel folgen."

Der neue Virenschutz ist optional zu jedem 1&1-Webhosting-Paket bestellbar. Die zusätzliche Sicherheit kostet 1,99 Euro im Monat. Die Bestellung erfolgt über das Konfigurationsmenü https://config.puretec.de unter Tune-Up -> Virenschutz. Die 1&1 Gruppe gibt rund 1,9 Millionen E-Mail-Postfächer an, die sie für ihre Kunden verwaltet.


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