Auf Google+ haben Canonical-Mitarbeiter nochmals detailliert erörtert, warum sie Mir entwickeln, und sich erneut beim Wayland-Projekt für einige irreführende Informationen entschuldigt. Canonical wird weiterhin vorgeworfen, die Community zu spalten.
Mit seinem Mir-Projekt hat Canonical weite Teile der Linux-Gemeinde in Aufruhr versetzt: KDE-Entwickler kritisieren Canonicals Pläne für Ubuntu scharf, der Compiz-Entwickler kündigt die Zusammenarbeit mit Canonical auf und Mark Shuttleworth schimpft zurück.
SXSW 2013 In Texas startet die jährlich stattfindende South by Southwest, kurz SXSW, mit dem Interaktiv-Teil. Zusammen mit ihren Film- und Musik-Teilen ist die SXSW zum Anziehungspunkt für einen ungewöhnlichen Mix von Kreativen geworden.
Für seinen Displayserver Mir soll Canonical bereits mit Nvidia an einem einheitlichen Treiber arbeiten, der auf EGL aufsetzt. Mir-Entwickler Thomas Voß hat nochmals Details zu Mir preisgegeben.
Der Stellenabbau in der Google-Sparte Motorola Mobility geht weiter. Doch der Internetkonzern hat einen Plan B für Motorola, der eine Zusammenlegung mit seiner Android-Sparte vorsehen soll.
Die sperrigen Brustgurte zur Pulsmessung sollen beim Fahrradhelm Lifebeam Smart durch einen integrierten Sensor in der Helmschale ersetzt werden. Ein kleiner Rechner wertet die Daten aus und überträgt sie drahtlos an den Tacho oder das Smartphone. Die Technik stammt aus der Luftfahrt.
Tim Cook und der Chef von Dr. Dres Kopfhörerfirma Beats Electronics haben sich getroffen, um über eine Zusammenarbeit mit Apple bei Streaming-Musik zu reden.
Kristian Høgsberg und andere Entwickler des Wayland-Teams wehren sich gegen die von Canonical erhobenen Vorwürfe gegen ihren Displayserver. Sie seien schlichtweg falsch. Inzwischen wurde die Canonical-Webseite geändert.
Cebit 2013 Der Leiter der europäischen Intel Labs erklärt im Gespräch mit Golem.de, wie sich sein Unternehmen grundlegend wandeln will. Elektroautos und Smart Grids spielen dabei ebenso eine Rolle wie Ultrabooks.
Deutschland habe "zu kämpfen", die ganze EU sei nicht gerade der dynamischste Kontinent im IT-Bereich: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zur Cebit-Eröffnung eine neue "Gründungskultur" gefordert.
Für die Interaktion mit der nächsten Generation seines Unity-Desktops will Canonical einen eigenen Displayserver entwickeln, der den Namen Mir trägt. Der Unity-Desktop soll dazu auf Qt5 portiert werden. Die Entwicklung soll bis April 2014 abgeschlossen werden.
Mega will an die Börse. Laut Firmengründer Kim Dotcom soll eine Finanzabteilung neu aufgebaut werden, denn der Sharehoster habe "umfassende Wachstumspläne".
Weil drei der vier Triebwerke ausfielen, musste das Andocken der Raumfähre Dragon an die Internationale Raumstation um einen Tag verschoben werden. Am Sonntag konnte die Dragon an der ISS festmachen.
Die defizitäre Firma Logitech wird weiter umgebaut. Nachdem im vergangenen Jahr 450 Stellen wegfielen, will das Unternehmen nun 140 weitere Arbeitsplätze einsparen. Bis zum Ende des Jahres 2013 will sich Logitech vor allem auf Zubehör für mobile Geräte konzentrieren.
Das Leistungsschutzrecht stellt viele Akteure der digitalen Welt vor Probleme. Besonders betroffen sind Onlinedienste und Startups - auch solche, die sich nicht mit der Aggregation von Verlagsinhalten befassen. Zahlreiche Services sehen sich zur Limitierung ihres Angebots gezwungen.
Was die De-Mail nicht kann, will jetzt der konkurrierende E-Post-Brief ermöglichen: End-to-End-Verschlüsselung, ohne dass die E-Mails kurzzeitig auf den Mailservern entschlüsselt und wieder verschlüsselt werden.
In der jüngst aktualisierten Java-Version befindet sich ein weiteres Sicherheitsloch, das bereits aktiv ausgenutzt wird. Nutzer sollten die automatisierte Ausführung von Java-Applets deaktivieren und Java nur dann zulassen, wenn der Urheber absolut vertrauenswürdig ist.
Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP die Einführung des umstrittenen Leistungsschutzrechts für Presseverlage beschlossen. Es räumt Presseverlagen das ausschließliche Recht ein, Presseerzeugnisse zu gewerblichen Zwecken im Internet öffentlich zugänglich zu machen.
Facebook übernimmt Microsofts Adserver Atlas und will die Plattform künftig in verschiedenen Bereichen ausbauen. Microsoft hatte Atlas mit der Übernahme von Aquantive erworben, um Google Konkurrenz zu machen.
Wäre damals bekannt gewesen, dass Java keinen Copyrightschutz erhalten hätte, hätte Sun niemals so viel Zeit und Geld in die Entwicklung der Programmiersprache gesteckt. Das schreibt Scott McNealy an das Gericht, vor dem der Berufungsprozess zwischen Oracle und Google verhandelt wird.
Über zwei Jahre nach Lovefilm gibt es auch ein Streaming-Angebot von Video Buster in Deutschland. Die ersten Minuten eines Filmes können zuvor kostenlos angesehen werden.
Mozilla blockiert seit kurzem das automatische Ausführen der aktuellen Version der Laufzeitumgebung Java 7 in seinem Firefox-Browser. Wegen einer angeblichen Sicherheitslücke wurde auf Click-to-Play umgestellt.
Ein Yahoo-Mitarbeiter spricht über die Hintergründe für das Homeoffice-Verbot bei Yahoo. Die Möglichkeit soll von einigen Beschäftigten sogar zur Startup-Gründung missbraucht worden sein.
Canonical will seine nächste Ubuntu-Entwicklerkonferenz über Google+ Hangouts abhalten. Damit soll die Konferenz zugänglicher gemacht werden. Außerdem sollen häufiger Konferenzen stattfinden.
MWC2013 Android-Chef Andy Rubin hat Gerüchte um Pläne für eine Google-Ladenkette dementiert. Kunden machten heutzutage ihre Kaufentscheidung nicht mehr davon abhängig, dass sie ein Gerät vorher in der Hand halten könnten.
Samsung will mehr von den Werbeeinnahmen, die Google mit seinen mobilen Android-Geräten erzielt. Google versucht darum, die Samsung-Konkurrenten HTC und Hewlett-Packard im Android-Ökosystem zu stärken.
Tim Cook habe Apples Umgang mit Mobilfunkbetreibern verbessert, meint Stéphane Richard von France Télécom. Und der US-Konzern sei nun "etwas mehr unter Druck", was gut sei für Apples Partner.
Mit Altera hat Intel seinen ersten größeren Kunden für die Fertigung von fremden Chipdesigns in den eigenen Halbleiterfabriken gewonnen. Wie die für 2014 erwarteten Prozessoren mit Broadwell-Architektur sollen Alteras FPGAs mit 14 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden.
Das von Palm entwickelte Betriebssystem WebOS bekommt einen neuen Besitzer: LG kauft WebOS von HP. LG will WebOS in seiner kommenden Fernsehergeneration einsetzen.
Mit der kostenlosen Entwicklungsumgebung Netbeans 7.3 lassen sich künftig HTML5-Projekte realisieren. Dazu ist auch ein neuer Javascript-Editor integriert worden.
Update Das Leistungsschutzrecht ist von der Tagesordnung des Bundestages genommen worden. Doch die Verleger rufen weiter nach einer schnellen Verabschiedung und dementieren Verhandlungen mit Google über einen Verzicht. Eine Studie nennt das Gesetz verfassungswidrig.
Tesla Motors will in diesem Quartal erstmals schwarze Zahlen schreiben. Im letzten Quartal 2012 fielen die Verluste jedoch höher aus als erwartet. Die Aktie von Tesla verlor nach Bekanntgabe der Zahlen.
Die Glasfaserabdeckung in Europa wächst weiter, doch in Deutschland gibt es kaum eine Steigerung. Das gab die Branchenorganisation FTTH Council Europe auf einer Konferenz in London bekannt. In Russland haben dagegen 7,5 Millionen Haushalte einen FTTH-Anschluss.
Wie sein Geschäftspartner Apple plant auch Grafikchiphersteller Nvidia einen neuen, interessant geformten neuen Firmensitz. Dass seine Gebäude Dreiecken ähneln, kommt nicht von ungefähr.
Der Rechtsstreit zwischen Oracle und Google um Java eskaliert. Der Berufung von Oracle wollen sich nun Microsoft, EMC und Netapp anschließen. Als noch nicht direkt Betroffene berufen sie sich dabei auf eine Besonderheit des US-Rechtssystems.
Wenn ein Händler über Amazons Marketplace Waren anbieten will, darf er sie in keinem anderen Onlineshop billiger anbieten. Ob das den freien Wettbewerb behindert, prüft nun das Bundeskartellamt.
Update Auf der Konferenz ISSC hat AMD seine noch 2013 erscheinende Prozessorarchitektur Jaguar näher erläutert. Auf nur 26 Quadratmillimetern bringt das Unternehmen vier x86-Kerne unter. Auch in der nächsten Playstation könnte Jaguar Platz finden.
Die Notfallupdates Java 7 Update 13 und Java 6 Update 39 vom 1. Februar 2013 haben nicht alle Sicherheitslücken geschlossen. Das Update 15 beziehungsweise 41 beseitigt weitere fünf. Drei stuft Oracle als besonders gefährlich ein.
Update SAP-Gründer Hasso Plattner hat sich der von den US-Milliardären Warren Buffett und Bill Gates gegründeten Initiative The Giving Pledge angeschlossen und verspricht damit, mindestens die Hälfte seines auf rund 5,4 Milliarden Euro geschätzten Vermögens zu spenden.
Die Webseite sparkasse.de hat am Montag, dem 18. Februar 2013 über einige Stunden Schadsoftware verteilt. Viele Details nennt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband jedoch nicht.
Ubuntu kommt auch aufs Tablet. Nach Ubuntu für Desktop und Notebook, Ubuntu für Android, Ubuntu TV und Ubuntu on Phones hat Canonical nun auch eine Tablet-Version seiner Linux-Distribution angekündigt. Dabei steht Multitasking im Vordergrund.
Der Internethändler gibt nach der Reportage "Ausgeliefert - Leiharbeiter bei Amazon" zu: "Es ist uns eindeutig nicht gelungen, die Einhaltung unserer hohen Standards zu gewährleisten." Ein Verdi-Sekretär meint, mit der Kündigung der Dienstleister seien die Probleme nicht gelöst.
Die Übernahme durch Kabel Deutschland hätte bedeutet, dass einige hunderttausend Haushalte mit Tele Columbus schnell Internet mit 100 MBit/s bekommen hätten. Das hat das Bundeskartellamt verhindert.
Bislang seien UEFI und Secure Boot als Herausforderung aufgenommen worden, sie könnten aber auch für Linux nützlich sein, sagte Shim-Entwickler Matthew Garrett.
Im österreichischen Villach hat Infineon die Massenproduktion von 300-Millimeter-Wafern begonnen, die besonders dünn sind. Vor allem für Leistungsbausteine sollen sich dadurch Vorteile ergeben.
Das Wall Street Journal hat erfahren, dass Google eine eigene Ladenkette eröffnen will, um seine Nexus-Geräte und anderes zu verkaufen. Vorbild sind offenbar die Apple Retail Stores.
Mit dem Wechsel von Opera Software zu Webkit und der Javascript-Engine V8 braucht der norwegische Browserhersteller weniger Entwickler. In der Opera-Sparte Core Technology fallen 90 von 100 Jobs weg.