BSD: Lumina Desktop rüstet sich für FreeBSD 11.0
Lumina 0.8.8 beseitigt Fehler sowie einige Inkonsistenzen in der Oberfläche und erweitert an einigen Stellen die Funktionen. Darüber hinaus ist Lumina nun auch für NetBSD direkt nutzbar. Das erklärte Chefentwickler Ken Moore in der Release Note(öffnet im neuen Fenster) . Die Entwicklung eines eigenen Fenstermanagers(öffnet im neuen Fenster) , der den jetzt verwendeten Fluxbox(öffnet im neuen Fenster) ersetzen soll, macht gute Fortschritte, hängt aber etwas hinter dem Zeitplan zurück.
Die RPM-Spezifikation für Fedora und CentOS wurde angepasst, so dass Pakete für Fedora und CentOS 7 für 32- und 64-Bit aus der gleichen Spezifikation gebaut werden können und der von Fedora vorgegebenen Paketstruktur entsprechen. ZFS-Snapshots können außer aus einer Zeitleiste nun auch per Namen ausgewählt werden. Das Startmenü bietet drei Ansichten. Neben der alphabetischen Sortierung ohne Kategorien gibt es eine teilkategoriserte Ansicht sowie volle Kategorisierung. Weitere Änderungen sind der Release Note zu entnehmen.
Lumina Desktop ist eine auf dem Qt-Framework, derzeit auf Qt5, basierende Desktopumgebung, die ursprünglich für PC-BSD und FreeBSD entwickelt wurde und unter einer BSD-Lizenz(öffnet im neuen Fenster) steht. Mittlerweile ist der leichte Desktop für Linux-Distributionen(öffnet im neuen Fenster) wie Arch Linux, Debian, Ubuntu, Fedora, Manjaro und PCLinuxOS über zusätzliche Repositories verfügbar. Lumina, das weniger Abhängigkeiten als die meisten Desktopumgebungen mitbringt, soll sparsam und schnell und dabei einfach zu konfigurieren sein und in den verschiedensten Umgebungen funktionieren. Auch für Multi-Monitor-Umgebungen ist der Desktop geeignet. Der Quellcode des Projekts steht auf GitHub(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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