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Selbst große Unternehmen wie Splunk bewarben sich im Betahaus als Startup.
Selbst große Unternehmen wie Splunk bewarben sich im Betahaus als Startup. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

DB Pitch: Bahn modernisiert sich mit Sensor-, Lampen- und AR-Startups

Selbst große Unternehmen wie Splunk bewarben sich im Betahaus als Startup.
Selbst große Unternehmen wie Splunk bewarben sich im Betahaus als Startup. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der erste DB Pitch im Berliner Betahaus ist vorbei: Vier Startups wurden für die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn ausgewählt und bekommen finanzielle und räumliche Unterstützung. Außerdem können sie auf Daten der Deutschen Bahn zugreifen.

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Die ersten vier Startups für die Modernisierung der Deutschen Bahn sind ausgewählt worden. Mit ihnen will das Eisenbahnunternehmen frische Ideen ins Haus bringen. Die nächsten drei Monate gibt es für jedes Startup 25.000 Euro und Büroräume. Zudem erhalten sie Zugriff auf die relevanten Daten des Unternehmens, um ihre Projekte durchzuführen. Die Deutsche Bahn unterstützt die Startups vor Ort. Bewährt sich die Zusammenarbeit, wird diese zudem fortgesetzt.

Zunächst passiert das im Berliner Betahaus, da die Räumlichkeiten im S-Bahnhof Jannowitzbrücke noch nicht fertiggestellt sind. Erst die nächste Runde des DB Pitch im Herbst 2015 wird voraussichtlich in die S-Bahn-Bögen einziehen.

Die Gewinner des ersten Startup-Wettbewerbs wurden aus insgesamt 120 Bewerbern ausgesucht, von denen sich elf noch einmal in einem DB Pitch beweisen müssen. Die nun unterstützten Projekte sind sehr unterschiedlich und zum Teil auch nicht mehr unbedingt neue Unternehmungen. Einer der Bewerber, die sich im Betahaus als förderwürdiges Startup präsentierten, war etwa das Unternehmen Splunk, das immerhin 9.000 Kunden weltweit zählt. Gewonnen hat Splunk aber nicht. Das Unternehmen Konux, das als eines von vier Startups gewonnen hat, ist allerdings auch kein Neuling. Bereits seit März 2014 existiert es als Firma. Mit der eigenen Sensortechnik will Konux den Zustand der Schieneninfrastruktur in Echtzeit überwachen und eine präventive Instandhaltung ermöglichen.

In den Sensorbereich gehört auch das Startup Senvisys. Die Forscher wollen ihre Lauschtechnik in der Praxis an der Infrastruktur der Deutschen Bahn ausprobieren. Dabei messen sie an den Schienen Schwingungen, um herannahende Züge, aber auch Personen oder Tiere im Gleis zu erkennen. Selbst herabfallende Baumstämme sollen so erkannt werden. Bisherige Sicherheitssysteme sollen mit Senvisys kostengünstig ersetzt werden.

Die beiden anderen Startups, Swocket und Inabe, sind eher bahnhofszentrierte Projekte. Swocket will mit Alumia eine intelligente Beleuchtungssteuerung in Bahnhöfe integrieren, um Energie und Kosten zu sparen. Inabe arbeitet an einer Indoor-Navigation mit Hilfe einer Augmented-Reality-Lösung, die Richtungspfeile etwa in Smartphone-Displays einblendet.


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