Zuliefererkreise: Entwicklung des Apple-Fernsehers kommt voran

Apple arbeitet bereits mit Komponentenherstellern in Asien an der Entwicklung eines Fernsehers. Ob Apple in diesen Markt einsteigt, ist dennoch offen.

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Apples iMac erinnert stark an einen Fernseher.
Apples iMac erinnert stark an einen Fernseher. (Bild: Apple)

Mit seinen Lieferanten entwickele Apple derzeit Designs für einen Fernseher, berichtet das Wall Street Journal in seiner Onlineausgabe unter Berufung auf Mitarbeiter ungenannter Apple-Lieferanten. Derzeit würden einige Gestaltungsentwürfe für einen großformatigen und hochauflösenden Fernseher getestet.

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Noch sei nicht entschieden, ob Apple die Entwicklung vorantreibt und tatsächlich einen Fernseher auf den Markt bringt, schreibt das WSJ. Das Projekt könne auch noch abgebrochen werden, so die Wirtschaftszeitung.

Neben der Hardware müsste sich Apple auch noch etwas einfallen lassen, um das Produkt von der Konkurrenz abzuheben. Apple habe auch schon mit Kabelnetzbetreibern über die Entwicklung einer Set-Top-Box verhandelt, mit der auch das Fernsehprogramm empfangen werden kann, so das WSJ. Mit Content-Anbietern wie Netflix und Hulu hat Apple bereits Kooperationen für sein Apple TV geschlossen. Das Apple TV ist derzeit das einzige Fernsehprodukt von Apple und nur in der Lage, auf die iTunes-Bibliothek des Anwenders und den iTunes-Shop zuzugreifen. Echtes Fernsehen bietet es nicht.

Foxconn dabei

Bei der Entwicklung der Hardware soll nach Informationen des WSJ die Muttergesellschaft von Foxconn eine entscheidende Rolle spielen. Hon Hai Precision Industry soll mit Sharp bei der Entwicklung des Fernsehers zusammenarbeiten.

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Foxconn hatte am 27. März 2012 für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an dem japanischen Elektronikhersteller Sharp übernommen. Vier Subunternehmen Foxconns bekamen damit die Kontrolle über die Hälfte einer 10G-Display-Fabrik in Japan. Mitte des Jahres hatte dann ein früherer Manager einer Foxconn-Tochter bestätigt, dass ein Apple-Fernseher geplant sei. Laut Foxconn-Chef Terry Gou sei diese Fabrik die einzige, die 60- bis 80-Zoll-Displays herstellen könne.

Fertigung in den USA?

Die taiwanische Branchenzeitung Digitimes berichtete gar von Fabriken in den USA, in denen der Fernseher gebaut werden solle. Das passt ins Bild: Apples Chef Tim Cook kündigte an, das Mutterland von Apple wieder als Produktionsstandort zu nutzen. Einige iMacs werden bereits wieder dort produziert.

Würde Apple in den Fernsehermarkt eintreten, trifft das Unternehmen dort auf einen seiner wichtigsten Lieferanten und Konkurrenten. Samsung ist gemessen nach Stückzahlen laut WSJ der größte Hersteller von Fernsehern weltweit.

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stoneburner 14. Dez 2012

hmm, bedenklich - ich werde darauf achten das nicht schon wieder ein erfolgloser...

Raumzeitkrümmer 12. Dez 2012

Jaaa, das ist der Zuckerguss, von dem ich an anderer Stelle sprach. Es könnte auch so...



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