Abo
  • Services:
Anzeige
Angreifer können die Update-Nachrichten verändern - und Code auf dem Rechner ausführen.
Angreifer können die Update-Nachrichten verändern - und Code auf dem Rechner ausführen. (Bild: Radek)

Sparkle-Installer: Gatekeeper-Sicherung für Macs lässt sich umgehen

Angreifer können die Update-Nachrichten verändern - und Code auf dem Rechner ausführen.
Angreifer können die Update-Nachrichten verändern - und Code auf dem Rechner ausführen. (Bild: Radek)

Viele App-Entwickler für Mac nutzen das Sparkle-Framwork für praktische Auto-Updates - und machen damit zahlreiche Mac-Programme angreifbar. Betroffen sind nicht nur VLC und uTorrent.

Zahlreiche Programme für Mac-Nutzer sind für Man-in-the-Middle-Angriffe verwundbar, wenn diese den Sparkle-Updater verwenden. Das schreibt der Sicherheitsforscher Radek, zu dem leider kein Vorname bekannt ist, in seinem Blog. Betroffen sind zahlreiche Programme, die eine Sparkle-Version vor 1.13.1 verwenden und bei denen die Entwickler keine Kommunikation über HTTPS implementiert haben.

Anzeige

Das Sparkle-Framework kann von Entwicklern genutzt werden, um automatische Update-Routinen in ihre Programme einzubauen. Zahlreiche Programme, die nicht über den Mac-App-Store verfügbar sind, setzen Sparkle ein. Das quelloffene Programm steht unter der MIT-Lizenz.

  • Eine manipulierte Webview-Komponente im Installer (Bild: Radek)
  • Die präparierte .terminal-Datei (Bild: Radek)
  • Mit einer manipulierten XML-Antwort lässt sich der Speicherverbrauch von Apps manipulieren. (Bild: Radek)
Eine manipulierte Webview-Komponente im Installer (Bild: Radek)

Im aktuellen Fall sind unter anderem VLC, uTorrent in der Version 1.8.7, Sketch 3.5.1, Camtasia 2, Version 2.10.4 und Duetdisplay 1.5.2.4 betroffen. Die Liste ist nicht abschließend und könnte zahlreiche weitere Programme umfassen. VLC hat mittlerweile ein Update veröffentlicht.

Das Problem tritt auf, wenn Entwickler darauf verzichten, für das Herunterladen der Updates und die Verteilung der Update-Informationen HTTPS zu verwenden - was ohnehin problematisch ist. Ein Angreifer im gleichen Netzwerk wie der verwundbare Rechner kann die Kommunikation zwischen dem Nutzer und dem Appcast-Server abgreifen und manipulieren. Appcast ist ein RSS-Dienst, der Informationen über verfügbare Updates, Versionsnummern und Release Notes an die Nutzer verteilt.

Appcast nutzt XML, um die Informationen an die Nutzer zu schicken. Der übermittelte Code ist reines HTML, das dann im Installer als Webview-Komponente angezeigt wird. Ein Angreifer kann durch das Abfangen der Nachricht also HTML und Javascript-Code in die Webview-Komponente einfügen und auf dem Rechner der Nutzer anzeigen.

Dieser Angriff vermag also zunächst keinen konkreten Schaden anzurichten - doch ein Angreifer könnte das System dazu bringen, den Standardbrowser aufzurufen, um dort gängige Exploit-Kits über manipulierte Webseiten aufzuspielen. Doch nicht immer sind Exploits verfügbar - ein Angriff ist trotzdem möglich.

Angreifer können auch Code ausführen 

eye home zur Startseite
/mecki78 11. Feb 2016

Hier wird ein Bug in WebKit zusammen mit mehreren Bugs in OS X ausgenutzt um eine Datei...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AVS GmbH Datamanagement & Customer Care, Bayreuth
  2. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  3. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  4. über Hays AG, Rhein-Main-Gebiet


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  2. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  2. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  3. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  4. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  5. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  6. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  7. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  8. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  9. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  10. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Was für Hardware war das ?

    George99 | 21:51

  2. Re: LTI = Lifetime Insurance

    Sharra | 21:50

  3. Re: an Golem: Videos bitte wieder download-bar...

    Tigtor | 21:49

  4. Re: Frequenzvermüllung

    Sicaine | 21:43

  5. Re: macht Tesla nicht übermäßig viel Miese mit...

    Stefan99 | 21:42


  1. 18:45

  2. 16:35

  3. 16:20

  4. 16:00

  5. 15:37

  6. 15:01

  7. 13:34

  8. 13:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel