Die Universität Washington und Google haben einen Algorithmus entwickelt, der aus Tausenden perspektivisch unterschiedlichen Fotos eine Zeitrafferaufnahme errechnet. Dank Stabilisierung und Perspektivkorrektur wirken die Aufnahmen wie von einem festen Standpunkt aufgenommen.
Nach Kubuntu folgt mit Opensuse die nächste Desktop-Distribution, die Plasma 5 als Standard verwendet, zunächst aber nur im Rolling-Release-Zweig Tumbleweed. Das Datum der nächsten stabilen Veröffentlichung bleibt unterdessen unklar, weil das Team den Erstellungsprozess diskutiert.
Meizu verkauft sein Smartphone MX4 nun auch mit Ubuntu. Zunächst steht das Gerät für Entwickler in China bereit. Laut Canonical soll der Verkauf des nicht gerade günstigen Ubuntu-Phones aber auch bald in Europa beginnen.
Googles Cardboard ist wahrscheinlich die unscheinbarste aller VR-Brillen - und die günstigste. Ein Jahr nach dem Start haben wir uns angeguckt, was für Apps es inzwischen dafür gibt.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat der Trägerrakete Falcon 9 die zweithöchste Sicherheitszertifizierung erteilt. Damit darf das Raumfahrtunternehmen SpaceX fast alle Nutzlasten der Nasa ins All transportieren.
Qualcomm will seinen Anteil am Internet of Things. Dafür wird nicht nur neue Hardware entwickelt, sondern auch umfassende APIs. Bastler könnte eine neue, leistungsfähige Entwicklerplatine interessieren, Musikfans sollten künftig auf das Allplay-Feature achten.
Einen Panzer ohne Besatzung will offenbar die russische Armee bauen. Der Armata T-14 soll zunächst ferngesteuert fahren und später vielleicht ganz autonom. Das soll die Besatzung schonen - könnte aber die Einsatzhemmschwelle senken.
Drohnen mit mehr als vier Rotoren sind zwar nichts Neues mehr, aber die LVL 1 soll über Kickstarter günstiger als viele gewöhnliche Quadcopter sein. Die Flugzeit soll bei bis zu 20 Minuten liegen. Auf eine kardanische Kameraaufhängung zum Ausgleich von ruppigen Flugmanövern kann verzichtet werden.
Das Kabelgewirr zum Aufladen von Smartphones im Auto soll ein Ende haben. Das ist das Ziel der Initiative Open Dots, die ein kabelloses Ladesystem als offene Plattform propagiert. Zwölf Automodelle von fünf Herstellern wollen sich bisher an dem System beteiligen. Die Basistechnik ist 87 Jahre alt.
Googles autonome Autos sollen ab Sommer 2015 auch auf den normalen Straßen im kalifornischen Mountain View fahren. Fahrer, die notfalls eingreifen könnten, sind zwar noch an Bord, sollen in der Regel jedoch nur Passagiere sein.
In Folge des Rechtsstreits Arduino vs. Arduino hat die Gründergruppe nun einen zweiten Markennamen ins Leben gerufen. Außerdem gibt es neue Hardware von neuen offiziellen Herstellern - aber auch vom alten.
Die Programmiersprache Rust will mehr Sicherheit bei der Speicherverwaltung bieten, sie soll jedoch trotzdem eine ähnliche Performance wie C oder C++ erreichen. Jetzt wurde die Version 1.0 veröffentlicht, die erstmals eine stabile Syntax bietet.
Microsofts Hyperlapse berechnet jetzt auch auf Android- und Windows-Phone-Smartphones über Software-Algorithmen ein möglichst ruckelfreies Video mit unterschiedlichen Zeitraffer-Geschwindigkeiten. Wir haben die App ausprobiert und den Weg in die Golem.de-Redaktion entwackelt und beschleunigt.
Eine Taxi-Zentrale hat billiges Taxifahren mit einer einstweiligen Verfügung untersagen lassen. Mytaxi hatte 50 Prozent auf den Fahrpreis erlassen, um sein mobiles Zahlungssystem zu bewerben.
In Europa sind die ersten 4K-Fernsehgeräte von Panasonic mit dem freien Firefox OS als Betriebssystem erhältlich. In den kommenden Monaten sollen weitere Märkte folgen. Mozilla zeigt sich sehr erfreut über die Kooperation.
Das technische Leitungsgremium von Io.js hat beschlossen, der unabhängigen Node Foundation beizutreten. Als Grundlage für eine künftige Veröffentlichung wird wahrscheinlich ein Konvergenz-Repository genutzt, das beide Quellcodebasen zu einem neuen Node.js vereint.
Der RFC-Standard zu HTTP/2 ist von der IETF offiziell veröffentlicht worden. Die Protokollversion ist damit unveränderlich und kann künftig nur durch einen neuen Standard revidiert werden.
Die Programmiersprache Wolfram - auch Mathematica genannt - kann jetzt Bildinhalte erkennen: Über ein Web-Interface demonstriert Stephen Wolfram die Fähigkeiten des Algorithmus. Stellenweise sind die Ergebnisse noch recht ungenau - aber auf eine durchaus logische Art.
Intel schickt mehr Daten pro Sekunde durch Glasfasern, IBM hingegen bietet die höhere Reichweite. Die neuen Transceiver-Chips mit Silicon Photonics sind zudem deutlich günstiger in der Herstellung.
Die Raspberry Pi Foundation hat die Preise für die Version B+ von 35 auf 25 US-Dollar gesenkt. Bisher kostete der kleine Rechner mit einer CPU so viel wie das Raspberry Pi 2 mit vier Kernen.
Europäische Mobilfunkbetreiber haben einen Adblocker in ihren Rechenzentren installiert, um Onlinewerbung von Google und anderen zu blockieren. Die Technik wurde von dem Startup Shine entwickelt.
Dass Drohnen mit Linux-Betriebssystemen arbeiten, ist nichts Ungewöhnliches - doch auf dem Erle-Copter läuft Snappy Ubuntu Core, wodurch Anwendungen wie ein Autopilot bequem über einen App-Store installiert werden können.
Update Ein Fehler im Diskettentreiber von QEMU kann in verschiedenen Virtualisierungslösungen zu einer Sicherheitslücke führen. Sie lässt sich selbst dann ausnutzen, wenn überhaupt kein virtuelles Diskettenlaufwerk genutzt wird.
Jetzt können auch deutsche Erfinder, Entwickler und Startups den Schwarm um finanzielle Unterstützung für ihre Projekte auf Kickstarter bitten. Golem.de hat sich umgesehen und stellt originelle, interessante und schräge Kampagnen vor.
Synologys neue Version des Disk Station Managers bringt einige kleine neue Funktionen. Interessant ist vor allem der Einbau von ALB. Jetzt können auch Besitzer einer Synology-NAS schnelle Netzwerkverbindungen aufbauen, ohne den Switch konfigurieren zu müssen.
HTTP soll ausgemustert, Android sicherer werden, und es soll ein PGP-Plugin für Gmail geben: Google verstärkt seinen Einsatz im Bereich IT-Sicherheit enorm. Wir haben mit Googles IT-Sicherheitsexperten Stephan Somogyi darüber gesprochen.
Foxconn steigt bei Cyanogen ein: Mit dem taiwanischen Hersteller von Smartphones und Tablets hat das Softwareunternehmen einen weiteren großen Partner gewonnen. Inwieweit sich die Partnerschaft auf die Verbreitung von Cyanogen OS auswirkt, bleibt abzuwarten.
Das umstrittene Web-DRM wird nun auch vom Firefox-Browser unterstützt, steht aber noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Außerdem wird endlich ein eigener Tab für die Einstellungen genutzt, was den Browser konsistenter macht. Das Team hat zudem weiter an WebRTC gearbeitet.
Chill Hub ist ein Kühlschrank mit USB-Anschlüssen und einem WLAN-Modul. Gesteuert wird das Gerät von GE mit einer speziellen Erweiterungsplatine sowie einem Raspberry Pi 2, auf dem Snappy Ubuntu Core läuft.
Der Ersatz für die bisherige Paketverwaltung Yum - DNF - ist in einer stabilen Version erschienen. Der Veröffentlichung mit dem kommenden Fedora 22 in wenigen Wochen steht damit nichts mehr entgegen.
Kleiner als die meisten Mikrochips: Ein per holographischer Lithographie hergestellter Akku könnte künftig die Sensoren in Wearables oder medizinischen Geräten versorgen.
Ein Raumschiff, das so schnittig ist wie ein italienischer Edelsportwagen: Was anderes war kaum zu erwarten, wenn Ferraris Chefdesigner ein Raumfahrzeug entwirft. Nur die Farbe stimmt nicht.
Forscher des MIT und von Google haben eine Möglichkeit entdeckt, Spiegelungen auf Fensterscheiben aus Fotografien zu entfernen. Dabei nutzen sie die Tatsache, dass Reflexionen auf Fenstern meist doppelt dargestellt werden.
Update Hast du Töne? Zumindest auf den aktuellen Versionen des Ultrabooks XPS 13 von Dell erklingen sie jetzt auch unter Linux. Wir haben uns ein Testgerät angesehen, das Dell offiziell mit Ubuntu ausliefert.
Verkehrte Welt auf dem Mars: Der Himmel erscheint am Ende des Tags in Blau, dafür ist er tagsüber rot. Der Marsrover Curiosity hat erstmals das Abendblau auf dem Nachbarplaneten in Farbe fotografiert.
Mit einem der kommenden Updates will Crytek eine OpenGL-Implementierung und die Linux-Unterstützung zur Cryengine hinzufügen. Dann könnten schnell einige Spiele für das freie Betriebssystem folgen. Offizielle Planungen dazu gibt es seit über einem Jahr.
Sie sollen über fremde Himmelskörper hüpfen, kriechen, rollen - oder wie ein Aal in einen Ozean unter kilometerdickes Eis abtauchen. Die Nasa fördert 15 Projekte, die neue, skurrile Roboter für die Raumfahrt entwickeln.
Mit der Retrokamera OM-D E-M5 Mark II will Olympus bis zu 40 Megapixel aufnehmen, obwohl der Sensor nur 16 Millionen Bildpunkte hat. Spitzenleistungen werden auch dem Bildstabilisator und dem Autofokus nachgesagt. Wir haben uns das Gerät im Langzeittest angesehen.
Nicht nur Samsung, auch der Netzwerkausrüster Ericsson streitet sich mit Apple über die Nutzung von Patenten. Nun sind bestehende Klagen auf weitere Länder ausgedehnt worden.
Bislang hat Google seine Datenbank Bigtable nur intern genutzt. Jetzt lässt sich Bigtable auch als Cloud-Dienst verwenden. Zuvor hatte Google seine Programmierschnittstelle zur Datenanalyse Cloud Dataflow für alle freigegeben.
Seit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.10 berichten Anwender immer wieder von wackeligen Netzwerkverbindungen. Offenbar sind die Probleme dem Wechsel auf Discoveryd geschuldet - und bestehen weiterhin.
Server- und Cloud-Installationen von Ubuntu könnten künftig auf Networkd setzen, das als Teil des Systemd-Projekts entwickelt wird. Ubuntu würde bei der Abkehr von den bisherigen Skripten der Entwicklung kommerzieller Distributionen folgen.
Bei Microsofts Surface 3 passt fast alles: Display, Prozessor, Speicher, Eingabegeräte und vollwertiges Windows. Einzig der Lademechanismus und der Preis des Tablets haben es in sich - auch ohne teures Zubehör.
Das Buch ins Café bekommen: Amazons Lieferdrohnen sollen laut einem Patentantrag künftig Kunden die Ware auch an deren aktuellen Standort bringen. Die Drohnen sollen sich zudem gegenseitig über alles Mögliche informieren.
Ähnliche Eigenschaften wie das Beaglebone Black, aber günstiger: Die Platine mit dem Namen Chip kostet nur 9 US-Dollar und kann zu einem Handheld umgebaut werden. Problematisch sind die Versandkosten und das für den Betrieb notwendige Zubehör.
In der Blog-Software Wordpress ist erneut eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke gefunden worden. Ursache ist eine Beispieldatei eines Icon-Sets. Betroffen sind das Default-Theme Twenty Fifteen und das Jetpack-Plugin.
Die Fabrik der Zukunft soll mit der heutigen wenig gemein haben: Das Werkstück verlangt nach Aktion, Maschinen kommunizieren miteinander, aus dem Arbeiter wird ein Augmented Operator. Ein Teil der Technik steht bereits zur Verfügung. Um die Industrie 4.0 umzusetzen, braucht es aber noch einige Arbeit.