Opensuse: Konfigurationstool Yast ist grundlegend überarbeitet worden
Als erstes fallen die Änderungen am Dialog zum Anlegen von lokalen Usern(öffnet im neuen Fenster) während der Installation auf. Anwender hatten seit Langem Unzulänglichkleiten in diesem wichtigen Dialog moniert. Das betraf sowohl die teils fehlende Übersichtlichkeit, wenn Anwender den Dialog zum ersten Mal durchlaufen, als auch fehlende Optionen. Nun wurde der Dialog entzerrt und logischer gegliedert auf mehr Seiten verteilt als bisher. Das alte und das neue Konzept werden auf Github(öffnet im neuen Fenster) einander gegenübergestellt.
Der User-Dialog bietet bei der Verschlüsselung der Installation die Option, aus mehreren Verschlüsselungsverfahren auszuwählen. Die Nutzer von Opensuses Rolling-Release-Variante Tumbleweed sind nun aufgerufen zu entscheiden, welche Crypto-Verfahren künftig angeboten werden sollen.
Festplatten, Partitionen und Volumes
Besonderes Augenmerk lag bei der Überarbeitung auf der Ebene, die mit dem Anlegen, Erkennen und Einbinden von Festplatten, Partitionen und Volumes befasst ist. Hier ging es vor allem darum, die Erkennung bei komplex bestückten Festplatten mit mehreren bereits vorhandenen Installationen verschiedener Betriebssysteme robuster zu gestalten. Als Ergebnis soll der Anwender klare Anweisungen erhalten, welche Schritte vonnöten sind, um Opensuse zu installieren. Hierzu wurde die Linux-Storage-Management-Bibliothek libstorage(öffnet im neuen Fenster) stark überarbeitet.
Weniger Fehler
Außerdem wurden viele Fehler beseitigt. So stürzte Yast während der Installation ab, wenn beim Download eines Moduls, das eine EULA bedingte, ein Fehler auftrat. Zeit wurde auch in das Aufräumen von Abhängigkeiten bei Systemd-System-Units mit Bezug auf Yast investiert.
Das Resultat von drei Wochen intensiver Arbeit an Yast sind jetzt in einen neuen Snapshot von Tumbleweed eingeflossen.
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