Golem-Wochenrückblick Microsoft stellt einen All-in-One PC vor, Apple nicht. Was nicht weiter tragisch ist, denn wir erobern in Civilization 6 die Welt. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Idle Games reduzieren das Medium Computerspiel auf das Wesentliche - langes Warten inklusive. Dass das nicht langweilig sein muss, zeigen Spiele wie Cookie Clicker oder Kittens Game. Hier können sich Gamedesigner noch richtig austoben, und Spieler erfahren, dass Katzen eigentlich Kommunisten sind.
Was passierte mit Schiaparelli? Die Esa hat ein neues Foto von der Absturzstelle des Exomars-Landers veröffentlicht. Der Einschlagkrater sieht normal aus. Die Form des umgebenden Trümmerfeldes jedoch ist ungewöhnlich.
Ein Softwarefehler hat wohl den Marslander Schiaparelli zum Absturz gebracht. Doch die Verantwortlichen deuten das Scheitern einfach zum Erfolg um. Das zeigt ein viel tiefer liegendes Problem der Esa: einen Fehler in der Fehlerkultur.
198Kommentare/Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Über ein Jahr nach dem Vorbeiflug am Pluto hat die Raumsonde New Horizons ihre Daten vollständig zur Erde gefunkt. Jetzt fliegt sie weiter zu einem Asteroiden im Kuiper Gürtel.
Sehr viel Sport und nur ein bisschen Smartwatch: Garmin verfolgt bei der Fenix Chronos fast das gegenteilige Konzept der Apple Watch. Nur in einem Punkt sind sich beide Wearables ähnlich - beide sehen nicht wie Fitnessuhren aus, und beide sind teuer. Golem.de hat die Fenix Chronos ausprobiert.
Auf Reddit hat sich Elon Musk den Fragen zu dem geplanten Marsraumschiff und der Kolonialisierung des Mars gestellt. Vor allem die Treibstofftanks für das Raumschiff machen ihm Sorgen.
Es ist der größte Firmenkauf des Jahres: Der Telekom-Konzern AT&T will selbst zum Inhalteanbieter werden und das Medienunternehmen Time Warner übernehmen. Donald Trump ist dagegen.
In der US-Medienbranche bahnt sich eine große Übernahme an: Time Warner könnte vom Telekommunikations-Anbieter AT&T gekauft werden. Der Preis dürfte bei über 80 Milliarden Dollar liegen.
Golem-Wochenrückblick Mario hüpft auf der modularen Konsole Switch, Europa erforscht den Mars und wir testen teure Android-Telefone. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die Haupttriebwerke von Juno können wegen eines Ventildefektes vorerst nicht benutzt werden. Jetzt schaltete die Sonde in den Sicherheitsmodus, als sie erste wissenschaftliche Daten aufnehmen sollte.
Update Am Mittwochnachmittag soll das europäisch-russische Landefahrzeug Schiaparelli auf dem Mars aufsetzen. Es ist ein Höhepunkt der Mission Exomars. Damit wollen Esa und Roskosmos zeigen, dass sie sanft auf einem fremden Planeten landen können.
Zwei Jahre nach der Explosion beim Start soll wieder eine Antares-Rakete einen Frachter zur ISS bringen. Die Kombination aus amerikanischer, russischer, ukrainischer und europäischer Technik hat eine interessante Geschichte.
Update Europa setzt zur Landung auf dem Mars an: Nach siebenmonatiger Reise ist die europäische Mission Exomars fast am Ziel. Am Sonntag wurde in einem schwierigen Manöver der Satellit vom Landefahrzeug getrennt. Das soll am Mittwoch aufsetzen.
Update Der Start von zwei chinesischen Raumfahrern soll in der Nacht live übertragen werden. Ihr Dockingmanöver mit der chinesischen Raumstation soll von einem Satelliten aus nächster Nähe gefilmt werden.
Ein aserbaidschanischer Geschäftsmann will eine Weltraumnation gründen, die von den Vereinten Nationen anerkannt wird. Ihr Territorium soll ein Satellit im Erdorbit sein.
Jeff Bezos Weltraumfirma Blue Origin hat erfolgreich die Fluchtraketen der Kapsel getestet, mit der ab nächstem Jahr Menschen kurze Flüge in den Weltraum unternehmen sollen.
Update Das Ende naht: Heute wird die europäische Raumsonde Rosetta auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko aufsetzen und dabei zerstört werden. Es ist das Ende einer spektakulären Mission, die der europäischen Raumfahrtagentur Esa großes Prestige eingebracht hat.
Hat Elon Musk den Mund zu voll genommen? Der SpaceX-Chef hat mit seinen Marsplänen wieder einmal die Wissenschaftswelt gespalten. Dabei basiert jeder Teil des Plans auf real vorhandener und umsetzbarer Technik. Musk sieht allerdings selbst gute Chancen, damit zu scheitern.
164Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Forschern der Nasa ist offenbar der direkte Nachweis von bis zu 200 Kilometer hohen Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa gelungen. Die Entdeckung könnte eine wichtige Rolle bei der Suche nach außerirdischem Leben spielen.
Sky beginnt im Oktober mit der Ausstrahlung von Sendungen in Ultra-HD-Auflösung. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf Sportübertragungen. Bestandskunden können den dafür notwendigen Empfänger bereits vorbestellen.
Es sieht aus wie ein Wok, in den sehr viel Essen passt: In China ist das Radioteleskop mit der größten Schüssel in Betrieb gegangen. Sie soll nach elektromagnetischen Wellen aus dem All suchen - auch nach dem Funkverkehr von Aliens.
Ein vorläufiger Bericht zur Explosion einer Falcon-9-Rakete nennt ein Versagen des Heliumdrucksystems als Ursache. Anlagen in der Nähe der Startrampe blieben weitgehend unbeschädigt.
Die ersten LTE-Antennen der Telekom mit einer Reichweite von über 80 Kilometern wurden installiert. Damit beginnt eine Internet-Versorgung in Flugzeugen, die wesentlich besser sein soll als bisherige Systeme.
Die kleinste Rakete der Welt soll 5 Millionen Dollar pro Start kosten. Sie ersetzt erstmals die ineffizienten Gasturbinen durch batteriebetriebene Elektromotoren.
Zum Mars und darüber hinaus. Das neue Raumschiff von SpaceX soll weiter fliegen als zum Mars. Das hat SpaceX-Chef Elon Musk angedeutet. Details will er in der kommenden Woche bekanntgeben.
Golem-Wochenrückblick Wir haben iOS10 und das neue WatchOS getestet und Amazons Echo ausprobiert. Auch die EU war fleißig und beschäftigte sich mit Breitbandausbau, Leistungsschutzrecht und Störerhaftung. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Nie mehr zum Paketshop gehen: In Hamburg werden demnächst Roboter von Starship Technologies eingesetzt, die Pakete dann ausliefern, wann der Adressat möchte. Golem.de hat den Lieferroboter getroffen.
Amazon-Gründer Jeff Bezos veröffentlicht die Pläne für seine neue Rakete, New Glenn, die noch vor 2020 fliegen soll. Die Rakete ist fast so groß wie die Saturn V des Apollo-Programms und wird mit der Falcon Heavy von SpaceX konkurrieren.
Golem-Wochenrückblick Apple stellt ein Telefon vor, Sony eine Spielmaschine und Oettinger ein Linkverbot. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Update Woraus genau besteht ein Asteroid? Enthält er organische Verbindungen oder wertvolle Rohstoffe? Die Nasa-Sonde Osiris Rex soll das herausfinden. Sie fliegt zu einem erdnahen Asteroiden, um darauf Proben zu sammeln und diese zur Erde zu bringen.
Eintauchen in Ereignisse am anderen Ende der Welt: Das Fraunhofer HHI hat eine Technik entwickelt, um sehr hochaufgelöste Bilder per Satellit zu übertragen. Mit einem HMD kann der Zuschauer einen Live-Eindruck eines Konzerts oder einer Sportveranstaltung bekommen, ohne dabei zu sein.
Er war schon auf dem Schrott: Ein Informatiker aus Südafrika hat den ersten Bordcomputer der Raumfahrtgeschichte aufgespürt. Nach seinem Flug 1966 war er auf dem Schrott gelandet und dann versteigert worden.
Folgen der Raketenexplosion: Der Betreiber des Amos-6-Satelliten hofft, durch Versicherungszahlungen nicht pleitezugehen, ein globales ADS-B-Flugzeugortungssystem kann nicht starten, und SpaceX muss auf andere Startrampen ausweichen.
Er ist gefunden: Die Sonde Rosetta hat ein Bild vom Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko zur Erde gefunkt, auf dem der Lander Philae zu sehen ist. Der war seit seiner spektakulären Landung auf dem Kometen vermisst. Für die Wissenschaftler ist es wichtig, Position und Ausrichtung von Philae zu kennen.
UpdateIfa 2016 Netgears Orbi ist ein Komplettpaket aus einem WLAN-Router und einem dazugehören Access Point zur Reichweitenerhöhung. Dank eines dedizierten, drahtlosen Funkkanals zwischen beiden kann Netgear die volle Bandbreite versprechen.
Update Eine Falcon-9-Rakete ist zwei Tage vor dem geplanten Start bei einem Test auf der Startrampe explodiert. Die Ursache des Unglücks steht noch nicht fest. Es werden keine Verletzten gemeldet. Update: Video.
Gibt es Leben unter dem Eis des Jupitermondes Europa? Forscher des DFKI in Bremen haben Roboter entwickelt, die das herausfinden sollen. Bevor die aber auf fremden Himmelskörpern zum Einsatz kommen, könnten irdische Forscher sie nutzbringend einsetzen.
Der erste Vorbeiflug ist gelungen: Die Raumsonde Juno hat zum ersten Mal Jupiter umrundet. Es war zugleich der naheste: So dicht wird die Sonde während ihrer Primärmission an den Planeten nicht mehr herankommen.
Sie ist so groß und massereich wie unsere Milchstraße und doch kaum zu sehen: Die Galaxie Dragonfly 44 besteht fast ausschließlich aus dunkler Materie. Die Entdecker rätseln über die Entstehung.
Eigentlich sollte HP Enterprise sämtliche Endnutzergeräte der Nasa verwalten. Der Support ist aber offenbar so schlecht, dass die IT-Chefin der US-Raumfahrtbehörde mit einer beispiellosen Verzweiflungstat reagiert.
Auch der erdnächste Stern hat einen Begleiter. Von einigen wird er schon als zweite Erde gehandelt. Aber es lohnt sich ein Blick auf das, was wir über den Planeten von Proxima Centauri alles nicht wissen.
Die Nasa sucht nach neuen Wegen, Astronauten im Weltall unterzubringen. Die Ixion Initiative will dazu ausgediente Treibstofftanks von Raketenstufen benutzen.
Harte Arbeit für zwei Astronauten: In einem mehrstündigen Außeneinsatz haben sie einen neuen Docking-Adapter an die ISS angebaut. Er ist für die Raumfähren von Boeing und SpaceX gedacht.
Staatliches Geld gegen freien Zugang: Wissenschaftler, die auf Kosten der US-Raumfahrtbehörde Nasa forschen, müssen ihre Arbeit künftig frei zugänglich machen.
Schneller, höher, weiter: Das ist nicht nur die Devise der Olympischen Spiele, es könnte auch die der technischen Entwicklungen sein, mit denen sie weltweit übertragen werden. Zu den neuen Technologien gehören 8K-Aufnahmen, Kameradrohnen und virtuelle Realität in HD.