Abo
  • Services:

Bundesverkehrsministerium: 15.000 neue Ladesäulen für Elektroautos geplant

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will 15.000 neue Ladesäulen für Elektroautos in Deutschland aufstellen lassen. Diese sollen etwa an Einkaufszentren und Baumärkten privat betrieben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ladesäule für Elektroautos in Berlin
Ladesäule für Elektroautos in Berlin (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Trotz der geringen Zulassungszahlen von Elektroautos will der Verkehrsminister diese Antriebstechnik weiter voranbringen. Dobrindt sagte der Bild am Sonntag, er wolle 15.000 neue Ladesäulen in Deutschland aufstellen - nicht nur an Autobahnraststätten, sondern auch vor Einkaufszentren und Baumärkten.

Stellenmarkt
  1. CCV Deutschland GmbH, Moers
  2. Hays AG, Aschaffenburg

Dies koste etwa 300 Millionen Euro, rechnete der Minister, der von 10.000 Euro für eine normale Ladesäule und 35.000 Euro für eine Schnell-Ladesäule ausgeht. An den normalen Säulen soll ein Elektroauto in mehreren Stunden aufgeladen werden, während Schnell-Ladesäulen das im Schnitt in 20 Minuten erledigen sollen. Betrieben werden sollen die Ladesäulen nicht vom Staat, sondern von privaten Investoren.

Elektroautos setzen sich nicht von allein durch

Zunächst sah es so aus, als würden sich Elektroautos schnell durchsetzen. Angesichts steigender Benzinpreise suchten viele Autofahrer nach Alternativen. Doch seitdem die Ölpreise seit Monaten auf Talfahrt sind, achten deutsche Neuwagenkäufer wieder auf Motorleistung und scheinbare Geländegängigkeit in Form von SUVs. Das legt eine Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen nahe.

2015 wurden in Deutschland etwa 3,2 Millionen Pkw neu zugelassen. Davon waren 12.363 Elektroautos. Die Bundesregierung will, dass bis 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland zugelassen werden.

Ein Grund, weshalb die Elektromobilität nicht in Gang kommt, sind die hohen Kosten und die niedrige Reichweite der Fahrzeuge. Innerhalb der Bundesregierung ist umstritten, ob ein finanzieller Anreiz für den Kauf von Elektroautos gezahlt werden sollte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. ab 349€
  3. 449€ + Versand

Sebbi 17. Feb 2016

Ich würde ich auch hier bitten deine Links anzuschauen. Speziell den ZOE, der im Winter...

gadthrawn 17. Feb 2016

Eine irrige Annahme.

Prinzeumel 16. Feb 2016

Wenn du in den 2 stunden was zu tun hast bzw. Auto nicht brauchst was juckt es dich...

Vanger 16. Feb 2016

Er holt sich das nicht zwangsläufig über den Strompreis zurück, es ist durchaus denkbar...

derdiedas 16. Feb 2016

Wenn meine Frau sich dorthin begibt ist der Akku nach diesem besuch mit absoluter...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
    Projektoren im Vergleichstest
    4K-Beamer für unter 2K Euro

    Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
    Ein Test von Martin Wolf

    1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
    2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
    3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

    Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    Leserumfrage
    Wie sollen wir Golem.de erweitern?

    In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

    1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
    3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

      •  /