Eine indische Erfinderin hat eine kleine Maschine gebaut, um Ruß aus der Luft zu extrahieren und daraus Tinte für einen Tintenstrahldrucker zu gewinnen.
In den USA häufen sich die Fälle, bei denen mit Drohnen versucht wird, Gefängnismauern zu überwinden und verbotene Gegenstände einzuschmuggeln. Nun fordert das Federal Bureau of Prisons eine wirksame Abwehr gegen die Flugkörper.
Der Autozulieferer Continental hat zusammen mit anderen Unternehmen eine Technik entwickelt, mit der sich Autos untereinander mit Informationen versorgen können. Vorausfahrende Fahrzeuge agieren dabei als Sensoren für den nachfolgenden Verkehr. Das kann für autonomes Fahren hilfreich sein.
Der Systemd-Maintainer Lennart Poettering hat auf einer Entwickler-Konferenz bekräftigt, dass Kdbus weiterhin gebraucht werde und "nicht tot" sei. Die Implementierung im Kernel und Userspace werde allerdings umgebaut. Wie lange das dauert, sei noch nicht absehbar.
Viele aktuelle Mittelklasse-Smartphones verwenden neu entwickelte Mittelklasse-SoCs - auf die Idee, einfach einen der Topprozessoren des Jahres 2014 zu verwenden, sind bisher noch nicht viele Hersteller gekommen. Oneplus hat es jetzt gemacht. Ob das Konzept aufgeht, zeigen das ZUK Z1 und das Oneplus X im Test.
Der Windows-Hersteller Microsoft und der erfolgreichste Linux-Distributor Red Hat haben eine sehr weitgehende Kooperation vereinbart. So laufen das Enterprise-Linux und die Java-Middleware von Red Hat künftig auf Azure. Beide Unternehmen wollen auch an .Net arbeiten.
Der erste Prototyp des modularen Smartphones Puzzle Phone wurde bereits Ende 2014 vorgestellt, jetzt sammeln die Macher per Crowdfunding Geld für die Produktion der ersten Geräte. Ausgeliefert werden sollen diese im Herbst 2016 - später als ursprünglich geplant.
Steve Jobs soll schon 2008 die Idee gehabt haben, ein Auto zu bauen. Das verriet der ehemalige Apple-Mitarbeiter Tony Fadell, mit dem Jobs über die Ausgestaltung eines solchen Fahrzeugs sprach, in einem Interview. Damals fehlte es Apple aber an Ressourcen.
Mit Leap will Opensuse aktuelle Software für Nutzer mit der stabilen Basis von Suses Enterprise-Distribution vereinen. Die nun verfügbare Version 42.1 bringt aktuelle Desktops und GUI-Software, die Administrationswerkzeuge sind jedoch dieselben wie in der kommerziellen Distribution.
Ein kleiner schwarzer Kasten aus Berlin soll freies Radio in Krisengebiete wie Syrien bringen. Im kommenden Jahr sollen die Baupläne für den robusten Radiosender auf Basis eines Raspberry Pi veröffentlicht werden - Bastler können also gespannt sein. Golem.de hat sich das Gerät angeschaut.
UpdateIMHO Die Gratislizenz der VG Media für Google steht offenbar auf der Kippe. Doch die Verlage verhalten sich im Streit über das Leistungsschutzrecht so konspirativ wie die Regierung in Sachen BND.
Ein Forscher des MIT hat ein einfach zu implementierendes Antikollisionssystem für Drohnen entwickelt, das sogar Äste von Bäumen erkennt, um ihnen auszuweichen. Die Drohne fliegt mit 50 km/h. Künftig werden solche Systeme wichtig, denn immer mehr Drohnen bevölkern den Himmel.
So weit die Füße tragen: Ein chinesischer Roboter ist neuer Weltrekordhalter im Gehen. Er hat den Rekord eines US-Roboters eingestellt und hält nun den Distanzrekord.
Apple hat eine Tastatur patentiert, die ohne Schalter auskommt. Stattdessen ist in jeder Taste ein kleines Force-Touch-Panel, das die Druckstärke erkennt. Ein Aktor sorgt beim Drücken dafür, dass der Nutzer ein haptisches Feedback erhält. So sollen flachere Macbooks möglich werden.
Ähnlich wie Server-Apps in Containern sollen künftig auch Desktop-Anwendungen unter Linux gebündelt werden können. Das nun veröffentlichte Fedora 23 testet diese Funktion, zudem bietet die Distribution einfache Firmware-Updates und verbessert die Sicherheit des Systems deutlich.
Der private Modus in Firefox 42 enthält einen Trackingschutz, der laut Firefox-Chef Mark Mayo "alles blocken" soll, was Nutzer verfolgen kann. Die neue Browser-Version vereinfacht den Umgang mit Passwörtern, kann Tabs stumm schalten und bietet einen halb-offiziellen 64-Bit-Build für Windows.
Lass es dir doch vom Roboter bringen: Das Startup Starship Technologies hat einen Roboter entwickelt, der Waren ausliefern soll: Anders als die Lieferroboter von Amazon oder Google wird dieser jedoch auf dem Boden unterwegs sein.
Über den Dienst Pagefair sollen Websitebetreiber die Adblocker-Rate messen und unaufdringliche Werbung ausspielen. Was passiert, wenn solche Dienste selbst gehackt werden, mussten zahlreiche Nutzer nun erleben.
Die neue Android-Version 6.0 alias Marshmallow bekommt nach einem Monat ihre erste Sicherheitsaktualisierung. Grund sind insgesamt sieben Bedrohungen, von denen Google zwei als kritisch einstuft.
Mit Indoor Survey hat Apple eine iOS-App im App Store veröffentlicht, mit der offenbar eine Innenraumpositionsbestimmung möglich ist. Die Software ist noch nicht freigeschaltet und erlaubt die Ortung über die Ortsbestimmung per WLAN und Bluetooth.
Manifold heißt der Kompaktrechner, der an Bord einer DJI-Drohne in den Himmel starten soll. Das chinesische Unternehmen will damit in den Profisektor vorstoßen und seine Drohnen für Kartografie, Datenanalyse und Bilderkennung fit machen.
Apple-Entwickler können künftig den Quellcode verschiedener sicherheitsrelevanter Komponenten von iOS und OS X überprüfen. Das Security-Framework und die Common-Crypto-Bibliothek stehen unter Open-Source-Lizenz. Eine weitere Komponente kann jedoch nur angesehen werden.
Zur Aufklärung, zum Transport und als Hobbyobjekt: Drohnen sind dabei, den Alltag zu verändern. Doch so vielfältig die Anwendung, so unterschiedlich sind auch die Betriebssysteme. Dabei würde eine vernetzte und offene Plattform für alle Geräte einiges erleichtern.
Reaction Engines erhält Geld für die Entwicklung des Überschalltriebwerks Sabre: Das Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen BAE Systems investiert in das Luft- und Raumfahrtunternehmen. Die britische Regierung hat Fördergelder zugesagt.
Der alte native Treiber für das Dateisystem Ext3 steht nicht mehr in Linux 4.3 bereit, dafür haben die Entwickler den emulierten 16-Bit-Modus behalten. Zudem unterstützen die Grafiktreiber von Intel und AMD die jeweils aktuelle Hardware-Generation der Hersteller, wenn auch teils mit Abstrichen.
Der Nissan Leaf ist ein kleines Elektroauto, das nun erstmals in einer hochautomatisiert fahrenden Version auf Japans Straßen getestet wird. Dabei fährt der Prototyp nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Landstraßen und in der Stadt. 2016 soll eine einfache Autopilotfunktion in Serie gehen.
Zu Halloween hat Googles Autoteam seine Fahrzeuge mit Blick auf die Sicherheit von Kindern trainiert - auch wenn diese kostümiert auf der Straße unterwegs sind. Die Software für die Bilderkennung soll in der Nähe von Kindern besonders vorsichtig agieren.
Die Lenovo-Tochter ZUK hat die internationale Version seines Smartphones Z1 für Europa vorgestellt: Für 285 Euro bekommen Käufer unter anderem einen Snapdragon-801-Prozessor, 64 GByte Speicher, Cyanogen OS, eine 13-Megapixel-Kamera sowie schnelle Datenübertragungen per verdrehsicherem USB-3.0-Stecker.
Der Verpflichtungstext für den Vectoring-Ausbau, wodurch laut Telekom knapp 80 Prozent der Haushalte 100 MBit/s bekommen, liegt jetzt vor. Die Bundesnetzagentur arbeitet "mit Hochdruck an einem Entscheidungsentwurf".
Eine Lücke im Xen-Hypervisor erlaubt einem Gastsystem, die Kontrolle über das komplette Host-System zu übernehmen. Hierfür wird die Speicherverwaltung ausgetrickst. Die Entwickler der Qubes-Distribution üben heftige Kritik an Xen.
Diese Aida ist keine Oper: Am 24. November 2021 wollen Esa und Nasa eine Mission starten, um die Abwehr einer Kollision eines Asteroiden mit der Erde zu testen.
Private Drohnen sollen in Zukunft wie Flugzeuge registriert werden. Das fordern Abgeordnete des EU-Parlaments und wollen so eine Rückverfolgbarkeit der Flugkörper ermöglichen. Eine Entschließung dazu wurde bereits angenommen.
URLs verraten einem kundigen Nutzer oft mehr, als viele glauben. Jetzt hat ein Forscher herausgefunden, dass Google-Nutzer unter bestimmten Umständen unabsichtlich frühere Suchbegriffe weitergeben.
Update Laut einem Zwischenstand zu der GPL-Klage gegen VMware bezweifelt das Unternehmen die Rechtmäßigkeit der Anschuldigungen durch Kernel-Hacker Christoph Hellwig, da sein Urheberrecht nicht betroffen sei. Hellwig gehört zu den produktivsten Linux-Entwicklern überhaupt.
Für eine Beteiligung am Umsatz will die Telekom Spezialdienste von Startups privilegieren. Möglich werde dies durch die Verordnung der Europäischen Union zur Netzneutralität, freut sich der Konzernchef. Das Modell hatte sein Pressesprecher schon im März vorformuliert.
Die Rat Pro X von Mad Catz ist die bisher modularste und mit Abstand teuerste Spieler-Maus: Fast alle Bauteile inklusive der Gleit-Füßchen und des Sensors sind austauschbar. Mit dem ziemlich innovativen Scrollrad hingegen verbindet uns eine besondere Hassliebe.
Symantec hatte im September mehrere Tausend unberechtigte TLS-Zertifikate ausgestellt, verschweigt aber zunächst das Ausmaß des Vorfalls. Google zeigt dafür wenig Verständnis und stellt einige Bedingungen für den Verbleib der Symantec-Rootzertifikate im Chrome-Browser.
Toyota stellt auf der Tokyo Motor Show einen kleinen Roboter namens Kirobo Mini vor, der in den Getränkehalter des Autos passt und den Fahrer mit Tipps und emotionaler Unterstützung umsorgen soll.
Wissenschaftler aus der Schweiz haben ein System entwickelt, um Terahertzlicht sichtbar zu machen. Sie setzen dafür einen herkömmlichen CCD-Sensor ein.
Der Mercedes Vision Tokyo könnte so in einer Garage im Film Tron stehen. Das autonom fahrende Brennstoffzellenauto bietet Platz für fünf Passagiere, die es sich während der Fahrt auf einer Couch gemütlich machen können. Bei Bedarf kann sich der Fahrer an einen ausklappbaren Sitz samt Lenkrad setzen.
Mitsubishi will mit Projektoren das Fahren sicherer machen. Das System soll Symbole auf den Asphalt projizieren. Das soll anderen Verkehrsteilnehmern anzeigen, wohin sich das Auto bewegen wird.
Ein in Berlin gebautes Auto ist im automatisierten Betrieb durch Mexiko gefahren. Den Initiatoren reicht das noch nicht: Sie planen schon die nächste Tour.
Mit dem sogenannten Shadow DOM lassen sich Teile von Webseiten voreinander verstecken, damit sich diese nicht beeinflussen können. Dieser wichtige Teil der Web Components ist jetzt auch in Webkit verfügbar und damit später auch in Safari.
Wie erwartet hat das EU-Parlament für Schlupflöcher zur Umgehung der Netzneutralität gestimmt. Trotz vieler Appelle aus der Netzgemeinde fanden Änderungsvorschläge keine Mehrheit.
Wieder gibt es manipulierte Software bei VW - doch dieses Mal ist der Konzern nicht selbst verantwortlich. Hackern ist es offensichtlich gelungen, die Steuersoftware eines Audi TT so zu manipulieren, dass der Airbag ohne Wissen der Nutzer abgeschaltet werden kann.